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Erfolg: Geplante Tierversuche der US-Armee gestoppt

In der Oberpfalz sollten Tiere fürs US-Militär getötet werden

Stand: Oktober 2010

Der dritte Antrag der US-Armee auf Durchführung der „Trauma-Trainings“ an lebenden Tieren ist gescheitert! Die Bezirksregierung der Oberpfalz in Regensburg hat erneut entschieden, dass die grausamen Tierversuche auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr nicht stattfinden dürfen.


Sogenanntes

Sogenanntes "Trauma-Training" mit Tieren.

Die US-Armee versucht bereits seit Monaten eine Erlaubnis zu bekommen, ihre Soldaten und Sanitäter in Grafenwöhr an lebenden Schweinen und Ziegen ausbilden zu dürfen. Ein erster Antrag war bereits im Frühjahr aufgrund heftiger öffentlicher Proteste zurückgezogen worden. Ein zweiter Antrag scheiterte im August am Deutschen Tierschutzgesetz: Die Bezirksregierung der Oberpfalz lehnte den Antrag ab mit Verweis auf Artikel 10 des Tierschutzgesetzes.
PETA berichtete über den (Zwischen-) Erfolg.

Als nun bekannt wurde, dass ein dritter Antrag eingegangen war, kam es erneut zu Protesten. Tausende Menschen richteten in unserem Aktionsaufruf Briefe und Mails an die verantwortlichen Politiker, mit dem Appell, sich erneut deutlich gegen die Pläne der US-Armee auszusprechen. Außerdem demonstrierten PETA-Aktivisten vor dem europäischen Hauptquartier der US-Armee in Heidelberg. Offenbar mit Erfolg: Mit Bescheid vom 30.9. lehnt die Bezirksregierung Oberpfalz den neuen Antrag ab.

Regierungssprecher Joseph Karl bestätigte der Zeitung „Der Neue Tag“, dass die Ausbildung der Soldaten in der beabsichtigten Form zum einen ethisch nicht vertretbar sei, zum anderen seien die Details der Vorhaben mittlerweile so gestaltet, dass eine bloße Anzeige nach dem Tierschutzgesetz zur Genehmigung auch aus formalen Gründen nicht mehr genügen würde: es müsste ein Genehmigungsverfahren inklusive der Einbindung einer Ethikkommission eingerichtet werden.

Dieser Formfehler sowie die mutige und tierfreundliche Entscheidung der Bezirksregierung in Regensburg bewahren also hunderte von Schweinen und Ziegen vor einem grausamen Tod. Mit Sicherheit haben auch die öffentlichen Proteste von PETA, und die vielen Mails die unsere Unterstützer an die Verantwortlichen geschrieben haben, zu dieser Entwicklung beigetragen. Zur Zeit ruht unsere Kampagne, wir bleiben aber aufmerksam, sollte die US-Armee neue Anläufe unternehmen.

Vielen Dank an alle, die an dem Aktionsaufruf zu diesem Falll teilgenommen haben!





Helfen Sie uns, den Tieren zu helfen!