TIERVERSUCHE IN EUROPA BEENDEN. JETZT UNTERSCHREIBEN!

Zahlreiche Helfer:innen beteiligen sich weiterhin an Tierrettungen

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zu unserem Einsatz an der polnisch-ukrainischen Grenze.

Dieser Beitrag wird fortlaufend aktualisiert

Zahlreiche Helfer:innen beteiligen sich weiterhin an Tierrettungen und Hilfsaktionen in der Ukraine

(Stand 12. April 2022, 11:40 Uhr) Obwohl die Lage in der Ukraine weiterhin angespannt bleibt, setzen sich nach wie vor viele Freiwillige für die zurückgelassenen Tiere ein. Dazu gehören auch ukrainische Aktivist:innen, die vor Ort ihr Leben riskieren.

50 Katzen aus Tierheim in Kiew gerettet: Die ukrainische Aktivistin Dara hat 50 Katzen aus einem Tierheim in Kiew gerettet und nach Lviv gebracht, nachdem sie erfahren hatte, dass der Zugang über eine Brücke zerstört werden soll. Bevor die Brücke nach Kiew von Bomben zerstört wurde, nutzte Dara die letzte Chance, die Tiere zu retten. Bis unser Team von PETA Deutschland ankam, um die Tiere zu versorgen, half die ukrainische Tierrechtsorganisation UAnimals aus.

Junges Paar rettet Hunde aus Kiew: Ein junges Paar rettete einige Hunde aus dem kriegszerstörten Kiew. Es war eine gefährliche Aktion, aber die Tiere konnten an unser Team übergeben und gemeinsam mit anderen Hunden in Sicherheit gebracht werden.

Hunde werden mit Tiernahrung versorgt
Einige Katzen sowie Hunde wurden gesichert und versorgt.

Ukrainische Freiwillige helfen, Tiernahrung zu verteilen

Die Lieferung und Verteilung von Tiernahrung in der gesamten Ukraine hat weiterhin oberste Priorität. Wir von PETA Deutschland haben weitere 40 Tonnen Nahrung geliefert für heimatlose und zurückgelassene Tiere, Tiere in Tierheimen und Menschen, die keine Nahrung für ihre tierischen Mitbewohner mehr haben.

Ohne die Hilfe mutiger Ukrainer:innen bei der Verteilung wäre dies nicht möglich.

Weitere News zur Lage an der polnisch-ukrainischen Grenze und in der Ukraine

20 Katzen werden aus Tierheim evakuiert

(Stand 7. April 2022, 09:30 Uhr) Dem PETA-Team gelang es mit Tierschützer:innen in Polen und der Ukraine, 20 Katzen aus einem Tierheim in Korosten zu evakuieren – alle Tiere befinden sich jetzt in Sicherheit.

Die Stadt Korosten im Norden der Ukraine wird seit Wochen von russischen Streitkräften angegriffen. Zwischen Granatenbeschuss und Bombenangriffen gelang es vier tapferen Freiwilligen, 20 Katzen aus dem Tierheim der Stadt nach Polen zu bringen. Aufgrund der russischen Angriffe war es für die Einsatzkräfte ein schwieriges Unterfangen, 20 Katzen zu sichern und über die Landesgrenze zu transportieren. Viele Tiere sind schwer traumatisiert, verletzt oder krank.

Katze in Transportbox
Die Katzen befinden sich nun in Sicherheit.

Wenn Sie – nach reiflicher Überlegung – ein Tier adoptieren und ihm ein lebenslanges Zuhause geben wollen, dann wenden Sie sich bitte an das Tierheim oder den Tierschutzverein in Ihrer Stadt – nahezu täglich erreichen Tiere aus der Ukraine Deutschland und suchen ein Zuhause.

Fast 1.000 Tiere konnten gerettet werden

(Stand 4. April 2022, 16:30 Uhr) Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine ist ein Team von PETA Deutschland vor Ort im Einsatz für die Tiere. Seit Ende Februar konnte unser Team mit Hilfe von befreundeten Vereinen und Organisationen fast 1.000 Tiere in Sicherheit bringen, 84.000 Katzen und Hunde konnten wir für mehr als vier Wochen mit Nahrung versorgen – insgesamt hat PETA Deutschland mehr als 200 Tonnen Tiernahrung in die Ukraine gebracht. Somit konnten wir Tausende Tierhalter:innen unterstützen und ebenso viele lokale Tierschützer:innen, die heimatlose Tiere und Tiere in Sheltern weiterversorgen.

