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Erfolge

PETA setzt sich auf vielfältige Weise für die Tiere ein. PETAs Kampagnen und Aktionen basieren auf gründlicher Recherchearbeit und bewirken oft weitreichende und anhaltende Veränderungen, die die Lebensqualität für viele Tiere entscheidend verbessern oder den Tod von tausenden Tieren verhindern. PETA arbeitet dabei oft mit Prominenten, aber auch mit Experten aus der Wissenschaft und mit Entscheidungsträgern aus der Politik zusammen, um möglichst effizient Erfolge für die Tiere zu erzielen. Unser Recherche-Team ist permanent in ganz Deutschland unterwegs, um Missstände aufzudecken und um Tierquälereien mit Unterstützung von PETAs Rechtsabteilung konsequent vor Gericht zu bringen. Immer häufiger erhält PETA relevante Hinweise und Dokumente von Insidern der Tiernutzungsindustrie, sogenannten Whistleblowern, die auf Missstände und Tierquälereien aufmerksam machen.

Seit ihrer Gründung konnte PETA Deutschland e.V. durchschlagende Erfolge für die Tiere erzielen:

Victories - Die Erfolge von PETA USA
 


Erfolge von PETA Deutschland

in diesem Jahr

2013

Restaurant „Zeiskamer Mühle“ streicht Foie Gras von seiner Speisekarte
Mai 2013 – Nachdem PETA das Hotel & Restaurant „Zeiskamer Mühle“ im rheinland-pfälzischen Zeiskam über die abscheuliche Praxis auf Stopfleberfarmen informierte, hat sich die Geschäftsführung dazu entschlossen, das tierquälerische Produkt nicht mehr anzubieten.

Nach PETA-Protest: Bundeswirtschaftsministerium stellt Förderung des Pelz-Pavillons in China ein
Auf der Pelzmesse „Hong Kong International Fur & Fashion Fair“ wird ab 2014 kein offizieller deutscher Pavillon mit dem Slogan ‚Made in Germany‘ mehr zu sehen sein.
Die Pelzindustrie in Deutschland verliert damit weiter an Boden und staatlicher Unterstützung. Herzlichen Dank an die mehr als 20.000 Menschen, die unsere Online-Petition an Minister Rösler unterstützt und sich für ein Stopp des Deutschen Pelz-Pavillons stark gemacht haben!

Schutz für kleine Tiere: Tchibo stellt Vertrieb von Insektenforscher-Set ein
April 2013 – Tchibo setzt erneut ein Zeichen für den Tierschutz: Nachdem PETA wegen eines Insektenforscher-Sets mit dem Unternehmen Rücksprache gehalten hat, wurde das Angebot aus dem Onlineshop entfernt. Darüber hinaus sicherte Tchibo zu, künftig keine ähnlichen Produkte anzubieten. PETA hatte das Unternehmen darauf aufmerksam gemacht, dass auch Insekten schutzwürdig sind und nicht aus der Natur eingefangen werden sollten.

Keine Reptilienausstellungen im Kölner Jugendzentrum „AbenteuerHallen“
April 2013 – Nachdem PETA von einer Reptilienausstellung in den „AbenteuerHallen“ in Köln-Kalk erfahren hatte, informierten wir die Verantwortlichen über die Tierschutzproblematik und die Gesundheitsgefahr für Menschen durch Salmonellen. Die Leitung des Jugendzentrums sagte darauf hin zu, künftig keine Ausstellungen mit exotischen Tieren mehr zu genehmigen.

Wiesenhof-Mitarbeiter verurteilt: Erstes Strafurteil gegen Putenausstaller in Deutschland
April 2013 – Sie traten auf Puten ein, schlugen sie und warfen sie umher. Dieser rücksichtlose Umgang von sieben Wiesenhof-Mitarbeitern wurde nun von der Staatsanwaltschaft Oldenburg rechtskräftig mit Geldbußen und einer Geldstrafe belegt. Im Auftrag der Firma Thoben und Tellmann führten die Angestellten Ausstallungen in einem Wiesenhof-Betrieb der Unternehmensgruppe RWS aus. Der Leiter der Putenfarm muss nach einem rechtskräftig gewordenen Strafbefehl 2.500 Euro bezahlen, sechs weitere Mitarbeiter müssen jeweils 400 Euro Strafe entrichten. Der Erfolg stellt gleichzeitig ein Novum in der deutschen Rechtsgeschichte dar: Das Gericht führte ausdrücklich die Rechtsfigur der „Rohheit“ an, die bislang kaum in die Intensivtierhaltung Eingang fand. Grundlage für die Verurteilung war die im August 2011 in der ARD ausgestrahlte Reportage „Das System Wiesenhof“. In diesem Bericht wurde unter anderem das PETA-Dokumentationsmaterial über das brutale Verhalten der Arbeiter beim Einfangen der Tiere in einem Stall bei Höltinghausen gezeigt. PETA erstattete gleichzeitig Strafanzeige. (Az.: 218 Cs 240 Js 47751/11 (513/12) Amtsgericht Cloppenburg/Staatsanwaltschaft Oldenburg)

