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Auch Tiere sind Geschöpfe Gottes

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Benedikt XVI setzt Tradition päpstlicher Sorge um die Tiere for

Stand September 2011
Nur wenige Stunden, nachdem Kardinal Joseph Ratzinger zu Papst Benedikt XVI ernannt wurde, entsandte ihm PETA ihre Gratulation und appellierte mit Nachdruck an Seine Heiligkeit, Tiere in die betreffenden Bereiche der Katholischen Kirche mitaufzunehmen.

 

"Auch Tiere sind Geschöpfe Gottes... diese Degradierung der Lebendigen zur Ware scheint mir tatsächlich dem Zueinander von Mensch und Tier zu widersprechen, das durch die Bibel durchscheint." - Benedikt XVI
Der Papst hat bewegend über die Ausbeutung aller Geschöpfe gesprochen, insbesondere die von so genannten Nutztieren. Genau diese Aussage hat PETA in einer Anzeige umgesetzt.

Als er 2002 in einem Interview zu den Rechten der Tiere befragt wurde, sagte er: "Das ist eine sehr ernste Frage. Jedenfalls sieht man, dass sie uns auch zur Hut gegeben sind, dass wir mit ihnen nicht beliebig umgehen dürfen. Auch Tiere sind Geschöpfe Gottes . . . Freilich, die Art von industrieller Verwendung, indem man Gänse so züchtet, dass sie eine möglichst große Leber haben, oder Hühner so kaserniert, dass sie zu Karikaturen von Tieren werden, diese Degradierung der Lebendigen zur Ware scheint mir tatsächlich dem Zueinander von Mensch und Tier zu widersprechen, das durch die Bibel durchscheint."

Kardinal Ratzinger gab damit die offiziellen Lehren der Kirche wieder, wie sie im katholischen Katechismus dargelegt sind und die klar besagen, dass “Tiere Gottes Kreaturen [sind]. Er umgibt sie mit seiner gnädigen Fürsorge. Sie segnen ihn durch ihre bloße Existenz und geben ihm Ruhm. Daher schulden die Menschen ihnen Freundlichkeit. Wir sollten uns an die Sanftmut ins Gedächtnis rufen, mit der Heilige wie Franz von Assisi oder Philip Neri Tiere behandelten. Es widerspricht der menschlichen Würde, Tiere unnötig leiden oder sterben zu lassen."

In unserem Schreiben bitten wir Seine Heiligkeit, seine eigene von Mitgefühl geprägte Vision an die Öffentlichkeit zu bringen: “Wir hoffen, dass Sie auch weiterhin für diese ausgebeuteten Geschöpfe Ihre Stimme erheben werden. In den vergangenen Jahren haben sich uns zahlreiche [Katholiken] als Mitglieder angeschlossen, die der Ansicht sind, dass Tiere, so wie Menschen, ein heiliges Recht auf Leben haben und vor Gewalt geschützt werden müssen. . . . Wir wenden uns an Sie, während Sie Ihren wichtigen Pflichten nachkommen, und bitten Sie demütig, den Weg in eine neue Ära des Mitgefühls und Respekts für alle Lebewesen zu weisen, ungeachtet der Spezies.”

 

 

Papst Johannes Paul verkündete, dass “die Tiere eine Seele besitzen und wir Menschen Liebe für und Solidarität mit unseren kleinsten Brüdern empfinden müssen.”

Mitgefühl für die Tiere spielte auch in der Amtszeit von Papst Johannes Paul II eine große Rolle.

Papst Johannes Paul verkündete, dass “die Tiere eine Seele besitzen und wir Menschen Liebe für und Solidarität mit unseren kleinsten Brüdern empfinden müssen.” Er sagte ferner, dass alle Tiere “die Frucht des kreativen Handelns des Heiligen Geistes sind und Respekt verdienen” und dass sie “Gott genauso nahe wie Menschen [sind].” Tierfreunde weltweit waren hocherfreut. Er ermahnte die Menschen, dass alle Lebewesen, auch die Tiere, aus dem “Atem” Gottes entstanden seien. Tiere besitzen den göttlichen Funken des Lebens—die lebende Eigenschaft, die die Seele ist—und sie sind keine niederen Wesen, wie "Nutztier"bauern, Pelztierzüchter und andere, die Tiere für Profit ausbeuten, uns glauben machen wollen.

PETA ist voller Hoffnung, dass auch Papst Benedikt XVI sich in seiner Papstzeit weiter für die Tiere aussprechen wird, so wie er es bereits als Kardinal tat, und dass er sich gegen die furchtbare Behandlung verwehren wird, die Gottes Geschöpfe zu erleiden haben. Katholiken können die Lehren von Papst Johannes Paul II und die Gefühle von Papst Benedikt XVI ehren, indem sie Mitgefühl für die Tiere weitestgehend in ihr eigenes Leben integrieren.

PETA's Anzeigenmotiv mit Papst Benedikt XVI

 

 

Papstbesuch München 2006