Die Lage bleibt weiterhin sehr schwierig und täglich ändern sich die Gegebenheiten und Ansprüche an unsere Arbeit, denn Krieg, Notsituationen und Leid sind unkalkulierbare Faktoren für alle, die als Helfer:innen im Einsatz sind. Tiere fangen keine Kriege an, aber genau wie menschliche Opfer leiden sie ungemein unter den Konflikten.

PETA Einsatzwagen steht im Stau
Seit Beginn des Krieges sind wir von PETA an der polnisch-ukrainischen Grenze im Einsatz.

Wie Sie helfen können

Die lebensrettende Mission von PETA Deutschland geht weiter. Wir helfen Tieren in Not und liefern weiterhin Tiernahrung in die Krisengebiete. Auch uns erreichen täglich Bilder und Nachrichten von Tieren, für die jede Hilfe zu spät kam. Uns erschüttern die Ereignisse und wir werden nicht aufgeben, um weiterhin vor Ort so vielen Tieren wie möglich zu helfen. Wir versuchen mit aller Kraft, so viel Gutes zu tun wie möglich. Helfen Sie mit! Jeder Euro hilft!

Lage weiterhin angespannt. Viele Tiere in Not

(Stand 30. März 2022, 15:40 Uhr) Es herrscht weiterhin Krieg in der Ukraine – mit fürchterlichen Auswirkungen auf Menschen und Tiere. Heute berichtet die Tagesschau über einen schweren Artilleriebeschuss von Wohngebieten in der Region Luhansk. Auch in Mariupol ist die Lage dramatisch: Mehr als 70 Personen sind laut ukrainischen Behördenangaben aus einer Entbindungsstation nach Russland verschleppt worden. [1]

Für alle in der Ukraine lebenden Tiere werden die Überlebensbedingungen zunehmend schwerer. Da die meisten Transportwege eingeschränkt nutzbar oder ganz eingestellt sind, ist die Versorgung der Tiere eine große Herausforderung. Viele Menschen sind bereits geflüchtet, Tierschützer:innen sind nach wie vor in der Ukraine und versorgen mit aller Kraft die Tiere, die Hilfe benötigen.

Katzen in Transportboxen
Zusammen mit anderen Helfenden bringen wir Tiere in Sicherheit.

Wir von PETA Deutschland sind weiterhin im Einsatz und unterstützen Tierheime, Tierschutzvereine und Privatmenschen mit Tieren in Not. Wir koordinieren weiterhin die Versorgung von Hunden und Katzen und liefern Tiernahrung – so gut es die Lage zulässt. Das ist eine sehr große Hilfe für die Tiere – zusammen mit ukrainischen Tierschützer:innen, die die Nahrung im Land verteilen, konnten bereits mehrere Zehntausend Tierleben für den Moment gerettet werden, da sie jetzt nicht verhungern! Hunderte Tiere wurden in Sicherheit gebracht.

Wir halten Sie in diesem Beitrag in regelmäßigen Abständen über die Lage der Tiere in der Ukraine auf dem Laufenden.

Fahrer abgesprungen – PETA konnte mehrere Katzen retten

(Stand 24. März, 14:50 Uhr) Am 22. März 2022 erreichte unser Team ein dramatischer Hilferuf: Mehrere Katzen wären beinahe sich selbst überlassen worden – weil ein Fahrer absprang. Der Fahrer hatte vorher fest zugesichert, mehrere Tiere bis nach Berlin und damit in Sicherheit bringen zu können. Dabei handelte es sich vor allem um Katzen, die alle bereits für den Transport vorbereitet waren – und dann im Stich gelassen wurden.

Gerettete Katzen
Unser Team konnte mehrere Katzen retten.

Tierrettungseinsätze bringen eine große Verantwortung mit sich, denn die Tiere sind verloren, wenn sie in den Boxen sind und dann niemand kommt, um sie zu transportieren und auch zu versorgen. Wenn auch nur ein Teil der Rettungskette bricht, geraten die Tierschützer:innen in der Ukraine in große Not. Wir von PETA sind dem verzweifelten Hilferuf sofort gefolgt und wir konnten die Tiere über die Grenze nach Polen in Sicherheit bringen. Die armen Tiere waren bereits mehrere Tage in den Transportboxen, daher haben wir sie sofort in die Tierklinik gebracht, um ihren Allgemeinzustand checken zu lassen. Die Katzen dürfen sich jetzt in einer befreundeten Auffangstation körperlich und seelisch erholen und werden dann von den Tierschützer:innen und Tierschutzvereinen, mit denen wir zusammenarbeiten, weitervermittelt.

Gerettete Katzen
Die geretteten Katzen können sich jetzt in einer Auffangstation erholen.

