Unglaublich: Diese todkranke Hündin wurde zum Sterben ausgesetzt

Diese Hündin wurde Mitte Oktober in Leezdorf (Niedersachsen) von ihren Menschen zum Sterben ausgesetzt. Die kleine, ältere Terrierdame litt an einer massiven Gebärmutterentzündung. Welcher Mensch tut einem Tier so etwas an? Als sie von liebevollen Menschen in Leezdorf/Südbrookmerland noch lebend aufgefunden wurde, kam sie direkt in die Tierklinik.

Dort konnte man die Hündin jedoch nicht mehr retten. Ihr Gesundheitszustand war so schlecht, dass ein Tierarzt sie von ihren schlimmen Leiden erlösen musste.

Tiere in solchen Momenten niemals allein lassen

So eine herzlose Tat darf nicht ungestraft bleiben. Zudem übernehmen Menschen, die einen tierischen Mitbewohner aufnehmen, eine lebenslange Verantwortung für das Tier. Auch in den Momenten, wenn die Zeit gekommen ist und der tierische Freund aufgrund von Schmerzen oder einer unheilbaren Krankheit von uns gehen muss. Der Vierbeiner muss sich auf seinen menschlichen Begleiter verlassen können, auch in schwierigen Situationen und Stunden!

„Wir Menschen übernehmen mit der Aufnahme eines tierischen Mitbewohners auch die Aufgabe, diesen in den schwersten Stunden zu begleiten“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner. „Besonders in den traurigen Momenten ist es für unsere Tiere wichtig, dass wir sie nicht allein lassen, sondern bei ihnen sind, um gemeinsam Abschied zu nehmen.“

Um diesen grausamen Fall aufzuklären und die Menschen, welche die Hündin so zurückgelassen haben, zu überführen, setzen wir von PETA eine Belohnung von 1.000 Euro aus. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden oder sich telefonisch bei uns unter: 0711 860 5910 oder per Mail an [email protected] zu melden.
 

Aussetzen von Tieren ist gesetzlich verboten

Wir weisen darauf hin, dass das Aussetzen von Tieren laut Paragraf 3 des Tierschutzgesetzes verboten ist und ebenso den Straftatbestand der Tierquälerei nach Paragraf 17 des Gesetzes erfüllen kann. Dies kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Das Tierschutzgesetz greift auch, wenn Halter die Tiere nicht artgerecht unterbringen und versorgen oder notwendige Hilfeleistung unterlassen.