»  »  »  »  » 10 Gründe keinen Fisch zu essen
Stand Juni 2006
1. Fische empfinden Schmerz

Wissenschaftliche Studien haben nun auch die letzten Zweifel ausgeräumt und zeigen, dass Fische ebenso starke Schmerzen empfinden können wie Säugetiere. Dies bestätigen die neuesten Forschungsergebnisse von Dunlop (2005), Chandroo (2004) und Sneddon (2003). Auch Professor Dr. Hoffmann von der tiermedizinischen Universität in München bestätigt, dass Fische Schmerzen empfinden.

2. Grausame Schlachtmethoden

Auf Fischfarmen und in Zuchtanlagen werden Fische mit einem Schlag auf den Kopf getötet oder solange gegen die Wand geschlagen, bis sie tot sind.

Auf dem offenen Meer werden Fische in riesigen Netzen gefangen und zusammengequetscht. Wenn sie aus den Meerestiefen heraufgezogen werden, erleiden Fische eine qualvolle Druckverminderung - oft zerreißt durch den enormen Innendruck ihre Schwimmblase, die Augen treten aus ihren Höhlen und der Magen wird aus dem Maul herausgepresst. An Bord gezogen, ersticken sie meist langsam und qualvoll oder sie werden erschlagen, erstochen, zertrampelt oder man legt sie lebend in die Gefriertruhe. Die meisten sind noch am Leben, wenn ihnen Kiemen und Bauch aufgeschnitten werden. Tausende sterben schmerzvoll am Angelhaken. Dr. Hans Joachim Rätz von der Bundesforschungsanstalt für Fischerei äußerte sich folgendermaßen: "Wenn Fische schreien könnten, wären die Menschen viel sensibler für das Leid der Fische." Aber da sie nicht einmal schreien können und sich auch sonst wenig Menschen Gedanken über Fische machen, wurde die Schlachtverordnung für Fische seit 1936! nicht verändert!

3. Leichenberge so schwer wie Millionen Blauwale


Die Zahl der jährlich weltweit getöteten Fische wird nicht mehr in Individuen, sondern in Tonnen gezählt: 100 Millionen Tonnen Fisch werden jedes Jahr aus den Weltmeeren gezogen. Hinzu kommen 55 Millionen Tonnen Fisch, die auf Fischfarmen gezüchtet und getötet werden. Diese Milliarden Fische, die zusammen 155 Tonnen wiegen, sind so schwer wie 1,5 Millionen Blauwale (die Größten aller Wale). Würden wir einfach stumm zusehen, wie jährlich 1,5 Millionen Blauwale getötet werden? Wieso akzeptieren wir dann die Massenschlachtung von Milliarden von Fischen?

4. Fische sind faszinierende Tiere

Fische gibt es seit etwa 500 Millionen Jahren. Sie sind folglich etwa 80 Mal so alt wie "der Mensch". Fische leben in tropischen Regionen und in der Antarktis. Es gibt 25.000 verschiedene Arten, die sehr unterschiedlich aussehen: Igelfische sehen aus wie Igel, Seepferdchen, wie winzige Pferde, Manta-Rochen wie riesige Fledermäuse, Muränen wie Schlangen und Steinfische wie Steine. Der größte Fisch (der Walhai) wird bis zu 18 m lang. Der friedliche Meeresriese könnte ein kleines Auto verschlingen, ernährt sich aber nur von Plankton. Man kann sogar auf seinem Rücken durch das Meer reiten, wenn man das Glück hat einen zu sehen und die Rückenflosse zu erwischen. Es gibt auch fliegende Fische, Fische die auf Bäume klettern, wie der Schlammspringer Periophthalmus, männliche Seepferdchen, die die Jungtiere gebären, Goldfische die Fußball spielen. Barrakudas, die Geschwindigkeiten von 150 km/h erreichen können. Fische stecken voller Überraschungen!

5. Fische sind clever!

Die Wissenschaftlerin Dr. Theresa Burt de Perera an der Oxford University hat vor kurzem durch Tests (Umgehen von Hindernissen) herausgefunden, dass Fische schneller lernen als Hunde. Als die Forscher versuchten die Fische auszutricksen stellte sich heraus, dass sich die Fische noch Monate später an das Gelernte erinnern konnten. Auch sind sie in der Lage komplexe mentale Aufgaben zu lösen, an denen Hamster und Hunde gescheitert sind. Fische unterscheiden und erkennen ihre Artgenossen, sie benutzen Werkzeuge, spielen, zeichnen sich durch ein Langzeitgedächtnis, Umweltintelligenz und soziale Intelligenz aus. Ihre kognitiven Fähigkeiten entsprechen denen von Primaten, so die Wissenschaftler des Max-Planck Instituts.