Wenn Sie unseren Einsatz in der Ukraine unterstützen wollen, nutzen Sie gerne diesen Link und spenden Sie für die Tiere in der Ukraine:

PETA-Team rettete am Wochenende 120 Tiere. Erste Tiere reisen nach Deutschland

(Stand 21. März, 15:35 Uhr) Während sich die Lage in der Ukraine weiterhin zuspitzt, gelang es dem Team von PETA Deutschland am vergangenen Wochenende, weitere 120 Tiere aus der Ukraine zu sichern und in polnischen Tierheimen und Kliniken unterzubringen. Die Teams vor Ort sind weiterhin im Dauereinsatz und versorgen hunderte Tiere – die zu einem großen Teil sehr verängstigt, schwer krank oder verletzt sind.

Mann haelt geretteten Hund
Weitere Tiere konnten gesichert und versorgt werden.

Unser Team ist seit Beginn des Angriffs des russischen Militärs auf die Ukraine vor Ort im Einsatz. Bisher konnten mehre hundert Tiere aus Kriegsgebieten gerettet und versorgt werden. Die Tiere leiden sehr unter der aktuellen Situation. Viele von ihnen sind von ihren Menschen getrennt, sie können sich nicht wie gewohnt in ihrem Umfeld bewegen – und haben sowohl körperliche als auch seelische Schmerzen.

Wir geben alles und versorgen die Tiere bestmöglich – die ersten sind auch bereit weiterzuziehen und reisen unter anderem nach Deutschland in Tierheime und zu Pflegestellen. Wichtig: Die Vermittlungen werden nicht von PETA, sondern örtlichen Tierschutzvereinen durchgeführt. Sollten Sie ein Tier –  nach ausreichender Überlegung – adoptieren wollen, wenden Sie sich bitte an einen der aktiven Tierschutzvereine.

Transportboxen mit Hunden
Die ersten Tiere sind bereit weiterzuziehen.

Lage in der Ukraine weiter dramatisch: PETA-Team im Dauereinsatz

(Stand 17. März, 14:00 Uhr) Die Lage in der Ukraine spitzt sich täglich weiter zu. Immer mehr Menschen fliehen, nehmen ihre Tiere mit – lassen aber auch viele Tiere zurück. Wir von PETA Deutschland sind seit dem Beginn des Angriffs des russischen Militärs auf die Ukraine im Dauereinsatz und versorgen sowohl Tiere, die in der Ukraine gerettet werden, als auch die Tiere, die geflüchtete Personen mit über die Grenze nach Polen bringen.

Geretteter Hund im Auto
Einige Hunde und Katzen konnten bereits in Sicherheit gebracht werden.

Unser Team koordiniert gemeinsam mit anderen Organisationen und Vereinen die Sicherung der Tiere und die Verteilung der Nahrungslieferungen für Tiere. Aktuell ist ein weiterer Transporter mit fast 20.000 Kilogramm Tiernahrung auf dem Weg nach Odessa. Und weitere 40.000 Kilo werden unsere Verteilerstellen im Westen des Landes auch in Kürze erreichen.

Dies ist eine unglaublich große Hilfe, die PETA zusammen mit Partnerfirmen in Deutschland möglich macht, denn wir bringen diese großen Mengen Tiernahrung ins Land – und tausende hungrige Tiere bekommen endlich wieder etwas zu essen. Insgesamt hat PETA bisher 120 Tonnen Tiernahrung in die Ukraine bringen können – und wir machen weiter damit.

Paletten mit Tiernahrung
Unser Team koordiniert mit weiteren Helfenden die Verteilung von Nahrung.

An den Grenzen werden Fahrzeuge, Tiere und Personen streng kontrolliert. Zum Teil stehen unsere Teams mehrere Stunden und ganze Tage an den Grenzübergängen – natürlich liegen alle notwendigen Papiere und Unterlagen vor, aber in der Ukraine herrscht Ausnahmezustand. Nichts ist vorhersehbar. Unser Team plant so gut es geht. Aktuell werden über 500 Tiere gemeinsam mit anderen Organisationen medizinisch versorgt, registriert, geimpft, wenn gesundheitlich möglich bereits kastriert und liebevoll untergebracht – auch hier sind wir im Dauereinsatz.

Weitere Informationen über unsere Missionen vor Ort sehen Sie unter anderem auf unserer Instagram-Seite. Dort finden Sie auch Videomaterial zu den Einsätzen und die Antworten unseres Teams vor Ort auf aktuelle Fragen.

