Stand: Februar 2013
In den Diskotheken „Das Privileg” in Hamburg sowie „Les Halles“ in Düsseldorf stehen riesige Aquarien mit mehreren tausend Litern Wasser und mehreren hundert Fischen. Fische gehören aber nicht in Aquarien und schon gar nicht in Diskotheken, denn die lauten Bass-Töne führen zu Vibrationen, die auch hinter sehr dicken Glasscheiben ankommen. Fische sind äußerst lärmempfindlich, ihr Gehörsinn zerstörbar. Hinzu kommt der vertauschte Tag- und Nachtrhythmus, die Lichtblitze, und die an die Scheiben klopfenden Besucher. Ganz abgesehen vom Stress der Gefangenschaft an sich.
PETA hat die Clubbetreiber angeschrieben und aufgefordert, das Aquarium auszuquartieren und die Haltung auslaufen zu lassen. Die Antwort war negativ (in Hamburg) und eine Besichtigung wurde uns verwehrt. Aus Düsseldorf kam bisher keine Antwort.
Fische verfügen über ein empfindliches Hörorgan, das durch zu laute Musik ernsthaft beschädigt werden kann – mit gravierenden Folgen für ihre Kommunikation. Arthur N. Popper von der Universität in Maryland zeigte, dass laute Musik den Gehörsinn von Fischen unwiederbringlich zerstören kann. Vibrationen, verursacht durch Basstöne, werden über das Seitenlinienorgan aufgenommen.
Bitte fordern Sie die Geschäftsführer auf, die Fische aus dem Club auszuquartieren.
Fische leiden entsetzlich, wenn sie dazu gezwungen sind, ihr Leben hinter Glasscheiben eingesperrt zu verbringen. Sie müssen ihr Leben in kargen, engen Becken verbringen. Laute Musik, Basstöne, Lichtblitze, gestörter Tages- und Nachtrhythmus, zahlreiche an die Scheiben klopfende Besucher – das ist nicht artgerecht und bedeutet immensen Stress für die empfindsamen Fische!
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