Nach PETA-Strafanzeige: Pirmasenser stellt Chinchillazucht ein
März 2013 – Im Juni 2012 wurde PETA von Informanten auf tierquälerische Zustände in einer Chinchilllazucht im Kreis Pirmasens aufmerksam gemacht. PETA erstatte daraufhin Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Zweibrücken. Nachdem das zuständige Kreisveterinäramt erhebliche Missstände feststellte und Auflagen erteilte, gab der Mann seine über 100 Tiere umfassende Zucht auf. (Az. 4108 Js 8343/12 Staatsanwaltschaft Zweibrücken, Az. VIII-177-06 Kreisveterinäramt Südwestpfalz)

Lübecker Winterzirkus darf keine schwangeren Kamele mitführen
Februar 2013 - Nachdem PETA Anzeige gegen den Lübecker Winterzirkus beim städtischen Veterinäramt erstattet hatte, müssen die beiden hochschwangeren Kamele nicht mehr im Zirkus mitreisen. Das Veterinäramt verfügte die Überstellung der Kamele in ein festes Winterquartier. Gemäß Zirkusleitlinien des zuständigen Bundesministeriums dürfen hochschwangere und säugende Tiere nicht im reisenden Zirkus mitgeführt werden.

Nach PETA-Anzeige: Hundehalter in Apen rechtskräftig verurteilt
Februar 2013 – Ein Hundehalter hat seinen Schäferhundmischling jahrelang in einem ungeheizten und nicht isolierten Verschlag gehalten - festgebunden an einer nur 2 Meter langen Kette. Durch die mangelhaften Haltungsbedingungen war der Hund so schwer krank, dass er eingeschläfert werden musste. Der Strafbefehl des Amtsgerichts Westerstede, wegen der Zufügung erheblicher, länger andauernder Leiden und Schmerzen ist in einer Höhe von 600 Euro rechtskräftig geworden (Az.: Cs 240 Js 12442/12 AG Westerstede).

Pferdehalterin aus Brackenheim wegen Tierquälerei zu 1.500 Euro verurteilt
Februar 2013 – Weil sie zwei Pferde in ihrem Stall über Jahre hinweg ohne Auslauf eingesperrt hielt und verwahrlosen ließ, wurde eine Frau vom Amtsgericht Brackenheim zu einer Geldstrafe von 1.500 Euro rechtskräftig verurteilt. Zudem wurde gegen die Beschuldigte ein fünfjähriges Tierhaltungsverbot ausgesprochen. Zuvor brachte PETA mit erschütternden Videoaufnahmen den Fall ins Rollen und forderte eine Beschlagnahmung der verhaltensgestörten Tiere sowie ein Tierhaltungsverbot. Die Pferde leben inzwischen auf einem Gnadenhof bei Salzburg. (Az. 2 Cs 16 Js 27410/11 Amtsgericht Brackenheim/Staatsanwaltschaft Heilbronn)

Elefantenparade beim SemperOpernball abgesagt
Januar 2013 – Nach Protesten von PETA wurde der Einsatz dreier Elefanten im Rahmen der SemperOpernball-Eröffnungsfeier abgesagt. PETA hatte im Vorfeld an die Entscheidungsträger appelliert, die Elefanten nicht einzusetzen und auf zahlreiche Unfälle mit Elefanten sowie die Tierschutz-Problematik hingewiesen.

Nach PETA-Gesprächen: Kleiderkreisel untersagt Verkauf von Echtpelz
Januar 2013 – Die Second-Hand-Tauschbörse Kleiderkreisel hat sich dazu entschieden, künftig keinen Echtpelz von Wildtieren auf der Onlineplattform anzubieten. Zuvor hatte PETA die Geschäftsführung über die Zustände in der Pelzindustrie informiert.

Hotelrestaurant Altenberger-Hof stellt Lebendhälterung von Hummern ein
Januar 2013 – Im Hotelrestaurant Altenberger-Hof in Odenthal-Altenberg werden keine lebenden Hummer mehr gehalten. Die Geschäftsführung bestätigte gegenüber PETA, dass ein entsprechendes Becken entfernt wurde. Die Tierrechtsorganisation, die zuvor von einem aufmerksamen Tierfreund alarmiert wurde, hatte sich im Oktober 2012 an das Gasthaus gewandt und darum gebeten, von einer Lebendhälterung der Krebstiere abzusehen.


 
Erfolge von PETA Deutschland 2009-2012

Erfolge von PETA Deutschland bis 2008