Stadt Charkiw ist schwer bombardiert worden – Tiere konnten gesichert werden

(Stand 16. März, 15:25 Uhr) Die zweitgrößte Stadt der Ukraine, Charkiw, hat einige der schlimmsten Angriffe des russischen Militärs im andauernden Krieg in der Ukraine erlebt. Die Millionenmetropole wird seit Tagen schwer bombardiert, weshalb wir – zusammen mit Mitarbeiter:innen des Tierheims vor Ort – auch versuchen, Tiere zu sichern. Ukrainische Tierheim-Mitarbeiter:innen sind im stetigen Austausch mit unserem Team, das Rettungen und die Unterbringung in Kliniken und Tierheimen außerhalb der Ukraine koordiniert.

Gerettete Katzen in einem Tierheim
Mit weiteren Helfenden konnten wir bereits Tiere in Sicherheit bringen.

Vorgestern Abend gelang es dem PETA-Team, zahlreiche Tiere nach Polen zu bringen! Die mutigen ukrainischen Helfer:innen haben den weiten Weg bis in den Westen des Landes überwunden. Fast alle Tiere sind in schlechter Verfassung nach den Entbehrungen und Traumata der vergangenen Tage. Eine große Aufgabe für alle Helfer:innen.

Auch die Nahrungslieferung für die Tiere in Odessa ist endlich angekommen. In diesem Beitrag sehen Sie, wie hungrig die Tiere vor Ort sind. Die Welpen könnten nicht glücklicher über die Nahrung sein: 

Weitere Tiere gerettet – schwer verletzte Katze versorgt

(Stand 15. März, 10:25 Uhr) Unser Team ist weiter im Einsatz, um heimatlose Tiere in der Ukraine zu sichern. Gestern konnte das Team 22 Hunde und 3 Katzen in Sicherheit bringen. Eine Katze ist schwer verletzt gefunden und versorgt worden. Sie wird heute (15. März 2022) operiert. Leider wissen wir noch nicht, ob sie es schaffen wird.

Katze wird medizinisch versorgt
Eine Katze wurde schwer verletzt gefunden.

Gestern ist endlich der Transporter mit 20.000 Kilogramm Tiernahrung in Odessa angekommen – die Tiere dort haben seit Tagen nichts zu essen gehabt und konnten gestern endlich die überlebensnotwendige Nahrung bekommen. Die Not vor Ort, von Mensch und Tier, ist sehr hoch.

Wir koordinieren mit weiteren Tierschützer:innen, Vereinen und Organisationen Spenden, die von Tierschützer:innen aus der gesamten Ukraine abgeholt und in die Orte gebracht werden. Die Lage spitzt sich weiterhin täglich zu. Wir berichten fortlaufend weiter.

Weiterer Transporter in Odessa eingetroffen – Einsatz weiterhin dramatisch

(Stand 14. März, 16:20 Uhr) Der in der vergangenen Woche in Berlin gestartete Transporter mit weiteren 20.000 Kilogramm Tiernahrung ist mit Verzögerung heute (Stand 14. März 2022) im ukrainischen Odessa eingetroffen. Heute werden die Tiere endlich etwas zu essen bekommen! Viele von ihnen leben seit Tagen ohne Nahrung in einem Gebiet, das sich auf Bomben- und Raketenangriffe vom russischen Militär vorbereitet. Viele Tiere sind seit Kriegsbeginn sich selbst überlassen – ab heute können sie endlich mit der Nahrung unseres Transporters von Tierschützer:innen in Odessa und Umgebung versorgt werden!

Personen beladen Transporter
Weitere Transporter mit Tiernahrung sind in der Ukraine eingetroffen.

Das PETA-Team ist weiterhin mit Tierschützer:innen vor Ort und rettet so viele Tiere wie möglich. Die Teams sind unermüdlich im Einsatz und helfen, wo Hilfe benötigt wird. Aktuell konnten mehr als 500 Tiere gerettet und gesichert werden. Sie alle befinden sich in örtlichen Tierkliniken, in polnischen Tierschutzvereinen und -heimen und einige sind in Pflege- und zum Teil schon in Endstellen untergebracht. Auch das rumänische PETA HELPS ROMANIA-Team Eduxanima ist in Rumänien an zwei Grenzübergängen im Einsatz und versorgt Tiere von geflüchteten Menschen.

Situation spitzt sich weiter zu: Über 100 weitere Tiere konnten in Sicherheit gebracht werden

(Stand 11. März, 10:30 Uhr) Unser Team konnte gestern am 10. März die Tiere von zwei anderen Tierschutzorganisationen über die Grenze bringen, da die diese Möglichkeiten im Moment nicht haben. Gemeinsam mit den Berufstierrettern Rhein Neckar und dem  Tiersicherungsdienst Duisburg konnten wir 100 Tiere in Sicherheit nach Polen bringen – von dort aus reisen sie nun weiter nach Österreich, wo sie erwartet werden und vermittelt werden sollen.

