Stand: 5. Dezember 2012
Ascheberg / Gerlingen, 5. Dezember 2012 – Bereits im August sind Ermittler der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. im nordrhein-westfälischen Ascheberg auf eine tierschutzwidrige Hundehaltung aufmerksam geworden. Zwei Hunde wurden dort in einem engen Zwinger gehalten, der nicht den in der Tierschutzhundeverordnung vorgegebenen Mindestmaßen entspricht. Auch war die dort untergebrachte Schutzhütte nicht wärmeisoliert. Nach der Inaugenscheinnahme verständigte PETA umgehend das zuständige Veterinäramt Coesfeld. Doch bei einer jüngst durchgeführten Kontrolle stellte sich heraus, dass seit der Missstandsmeldung im Sommer offenbar keinerlei Auflagen erteilt wurden. Die Tiere leben nach wie vor unter inakzeptablen Bedingungen. PETA fordert die Behörde auf, umgehend ihren Pflichten nachzukommen. Das Veterinäramt Coesfeld machte schon einmal mit negativen Schlagzeilen von sich reden. Nachdem PETA ebenfalls im vergangenen Sommer katastrophale Zustände bei einem Ascheberger Welpenhändler aufdeckte, sah sich die Behörde lange Zeit nicht in der Pflicht, zu handeln.
Im Zwinger eingesperrt: Katastrophale Hundehaltung in Ascheberg / © PETA Die Fotos sind auch in druckfähiger Qualität erhältlich.