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PETA demonstriert vor ISPO-Messe
„Australian Wool Innovation: Stoppt die Verstümmelung von Lämmern für Wolle!“

Stand: 4. Februar 2011

Aktivisten der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. protestieren am Montag vor der internationalen Sportmesse ISPO mit Plakaten gegen die Tierquälerei der australischen Wolle-Produzenten. Die 30.000 Farmer der Australian Wool Innovation (AWI) halten rund 100 Millionen Merino-Schafe. Um den Fliegenbefall in der Afterregion der Merinos zu verhindern, schneiden die Farmer den Tieren große Haut- und Fleischlappen vom Hinterteil ab – gänzlich ohne Schmerz-oder Betäubungsmittel. PETA hatte bereits 2008 mit der AWI ausgehandelt, bis 2010 schrittweise Alternativmethoden zu diesem so genannten „Mulesing“ zu entwickeln, z. B. die Züchtung von Rassen mit glatter Haut und ohne Hautfalten am Hinterteil. Doch noch immer werden hunderttausende von Schafen verstümmelt.

„Die australischen Schäfer haben das Blut unzähliger Schafe an ihren Händen“, sagt die Münchner Aktivistin Angie H. „Wir fordern die AWI hier und heute auf, das Mulesing umgehend zu beenden!“ PETA hat bereits dutzende Designer und Modeketten überzeugt, keine Wolle von misshandelten Schafen zu verkaufen, so z. B. H&M, Adidas, Gap Inc. und Timberland.

Wann? Montag, 7. Februar 2011, 12.00 Uhr
Wo? Gelände der ISPO in München – vor Halle 6


Kontakt: Kampagnenleiterin Tanja Wiemann, Tel. 07156 / 17828-33, TanjaW@peta.de
Ansprechpartner vor Ort: Angela Hauser, Mobil 0151 / 23678348
Weitere Informationen: www.peta.de/mulesing

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