Katzen im Transportkaefig
Weitere Tiere konnten in Sicherheit gebracht werden.

Sämtliche Tierschützer:innen und Organisationen geben vor Ort ihr Bestes: Wir versuchen gemeinsam, auf so viele Anfragen wie möglich zu reagieren – doch die dramatische Lage macht Hilfsaktionen vor Ort extrem riskant. Die Situation in der Ukraine wird täglich schwieriger – immer mehr Menschen retten sich an die ukrainische Grenze zu Polen. Dabei erreichen auch unzählige Tiere mit ukrainischen Tierschützer:innen die Grenzregionen, die unter anderem aus Kiew und anderen schwer umkämpften Gebieten kommen.

Weitere 100 Tiere konnten gerettet werden

(Stand 10. März 2022, 11:10 Uhr) Gestern spätabends erreichte uns die positive Nachricht: Das PETA-Team an der polnisch-ukrainischen Grenze und in der Ukraine selbst konnte gestern mehr als 100 Hunde und Katzen der Organisation White Paw mit Unterstützung der Berufstierrettung Rhein-Neckar nach Polen bringen. Sie alle sind nun in Sicherheit und werden liebevoll umsorgt sowie medizinisch betreut. Sowohl die Koordination als auch der Einsatz selbst forderte einiges von unserem Team und allen Beteiligten ab – wir sind froh, dass der Einsatz erfolgreich war! Die Teams waren mehr als 24 Stunden im Einsatz.

Collage. Personen mit Katze und Hund auf dem Arm
PETA und viele weitere Helfende sichern Tiere und versorgen sie medizinisch.

Wir aktualisieren diesen Beitrag fortlaufend und berichten weiterhin über PETAs Missionen in der Ukraine und dem Grenzgebiet zu Polen. Sie wollen den Einsatz unterstützen? Nutzen Sie gerne diesen Link:

Mehr als 80 Tiere aus Kiew und Umgebung gerettet

(Stand 9. März 2022, 08:45 Uhr) Die Lage in der Ukraine bleibt weiterhin dramatisch und unübersichtlich. Mehr als 1,5 Millionen Menschen (Stand 6. März 2022) sind bereits geflohen, viele weitere sind auf dem Weg in die EU. [2] Unser Team vor Ort erreichen täglich Anfragen, um Tiere zu sichern und zu versorgen.

Am heutigen Tag, den 9. März 2022, wird unser Team zahlreiche Tiere retten: Denn ein Teil des Teams von White Paw konnte sich und über 80 Tiere aus ihrem Projekt retten – und hat es aus der Gegend um Kiew bis in die Nähe der Grenze geschafft. Dort hilft das PETA-Einsatzteam auf ukrainischer Seite alle Tiere nach Polen zu transportieren, die Grenzen zu überwinden und anschließend alle Tiere versorgen zu lassen.

Gestern startete aus Berlin ein weiterer Transporter mit 20.000 Kilogramm Tiernahrung – der dritte Wagen, der auf dem Weg in die Ukraine ist. Voraussichtlich am Freitag wird die Spedition in Odessa eintreffen.

Transporter mit Tiernahrung auf dem Weg nach Odessa (Ukraine)

(Stand 8. März 2022, 15:30 Uhr) Für den heutigen Tag ist eine riskante Mission geplant: Ein Transporter mit rund 20.000 Kilogramm Tiernahrung ist auf dem Weg nach Odessa (Ukraine). Tierschützer:innen berichten, dass die Tiere dort seit vier Tagen keine Nahrung mehr haben. Am 7. März 2022 berichteten Medien über einen möglichen geplanten Bombenangriff des russischen Militärs in Odessa. Die Lage ist dramatisch und wir hoffen und bangen, dass der Hilfstransport den weiten Weg in den nächsten drei Tagen schafft und über Rumänien die Ukraine erreichen kann.

Trotz der sehr schwierigen Gesamtsituation konnte unser Team seit Ausbruch des Krieges schon viele Tiere retten, sichern und versorgen. Die erste Aktion waren gemeinsam mit White Paw und paralell, dazu eine Aktion mit Viva! aus Polen. Nun ist das PETA-Team mit eigenen Konvoi unterwegs und konnte nach einem 26-stündigen Einsatz 31 Hunde mit 4 Welpen und 35 Katzen retten. Einige von ihnen waren in einem sehr schlechten Zustand, werden jetzt aber medizinisch betreut. Alle sind in Sicherheit! Weitere Missionen sind schon in der Planung – wir geben alles!

PETA Mitarbeiterin haelt Katze im Arm
Ein Team von uns sichert und versorgt Tiere an der polnisch-ukrainischen Grenze und in der Ukraine.