6. Aquakultur ist Tortur


Die meisten Lachse und Forellen stammen aus Fischfarmen. Für die Ernährung der gezüchteten Lachse und Forellen werden aber auch Millionen wild lebender Fische gefangen und getötet: für ein Kilo gezüchtetes Lachsfleisch werden 5 Kilogramm kommerziell gefangener Fisch für die Fütterung benötigt. Von rund 20 Millionen Tonnen in den 90er Jahren stieg die Produktion auf fast 55 Millionen Tonnen. Die Folgen für Fisch und Umwelt sind verheerend. Inzwischen gibt es auch Störfarmen, Tilapiafarmen, Thunfischfarmen und andere Fischfabriken.

7. Sushi mit Arsen, Sardine mit Benzol oder lieber Thunfisch mit Quecksilber - Soße?


Mmmm, das schmeckt lecker nach gesundem Gift! Aber auch PCBs, DDT, Dioxine und Blei gehören zu den wertvollen Inhaltsstoffen, die uns Fischhändler gerne schmackhaft machen wollen. Auch leckere Chemierückstände fehlen nicht. in Fischen sind solche Giftstoffe in 9 millionenfacher Konzentration angereichert. Selbst Sardinenkonserven sind oft mit Benzol oder Xylol belastet (Frankfurter Rundschau). Erst Anfang 2006 warnte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vor dem Kauf von Fischen aus Südostasien (Quecksilber), im Tagesspiegel wird vor Arsen in Sushi gewarnt.Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen, die nur zwei Fischgerichte im Monat essen, Schwierigkeiten haben, sich an Informationen zu erinnern, die sie 30 Minuten vorher gelernt haben. Schuld daran sind die hohen Konzentrationen an Quecksilber, Blei und PCB's im Blut. PCBs sind synthetische Chemikalien, die das Wasser verschmutzen und sich in Fischfleisch anreichern, sich wie Hormone verhalten, das Nervensystem angreifen und zu Vergesslichkeit, Schwindel, Krebs und zu Unfruchtbarkeit führen können. Fischfleisch enthält außerdem zuviel Fett und Cholesterin, was zu Arterienverstopfung führen kann

8. Gefährlich für Ungeborene und Kinder

Was Mütter an ihre Kinder weitergeben ist meistens sehr wertvoll. Nur: wenn schwangere oder stillende Frauen Fisch essen, geben sie auch die aufgenommenen Schadstoffe an ihre Babys weiter. Studien haben gezeigt, dass Kinder Fisch essender Mütter im Durchschnitt später anfangen zu sprechen und zu laufen, sie ein schlechteres Gedächtnis und Konzentrationsprobleme aufweisen. Wissenschaftler der Harvard School of Public Health fanden heraus, dass Fischkonsum bei Kindern und bei Ungeborenen zu irreversiblen Gehirnschäden führen kann. Speziell Quecksilber ist nicht selten in hoher Konzentration in Fisch enthalten und kann nachhaltige Gesundheitsschäden nach sich ziehen.

9. Toter Fisch mit lebenden Würmern


Wenn selbst das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf mögliche Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit dem Konsum von rohen Fischen und rohen Fischerzeugnissen aufmerksam macht, ist die Sachlage wirklich ernst. In rohem Fisch findet man häufig Parasiten, darunter auch lebende Larven und Würmer. Erkrankungen wie Bauchkrämpfe, Erbrechen oder Vergiftungen können die Folge sein. Der bekannteste dieser Fischwürmer ist wohl "Anisakis" auch "Heringswurm" genannt, der zu den Nematoden oder Rundwürmern gehört und die meisten Erkrankungen beim Menschen hervorruft. Die lebenden Larven gelangen meist über ungenügend erhitzte oder rohe Produkte in den menschlichen Verdauungstrakt und nisten sich hier ein.

10. Warum Fisch essen, wenn es doch Veggie Fisch gibt?

Vianas Kapt'n Tofu Knusperstäbchen können Fischen das Leben retten! Versuchen Sie doch einmal vegetarische Fischgerichte. Es gibt Fertigprodukte oder "Fischgerichte" zum selbst experimentieren, die mit Tofu, Algen und Gewürzen zubereitet werden. Sie sind garantiert gesünder, auch für die Fische. Eine Fisch-freundliche, da Fisch-lose Ernährung rettet Milliarden von Fischen jährlich das Leben!