Dringend: Helfen Sie uns dabei, die Massentötungen an Hunden in der Ukraine zu stoppen!
Die Ukraine "säubert" im Vorfeld der EM 2012 die Straßen von Hunden!
Stand: 03.04.2012
Obwohl sich die Situation in der Hauptstadt Kiew für die heimatlosen Tiere entspannt hat, gehen in den anderen Landesteilen der Ukraine die Massentötungen weiter. Erneute PETA-Recherche zeigt: Die knappe Erklärung der ukrainischen Regierung vom November 2011, das Töten beenden zu wollen, hat das Leid der heimatlosen Hunde nicht vermindert.
LINK: Videos & weitere Infos zum Thema finden Sie hier.
Helfen Sie mit, die grausamen Massentötungen zu stoppen!
Schreiben Sie an die ukrainische Regierung, die Vereinigung Europäischer Fußballverbände (UEFA), den ukrainischen Turnierdirektor, den Deutschen Fußball-Bund (DFB) sowie die Sponsoren und fordern Sie eine sofortige Beendigung des Leidens von heimatlosen Tieren in der Ukraine im Vorfeld der EM 2012.
Richten Sie Ihren Protest an
Botschaft der Ukraine
Wiktor Janukowytsch, Präsident der Ukraine
Canon Europe
Gina Jones, Canon Europe
Castrol
Bob Dudley, Castrol
Continental AG
Alexander Bahlmann, Continental AG
Deutscher Fußball-Bund (DFB)
Wolfgang Niersbach, Präsident des DFB
Epicenter K
Anatoliy Mokrousov, Epicenter K
Kia Motors Europe GmbH
Ilona Tzudnowski, Kia Motors Europe GmbH
Orange SA
Hugues Morette, Orange SA
SHARP Electronics (Europe) GmbH
Martin Beckmann, SHARP Electronics (Europe) GmbH
Turnierdirektion EM 2012
Markiian Lubkivskiy, Turnierdirektor EM 2012
Ukrtelecom JSC
Peter Goldsсheider, Ukrtelecom JSC
Umweltministerium Ukraine
Mykola Zlochevsky, Umweltminister der Ukraine
Vereinigung Europäischer Fußballverbände (UEFA)
Michel Platini, Präsident der UEFA
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Übersetzung des Protestbriefes
Sehr geehrte Damen und Herren,
PETAs erneute Recherche im März 2012 hat ergeben, dass die Massentötungen heimatloser Tiere ungehindert weiter gehen. Die aktuellen Bilder und Videos sind für jeden mitfühlenden Menschen unerträglich und beschämend für die ukrainische Regierung, aber auch für die gesamte Fußballbranche und die Sponsoren der EM 2012. Statt die Regel des „Fair Play“ auch auf unsere Mitgeschöpfe auszuweiten, fließt noch immer Blut für den Fußball, sehr viel Blut.
Der Einsatz der Tierschutzorganisationen kann angesichts des immensen Leidens nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Auch alle an der EM 2012 Beteiligten müssen Verantwortung für die Massentötungen heimatloser Tiere in der Ukraine übernehmen und sich endlich dagegen stark machen. Ich fordere deshalb die ukrainische Regierung, die UEFA, den Turnierdirektor, den DFB und die Sponsoren auf, die Tiere nicht im Abseits stehen zu lassen, sondern sich endlich aktiv an der Beendigung der Massentötungen zu beteiligen. Dabei ist die „Neuter & Release"-Methode die einzig zukunftsfähige Lösung, um der Überpopulation von heimatlosen Tieren human und nachhaltig zu begegnen. Dieser Ansatz beinhaltet das behutsame Einfangen der Tiere, ihre Kastration, die tierärztliche Versorgung sowie das anschließende Zurücksetzen in das vertraute Revier, wo die Tiere weiterhin versorgt werden müssen.
Die EM 2012 hat einen traurigen Beigeschmack, der Fußball hat an Glaubwürdigkeit verloren. Damit dies nicht so bleibt, bitte ich Sie dringend, mehr Engagement zur Beendigung des Tierleids aufzubringen und den grausamen Hundetötungen die rote Karte zu zeigen.
Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass die Tötungen sofort gestoppt werden, und finanzieren Sie humane Kastrationsprogramme. Als Teilnehmer an der EM 2012 sind Sie es den Tieren schuldig!
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Name
Sie werden ein Standardantwortschreiben erhalten
Sie werden von der Botschaft ein Standardantwortschreiben erhalten, indem die Arbeit von zwei Tierschutzorganisationen gelobt wird, weil sie u.a. weniger „auffällig“ ist. Kritisiert werden dagegen Massenproteste. PETAs Erfahrung ist aber, dass der Druck der Öffentlichkeit (neben karitativen Maßnahmen, die PETA ebenso unterstützt durch Spenden an Tierschutzorganisationen vor Ort) nötig ist, um die Verantwortlichen unter Druck zu setzen, für die Tiere tätig zu werden. Allein durch die Massenproteste u.a. durch PETA und die Kopplung an die EM konnte dieses seit Jahren dort virulente Problem in dieser Weise publik gemacht werden. Und nicht nur das: Wir haben mittlerweile die Bestätigung der „Kiev Society for the Protection of Animals“, dass die Hundetötungen in Kiew von behördlicher Seite vollständig eingestellt sind. Hier geht es um Tausende Hunde, die ansonsten weiter getötet worden wären. Bisher wurden etwa 165.000 Proteste durch die PETA-Kampagne ausgelöst. PETA hatte im November 2011 und im März 2012 zwei Ermittlerinnen in die Ukraine geschickt, um in Zusammenarbeit mit den örtlichen Tierschützern die Beweisdokumente zusammenzutragen. Der Standardbrief der Botschaft spricht ebenso von „entstellten Tatsachen, einschließlich Fotos und Videos“. Um Missverständnisse zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass die Botschaft gegenüber PETA schriftlich bestätigt hat, dass hier keinesfalls PETA gemeint ist. Es handelt sich um eine andere, namentlich hier bekannte Organisation, die tatsächlich falsche Fotos benutzte.
Allein mit den Massenprotesten ist es gelungen, vielen Tausend Hunden dieses Schicksal zu ersparen und dieses Tierschutzproblem weltweit zum Thema zu machen, um die staatlichen Stellen in der Ukraine dazu zu zwingen, diese Praktiken unverzüglich zur Einstellung zu bringen.