Alle unsere Tiere kommen an sichere Orte, die wir kennen. Zusammen mit starken Partnern finden wir gute Plätze, an denen die Tiere sich erholen können und liebevoll sowie medizinisch betreut werden – bis alle Regularien erfüllt sind und ihr neues Leben richtig beginnen kann. Wir von PETA Deutschland vermitteln keine Tiere! Sollten Sie – nach langer und reiflicher Überlegung – den Entschluss fassen, einem Tier ein Zuhause für sein ganzes Leben zu bieten, wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Tierschutzverein.

Unser Team ist weiterhin unermüdlich im Einsatz, plant neue Missionen, koordiniert die Hilfe für heimatlose Tiere vor Ort und versorgt Tiere, die Hilfe brauchen. Wir sind auch an der Grenze, versorgen dort Tiere mit Nahrung und Wasser, wenn Flüchtende mit Tieren in der EU ankommen. Für die Menschen ist umfassend gesorgt – jeder bekommt Hilfe. Wir geben Informationen und begleiten zu humanitären Hilfsorganisationen. Die Menschen, die ankommen, haben Angst, sind entkräftet und haben alles verloren.

Wir erhalten täglich Anfragen wegen Rettungen und versuchen, so viele Tiere wie möglich zu sichern und zu versorgen. Das Team tut, was es kann, die Lage ist sehr dramatisch. Wenn Sie unseren Einsatz in der Ukraine unterstützen wollen, können Sie PETAs Global Compassion Fund unterstützen.

„Wasser und Lebensmittel werden knapper, und die Not in der Ukraine ist für Menschen und Tiere gleichermaßen groß. Aktuell wird die Verteilung unserer gelieferten Vorräte mit ukrainischen Tierschutzorganisationen organisiert. Es ist wichtig, dass Organisationen, die Lebensmittel oder andere Hilfsgüter für die Menschen in die Ukraine bringen, auch Tiernahrung mit an Bord haben. Unser Team versucht weiterhin, möglichst viele Menschen und Tiere von der Ukraine nach Polen zu bringen.“

Harald Ullmann, 2. Vorsitzender PETA Deutschland

Katze Nadzieja und weitere Tiere konnten gesichert werden

(Stand 6. März 2022, 13:15 Uhr) In den letzten Tagen hat ein Team von PETA Deutschland gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen, unter anderem White Paw, zahlreiche Tiere in der Ukraine sichern und anschließend versorgen können. Eine davon ist Katze Nadzieja, die dringend behandelt werden musste. Sie befindet sich mit anderen zum Teil verletzten und kranken Tieren in einer Tierklinik. Nadjzeja geht es von allen Tieren aktuell am schlechtesten. Sie ist abgemagert und ihr fehlt ein Auge – sie wird intensiv versorgt und wird es hoffentlich schaffen!

Katze mit einem Auge im Kaefig
Unser Team und andere Organisationen kümmern sich um zahlreiche Tiere, darunter Katze Nadzieja.

PETA und das Team der Klinik kümmern sich liebevoll um alle Tiere, die gebracht werden. Von dort aus kommen sie im nächsten Schritt zu Tierheimen, die wir gut kennen. Dort können sie sich von den Strapazen erholen und weiter versorgt und gepflegt werden.

Wenn Sie unserer Arbeit vor Ort unterstützen möchten, können Sie über den für die Situation in der Ukraine eingerichteten PETAs Global Compassion Fund spenden. Alle Infos finden Sie hier: www.peta.de/spenden-ukraine

Zweiter Transporter mit Tiernahrung erreicht die Ukraine

(Stand 4. März 2022, 13:27 Uhr) Nachdem wir am 3. März 2022 erfolgreich 20.000 Kilogramm Tiernahrung in die Ukraine überführen konnten, ist heute ein zweiter Transporter in der Ukraine angekommen. Die Tiernahrung wird aktuell in der Nähe von Lwiw an örtliche Tierschützer:innen verteilt, die den Transport in weitere Teile des Landes übernehmen. Unser Team vor Ort berichtet über einen sehr starken Zusammenhalt. 

