Tiere in historischer Felsenstadt Petra geschlagen und gepeitscht

Die Menschen besuchen Petra, um uralte Monumente und Tempel zu bewundern. Doch die Felsenstadt hat auch eine dunkle, schmutzige Seite: Über 1.300 Pferde, Esel, Maultiere und Kamele werden gezwungen, Tourist/-innen Tag für Tag auf dem Rücken oder in Kutschen durch die Stadt zu befördern. Diese Tiere leiden schrecklich.

Die Tierführer schlagen die Tiere regelmäßig, während diese Tourist/-innen in der sengenden Sonne über eine zermürbende 10km lange Strecke befördern. Wasser oder Schatten steht den Tieren nicht zur Verfügung. Esel müssen Personen die 900 gefährlich steilen und abgetragenen Stufen zum berühmten Kloster der Stadt hinauf und wieder hinuntertragen. Weigern sie sich oder kommen ins Wanken, werden die Schläge noch schlimmer. Die Behörden scheinen kein echtes Interesse daran zu haben, den Tieren zu helfen: Die Petra Development and Tourism Region Authority weist verärgerte Besucher/-innen an, Tierquälerei zu melden und eine Nachricht an eine E-Mail-Adresse zu schicken. Doch diese funktioniert nicht einmal. 

Wie PETAs Video zeigt, tragen Tourist/-innen, die auf einem dieser Tiere reiten, direkt zum Leid und Schmerz der Tiere bei. 


Sie können uns helfen, das zu stoppen!

Jordanien kann und muss die arbeitenden Tiere in Petra – Pferde, Esel, Maultiere und Kamele – durch moderne, motorisierte Fahrzeuge ersetzen. So bliebe den Tieren ein Leben voller Leid erspart. Bitte machen Sie sich für die Tiere in der historischen Felsenstadt stark: Fordern Sie das jordanische Tourismusministerium auf, die Nutzung von Tieren in Petra zu verbieten. 

Online Petition

Bitte beenden Sie das Leiden von Pferden, Eseln, Maultieren und Kamelen in Petra

Sehr geehrte Frau Ministerin,

wenn schon in Petra nicht gegen Grausamkeiten vorgegangen wird – welche Hoffnung besteht dann für den Rest des Landes?
 
Besucher/-innen strömen nach Petra, um die uralten Monumente und Tempel zu bewundern. Doch die Felsenstadt hat auch eine dunkle, schmutzige Seite: Über 1.300 Pferde, Esel, Maultiere und Kamele werden gezwungen, Tourist/-innen Tag für Tag auf dem Rücken oder in Kutschen durch die Stadt zu tragen. Diese Tiere leiden schrecklich.
Die Tierführer schlagen auf Tiere ein, die schlichtweg zu erschöpft sind,
um weiterzugehen. Als ein Esel scheute, weil er nach einer abgeschlossenen Tour noch mehr Touristen auf seinem Rücken tragen sollte, trat ihn der Tierführer mit solch einer Wucht in den Magen, dass ein Beobachter zurückweichen musste. Der Esel versuchte zwar, dem Angriff zu entgehen, doch er war festgebunden und konnte nicht weglaufen. Hunderte Fliegen schwirren um die offenen Wunden von Tieren, denen das Zaumzeug zu fest angelegt wurde. Beobachter/-innen sahen Esel mit Metallketten um den Hals, die von den Verletzungen der Tiere blutverschmiert waren. Und obwohl die Tiere den ganzen Tag lang in der sengenden Hitze arbeiten müssen, erhalten sie in dieser Zeit kein Wasser. Sie werden erst bei Rückkehr zu den Ställen getränkt, da sich dort die einzige Wasserquelle im archäologischen Park von Petra befindet.
 
Man muss kein Genie sein, um zu erkennen, welchen Gefahren diese Tiere Tag für Tag ausgesetzt sind. Und auch wenn sie gerade einmal nicht schuften müssen, werden ihnen nur wenige Ruhephasen zugestanden – selbst wenn sie schwach oder verletzt sind.
 
Jordanien ist eines der liberalsten Länder im Nahen Osten. Allein im Januar und Februar 2017 gaben Tourist/-innen 652 Millionen Dollar aus – ein Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit gesellt sich das Königreich zu den führenden Tourismuszielen weltweit.
 
Doch man muss nur einmal Reiseseiten wie TripAdvisor.com besuchen, um festzustellen, dass potenzielle Besucher/-innen schockiert sind von diesem Tiermissbrauch und ihr Geld lieber anderenorts ausgeben. Jordanien kann es sich leisten, arbeitende Pferde, Esel, Maultiere und Kamele in Petra zu verbieten und sie durch moderne motorisierte Fahrzeuge zu ersetzen. So würden keine tierfreundlichen Tourist/-innen mehr abgeschreckt. Es ist an der Zeit, dass diese Tiere ein besseres Leben bekommen – ein Leben frei von Leid. Tierquälerei sollte in keiner Gesellschaft toleriert werden, ganz besonders nicht in einer modernen Gesellschaft, deren Fundament die heiligste aller Lehren ist.
 
Bitte setzen Sie sich für die leidenden Pferde, Esel, Maultiere und Kamele ein, indem Sie den unnötigen Einsatz von Tieren in Petra verbieten.

Mit freundlichen Grüßen

 

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Erschöpfte Tiere in praller Sonne
Erschöpfte Tiere in praller Sonne


Geschlagen und gebrochen

Regelmäßig schlagen Tierführer die erschöpften Tiere mit harten Gegenständen – zum Beispiel mit harten Plastikrohren, Seilen, Ketten oder Peitschen –, um sie zum Weitergehen zu bewegen.
 
Selbst wenn die Tiere zu erschöpft sind, um noch weitergehen zu können, werden sie gnadenlos geschlagen. Ein Esel scheute, weil er kurz nach einer Tour weitere Touristen tragen sollte. Er wurde von seinem Tierführer mit solcher Kraft in den Magen getreten, dass eine in der Nähe stehende Person zurückwich. Der Esel versuchte zwar, dem Angriff zu entkommen, doch er war angebunden und konnte nicht davonlaufen.
 

Trotz Hitze kein Wasser

Obwohl sie den ganzen Tag über in der Wüstenhitze arbeiten müssen, erhalten die Tiere erst am Ende des Tages Wasser, wenn sie in die Ställe zurückkehren. Denn bei diesen Ställen befindet sich die einzige Wasserquelle im archäologischen Park von Petra.
 
Zwischen ihren Einsätzen werden die Tiere angebunden. Schatten oder ein anderer Schutz vor der Hitze steht ihnen nicht zur Verfügung. Einige sind so kurz angebunden, dass sie sich nicht einmal hinlegen können, sondern stehend auf den nächsten zahlenden Kunden warten müssen. 


Blutige Wunden

Viele der Tiere hatten durch die eng angelegten Ketten und Seile Wunden. Ein Augenzeuge von PETA sah, dass selbst Kamele arbeiten mussten, die durch ihr Zaumzeug verursachte offene, fliegenbefallene Wunden hatten. Einige Esel hatten Ketten um den Hals, die von ihren Verletzungen blutverschmiert waren. 
Blutige Wunde durch enge Seile
Blutige Wunde durch enge Seile