• PETAs

    Kastrationsprojekt

    Wir helfen jedes Jahr mehr als 4.000 Hunden und Katzen in Rumänien

Etwa 600.000 Hunde und unzählige Katzen kämpfen in Rumänien täglich ums Überleben. Jährlich werden Tausende von ihnen von Hundefängern gefangen und in städtischen Tierheimen oder Tötungsstationen untergebracht.

Ein nachhaltiges Tierschutzprojekt

Um dieses Leiden zu verringern, haben wir von PETA gemeinsam mit unserem Partner Eduxanima ein großes Kastrations- und Bildungsprogramm ins Leben gerufen, mit dem jedes Jahr etwa 4.000 Tiere kastriert, registriert sowie medizinisch versorgt werden können. Im Rahmen dieses Programms stehen wir mit lokalen Politikern und Bürgermeistern in Kontakt und ermöglichen zudem Tierschutzunterricht für Kinder an rumänischen Schulen.

Erfolgstatistik:

  • 933 Kastrationen
  • 182 lebensnotwendige Operationen und medizinische Behandlungen
  • 1.899 Hilfe für Tiere mit Halter (Zubehör, Futter, Vorsorge Parasiten u.v.m)
  • 138 Adoptionen
Kastrationen Mobile Kastrationskampagne
Jahr für Jahr werden aufgrund der rumänischen Gesetzlage tausende Hunde auf den Straßen Rumäniens von Tierfängern gefangen und in städtischen Tierheimen und Tötungsstationen untergebracht. Hier leidet jede einzelne Hundeseele jeden Tag.

In diesen Einrichtungen fehlt es meist an tiergerechtem Futter, ausreichendem Platz und Schutz vor der eisigen Kälte. Ein Großteil der Tiere wird nicht kastriert und vermehrt sich im Tierheim weiter. Beinahe jeder Hund leidet an schlimmen Hautkrankheiten und unversorgten Wunden, da eine medizinische Versorgung meist gänzlich fehlt. Der überwiegende Teil der Tiere stirbt an Unterversorgung oder erleidet einen anderen grausamen Tod.
 
Hunde Rumänien Tierheim
Obwohl bereits seit 2013 eine Kastrations- und Registrierungspflicht für alle Hunde gilt, stellen besonders Tiere, die sich in der Obhut von Menschen befinden, eine tierschutzrelevante Herausforderung dar.

Fast alle „Besitzerhunde“ sind nicht kastriert

Da die in der Obhut von Menschen befindlichen Hunde oftmals angekettet und ohne Aufsicht in Gärten gehalten werden, vermehren sie sich ungehindert mit heimatlosen Hunden. So werden tagtäglich Jungtiere geboren, die niemand aufnehmen möchte.
 
Hund Rumaenien Winter
Mit der Einführung einer mobilen Kastrationskampagne, die jeweils mehrere Wochen an einem Ort Station macht, können im Jahr etwa 4.000 Tiere kastriert und registriert werden. Auf diese Weise werden auch ländliche und arme Gebiete erreicht. „Besitzerhunde“ und heimatlose Hunde werden kostenlos kastriert, registriert und medizinisch versorgt. Die zusätzliche Ausstattung mit Laufleinen statt Ketten, neuen Hundehütten und Stroh verbessert das Leben der „Besitzerhunde“.
Schulische Bildung Kinder sind Multiplikatoren der Zukunft!
Eine weitere wichtige Säule dieses Projekts ist der Tierschutzunterricht an rumänischen Schulen, der durch Schulmaterialien von PETAKids unterstützt wird. Kinder und Jugendliche lernen auf diese Weise, wie wichtig es ist, Mitgefühl und Empathie für alle Lebewesen zu entwickeln. Denn nur durch eine für Tierrechte sensibilisierte junge Generation, die im Alltag mitfühlend entscheidet, kann sich die Situation für die Tiere langfristig verbessern.
 
Politische Arbeit
Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Bürgermeistern und Politikern versuchen wir zudem, dieses wichtige Projekt an vielen weiteren Orten in Rumänien zu etablieren. Auf diese Weise kann das Kastrationsgesetz weiter verbreitet und durchgesetzt werden, um das Leben der Tiere in Rumänien auf lange Sicht zu verbessern. Nur gemeinsam können wir in großen Schritten vorankommen!
 
Vierbeinige Schicksale Das Team vor Ort hilft Tieren und Menschen und schaut niemals weg, wenn Hilfe benötigt wird!
In ländlichen Gegenden werden viele Hunde im Freien gehalten, was bei eisigen Temperaturen und extremer Hitze zur großen Gefahr werden kann: Viele Tiere haben keinen schützenden Unterschlupf bzw. müssen schwere Ketten tragen, die ihren Bewegungsradius auf einen Meter beschränken. Im Sommer fehlt häufig Schatten, das Trinkwasser wird nicht regelmäßig nachgefüllt – der Körper kann überhitzen. Im Winter frieren Futter und Wasser ein. Die angeketteten Tiere haben keine ausreichende Bewegung und müssen ihre Notdurft in ihrem engen Lebensbereich verrichten.

Hilfe zur Selbshilfe

Gemeinsam mit Eduxanima klären wir deshalb die Menschen vor Ort auf und zeigen ihnen, wie sie sich besser um ihre Hunde und Katzen kümmern können. Damit tragen wir dazu bei, vor allem Hunde aus lebensunwürdigen Situationen zu befreien und ihr Leben zu verbessern. Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe und unterstützen diese mit benötigten Materialien und Futter. Um sicherzustellen, dass unsere Empfehlungen eingehalten werden, kehren wir zu allen Hunden zurück, deren Haltern wir detaillierte Vorgaben bezüglich der  Versorgung ihrer Tiere gegeben haben.
 
Hund in Ketten in Rumaenien
Wir versorgen hunderte Hunde und Katzen, die an Hautkrankheiten, Parasiten, offenen Brüchen, entzündeten Bisswunden, Pfotenverletzungen und schlimmen Ohrentzündungen leiden. Wir impfen sie und kümmern uns um ihr allgemeines Wohl.

Entdeckt unser Team ein verletztes Tier am Straßenrand, nehmen wir es natürlich mit und lassen es medizinisch versorgen. Zudem haben wir immer einen Blick für Tiere, die ein besonders
hartes Schicksal getroffen hat.

Lesen Sie hier herzergreifende Berichte von Tieren, die uns begleitet haben und denen wir helfen konnten.
Jetzt helfen! Nur mit Ihrer Unterstützung können im Jahr etwa 4.000 Tiere kastriert und registriert werden. Helfen Sie mit?
Mit 5 Euro unterstützen Sie uns bei der Herstellung von Informationsmaterial, damit Kinder in der Schule lernen, wie wichtig es ist, Mitgefühl und Empathie für alle Lebewesen zu entwickeln.

Bereits mit 40 Euro helfen Sie, einen Hund zu kastrieren (inkl. Medizin, Narkose, Material, Besteck, Mikrochip, Heimtierpass und Personalkosten sowie verpflichtende Impfungen und Kontrolle der Ohren, Zähne und Pfoten).