Nach sieben Stunden: Unser Transporter darf die Grenze passieren

(Stand 3. März 2022, 16:39 Uhr) Unser Transporter ist mit rund 20.000 Kilogramm Tiernahrung beladen am 3. März 2022 an der polnisch-ukrainischen Grenze angekommen. Hier hat die Spedition eine unserer Mitarbeiterinnen getroffen und von dort sind sie gemeinsam auf den Weg in die Ukraine. Der Transporter steckte sieben Stunden an der ukrainischen Grenze fest. Die Kontrollen sind verständlicherweise sehr streng: Sämtliche Papiere, die Ladung, der Ankunftsort und alles Weitere wurden bis ins kleinste Detail vorbereitet, kontrolliert und abgefragt – und obwohl alle Papiere vollständig und korrekt ausgestellt sind, hat der Transporter zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht die Erlaubnis, die Grenze zu überqueren. Die Ladung wurde von den Grenzbeamten:innen geröntgt und der vorschriftsmäßig verplombte Truckanhänger geöffnet, um den Inhalt zu überprüfen.

Hilfstransporter fuer Ukraine
Der Transporter mit Tiernahrung konnte die polnisch-ukrainische Grenze endlich passieren.

Nach über sieben Stunden kam die erlösende Nachricht: Unser Transporter darf mit dem Team die Grenze passieren und ins Landesinnere der Ukraine fahren. Hier warten bereits Tierschützer:innen auf die Tiernahrung, denn immer mehr Tiere befinden sich in Not. Der Transporter wird in den Abendstunden das Ziel erreichen. Neben unserem Transporter steckten viele weitere LKW an der Grenze fest. Die Lage ist unübersichtlich. Auf der entgegensetzen Fahrbahn erreichen zahlreiche geflüchtete Menschen die Grenze zu Polen. Mehr als eine Million Menschen sind aus den Kriegsgebieten auf der Flucht in die EU. Unser Team arbeitet vor Ort sehr eng mit anderen Organisationen zusammen, um einen Teil der Versorgung der heimatlosen und hungernden Tiere sicherzustellen.

Unser Team reist in die Ukraine

(Stand 3. März 2022, 12:00 Uhr) Seit Tagen berichten sowohl wir von PETA Deutschland als auch weltweit viele Medien, dass sich die Lage in der Ukraine immer weiter zuspitzt. Kiew wurde vom russischen Militär bombardiert, es befinden sich mehr als eine Million Menschen auf der Flucht. [3] Die letzten Tage nutzte unser Team an der polnisch-ukrainischen Grenze in Medyka, um Hilfe für Tiere und ihre geflüchteten Menschen zu koordinieren. Heute ist unser Transporter mit 20.000 Kilogramm Tiernahrung an der polnisch-ukrainischen Grenze angekommen. Die nächste große Herausforderung besteht darin, diese über die Grenze zu bringen. Wir haben alle offiziellen Papieren und sind als Hilfslieferung über alle notwendigen Behörden mit Tiernahrung ausgewiesen wurden – wünscht uns Glück!

Nachdem wir einen Transporter mit rund 20.000 Kilogramm Tiernahrung organsiert haben, ist dieser an der polnisch-ukrainischen Grenze angekommen. Hier ist unsere Mitarbeiterin zugestiegen und wird fortan gemeinsam mit anderen Tierschützer:innen die Versorgung der heimatlosen und verletzten Tiere in der Ukraine koordinieren. Uns erreichen zahlreiche Nachrichten über bombardierte Tierheime wie das Ghostomel Tierheim. Neben toten und verletzten Tieren sind zahlreiche Tiere in der Ukraine auf sich allein gestellt. Menschen fliehen und können ihre Tiere nicht mitnehmen. Die Nahrungsversorgung ist nicht sichergestellt.

Transporter an der Grenze zur Ukraine
Unser Team organisiert den Transport von Nahrungsmitteln für Tiere in die Ukraine.

Deshalb haben wir uns dazu entschieden, gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen in die Ukraine zu reisen und vor Ort Hilfe für die Tiere und Menschen zu leisten! Wir bringen die Nahrung an einen sicheren Ort in die Ukraine. Von dort aus wird sie von ukrainischen Tierschützer:innen – soweit möglich – weiter und tiefer im Land verteilt. Alle tun alles, um den hungernden und heimatlosen Tieren so viel Hilfe wie möglich zu bieten.

Wir raten davon ab, als Privatperson in die Kriegsgebiete oder an die Grenzübergänge zu reisen!

(Stand 28. Februar 2022) Nachdem uns mehrere Informationen erreichen, dass Privatpersonen in die Grenzgebiete fahren, wollen wir dringend davon abraten! Die Lage vor Ort ist unübersichtlich. Die Privatpersonen, die ziellos in die Gebiete fahren, sorgen für Chaos – statt Hilfe zu leisten.

