Skip to Content

PETAs Botschaft zur Earth Hour: Vegan for the Planet

Teilen:

Zur weltweiten Earth Hour des WWF haben wir von PETA Deutschland eine Botschaft an das Brandenburger Tor projiziert: „Vegan for the Planet“ – „Vegan für den Planeten“. Diese Schriftzüge leuchteten am 28. März 2026 für mehrere Minuten im Wechsel auf dem oberen Säulenbogen, während weltweit die Lichter für die Earth Hour ausgingen.  

Erfahren Sie hier mehr zu unserer Aktion am Earth Hour Day und warum eine vegane Lebensweise neben Tieren auch das Klima schützt.  

Earth Hour 2026: PETAs Zeichen für veganen Klimaschutz 

Die Earth Hour, organisiert vom WWF, findet jährlich am letzten Samstag im März statt. Dabei schalten jedes Jahr um die 6 Millionen Menschen ihr Licht für eine Stunde aus und setzen damit ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz. Mit unserem Schriftzug am Brandenburger Tor ergänzen wir dieses Zeichen um die Botschaft: Vegan für den Planeten. Die Tierindustrie belastet die Umwelt und das Klima enorm und verbraucht große Mengen an Ressourcen. Deshalb lassen sich die Ziele des Klima- und Umweltschutzes nur mit einer veganen Lebensweise erreichen.  

„Die Earth Hour steht unter dem Motto: ‚Make an impact by doing something – anything – positive for our planet.‘ Wir sind der Aufforderung gefolgt und haben uns der Aktion des WWF angeschlossen und sie um eine wichtige Botschaft ergänzt. Wir erhoffen uns davon, dass es gesellschaftlich bewusst wird, wie die Tierindustrie nicht nur den Tieren, sondern auch dem Planeten schadet. Eine vegane Lebensweise ist der einfachste Weg, die Tiere und den Planeten zu schützen. Die Umstellung auf tierfreie Produkte spart Ressourcen und erspart Milliarden Tieren ein grausames Leben in Ställen sowie einen qualvollen Tod in Fischereinetzen und Schlachthöfen.“  

Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland  

Eine vegane Lebensweise schützt das Klima und die Tiere  

Wer auf eine vegane Lebensweise umsteigt, schützt neben Tieren auch das Klima. Denn eine vegan lebende Person kann zwei Tonnen Treibhausgase pro Jahr einsparen – das entspricht acht Flügen von Berlin nach London. Die Auswirkungen der Tierhaltung auf Umwelt und Klima sind gravierend:  

  • Die tierhaltende Landwirtschaft ist für mehr Treibhausgase verantwortlich als der weltweite Verkehrssektor.  
  • Der Einsatz von Pestiziden und der Anbau in Monokulturen beschleunigen das Artensterben
  • Soja ,das für Tiernahrung aus Südamerika importiert wird, ist maßgeblich für die Regenwaldabholzungen und die Vertreibung von Einheimischen verantwortlich.  
  • Der Anbau von Mais und Getreide für Tiernahrung beansprucht große Flächen, die zu dramatischen Biodiversitätsverlusten führen.  

Neben diesen schädlichen Folgen für die Umwelt verursacht die Tierindustrie zudem massives Tierleid: In Mast- und Zuchtanlagen, auf Transporten und in Schlachtbetrieben werden Tiere systematisch ausgebeutet. Allein in deutschen Schlachthöfen werden jährlich rund 750 Millionen fühlende Lebewesen getötet.  

PETAs Ausstiegsplan: Der Umstieg auf eine tierfreie Landwirtschaft  

Wir haben einen Ausstiegsplan entwickelt, der zeigt, wie der Ausstieg aus der Tierwirtschaft und der Weg hin zu einer tierfreien, gerechten und umweltfreundlichen Landwirtschaft gelingen kann. Darin werden die ökologischen, ökonomischen und ethischen Probleme der aktuellen Tierhaltung benannt und eine klare Alternative aufgezeigt: ein veganer Ökolandbau ohne Tierhaltung, ohne tierische und chemische Düngemittel, Pestizide oder Monokulturen. Der Plan beschreibt konkrete Strategien für eine tierfreie Nahrungsmittelproduktion und den Ausstieg aus der Tierhaltung.  

Tierfreie Landwirtschaft: Vorteile für Tiere, Klima und Wirtschaft  

Eine tierfreie Landwirtschaft würde klare Vorteile für Tiere, das Klima und die Wirtschaft bedeuten:  

  • Bezogen auf Deutschland würden etwa 7,6 Millionen Hektar inländische und ausländische Flächen der Tiernahrungsproduktion frei werden, die sich für Renaturierung eignen könnten.  
  • Tierhaltungssubventionen von schätzungsweise 13 Milliarden Euro jährlich könnten entfallen oder in die tierfreie Landwirtschaft investiert werden.   
  • Deutschland wäre unabhängig von Tiernahrungsimporten, die Versorgung wäre sicherer und Deutschland geopolitisch unabhängiger.   
  • Das Risiko für Pandemien könnte deutlich sinken.  
  • Tiere, das Grundwasser, das Klima und die Biodiversität würden von einer tierfreien Landwirtschaft deutlich profitieren.  

Vegan for the Planet: Jetzt Ausstieg aus der Tierwirtschaft fordern 

Das Beste und Einfachste, was Sie für das Klima und die Tiere tun können, ist, auf eine vegane Lebensweise umzusteigen. Darüber hinaus muss auch die Politik ihre Verantwortung ernst nehmen. Mit unserer Petition können Sie jetzt die Politik auffordern, PETAs Ausstiegsplan in aktuelle Debatten mit einzubeziehen – denn nur eine tierfreie Landwirtschaft ist gerecht, nachhaltig und tierleidfrei.