Die Einreise in die Ukraine ist nur mit gültigem Reisepass möglich UND das Auto muss ein grünes Kennzeichen haben, bzw. eine schriftliche Bestätigung, dass es auch in nicht EU-Ländern versichert ist.  Aufgrund der aktuellen Ereignisse bilden sich weiterhin kilometerlange Stau an den Grenzen, alle Nebenstrecken sind dicht. Privatpersonen werden umgehend abgewiesen und können nicht in die Ukraine einreisen. Die Staus sind zum Teil so lang, dass Menschen kilometerweit in Richtung Polen, Ungarn und Rumänien zu Fuß gehen! Unser Team vor Ort berichtet von Menschen, die zum Teil drei Tage unterwegs waren und mit schweren Erfrierungen den Gliedmaßen die Grenzübergänge erreichen.

PETA-Team erreicht polnische Grenze

(Stand 27. Februar 2022) Kurz nachdem Russland die Ukraine bombardierte, machten sich neben zahlreichen humanitären auch Tierschutzorganisationen auf den Weg an die Grenzgebiete, um Menschen und Tiere in Not zu versorgen. Auch ein Team von PETA Deutschland reiste am Freitag, den 25. Februar 2022 an die polnische Grenze, um hier vor Ort Hilfe zu leisten. Am 27. Februar 2022 sind laut UN-Angaben 64 Zivilisten während der russischen Angriffe getötet worden. [3] Mehr als 130.000 Personen sind auf der Flucht – viele von ihnen habe „Haustiere“ dabei.

Frau haelt Katze im Arm
Das Team von PETA Deutschland leistet vor Ort Hilfe.

Gleich nach der Ankunft an der polnischen Grenze sicherte unser Team eine Katze, die von ihrer Halterin über 60 Kilometer aus dem Kriegsgebiet getragen wurde. Die Halterin wurde vor Ort von unserer und anderen Organisationen versorgt. Ihr wurde unter anderem ein Rollstuhl und medizinische Versorgung ermöglicht. Unser Team von PETA Deutschland berichtet über zahlreiche Menschen, die mit schweren Unterkühlungen an Gliedmaßen die Grenze überqueren.

Die Lage ist dramatisch und unübersichtlich. Hunderte Menschen, mit und ohne Tiere, kommen geschwächt und verletzt in Polen an. Aufgrund der zahlreichen Staus lassen viele Menschen ihre Autos stehen und gehen zu Fuß in Richtung Polen, Rumänien und Ungarn. PETA plant 20.000 Kilo Futter auf den Weg in die Ukraine zu bringen.

Aktuell (Stand 27. Februar 2022, 15:31 Uhr) folgt unser Team einem Hilferuf, bei dem mehrere Hunde gemeinsam mit ihren Menschen die Grenze überqueren und dringend versorgt werden müssen. Alle Beteiligten sind vollkommen entkräftet und verängstigt.

Hund im Schnee und im Hintergrund eine Rakete, die im Schnee steckt. Grenze Polen Ukraine
Die Rakete im Hintergrund ist laut Berichten nicht explodiert.
© Julia Bondarenko

PETA appelliert an EU: Einreisebestimmungen temporär aussetzen

Wir von PETA appellierten am 25. Februar 2022 an die EU, die gesetzlichen Einreisebestimmungen von „Haustieren“ an den EU-Grenzen temporär auszusetzen. Denn laut der offiziellen Bestimmungen müssen Tiere wie Hunde und Katzen zur Einreise in die EU geimpft und gechippt sein – was viele Tiere nicht sind. Zudem muss laut offizieller Bestimmungen der EU ein Antikörpertiter für Tollwut, der durch einen serologischen Bluttest bestätigt wurde, vorgelegt werden.

Im Moment haben Polen, Rumänien und Ungarn die Bestimmungen gelockert – aber es bleibt in der Umsetzung vor Ort kompliziert. Immer wieder erreichen uns unterschiedliche Informationen über die genaue Umsetzung der temporären Richtlinien an den verschiedenen Grenzstationen.

Nahrung für Tiere in Not

Die Geschäfte in der Ukraine sind zu, Vorräte gehen zur Neige. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Nahrungsmittel in die Ukraine zu bringen. Wir starten mit 20 Tonnen Nahrung für Katzen und Hunde. Das Unterfangen ist riskant – aber wir sind festen Willens, es zu schaffen. Darüber hinaus versuchen wir alles in unserer Macht stehende, um auch andere Güter, die dringend benötigt werden, als Hilfsgüter ins Land zu bringen.

Katzen in einer Badewanne
Viele Tiere vor Ort benötigen dringend Hilfe.

Was Sie tun können

Wenn Sie PETA im Rahmen des „Global Compassion Fund“ bei dem Einsatz an der polnisch-ukrainischen Grenze sowie bei den ersten Hilfsmaßnahmen an der Grenze zur Ukraine unterstützen möchten, können Sie den aufgeführten Spenden-Link nutzen: