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Erfolge


PETA setzt sich auf vielfältige Weise für die Tiere ein. PETAs Kampagnen und Aktionen basieren auf gründlicher Recherchearbeit und bewirken oft weitreichende und anhaltende Veränderungen, die die Lebensqualität für viele Tiere entscheidend verbessern oder den Tod von tausenden Tieren verhindern. PETA arbeitet dabei oft mit Prominenten, aber auch mit Experten aus der Wissenschaft und mit Entscheidungsträgern aus der Politik zusammen, um möglichst effizient Erfolge für die Tiere zu erzielen. Unser Recherche-Team ist permanent in ganz Deutschland unterwegs, um Missstände aufzudecken und um Tierquälereien mit Unterstützung von PETAs Rechtsabteilung konsequent vor Gericht zu bringen. Immer häufiger erhält PETA relevante Hinweise und Dokumente von Insidern der Tiernutzungsindustrie, sogenannten Whistleblowern, die auf Missstände und Tierquälereien aufmerksam machen.


Seit der Gründung konnten wir mit Ihrer Hilfe durchschlagende Erfolge für die Tiere erzielen:

2014

Auflagen und Bußgeldverfahren gegen Greifvögel-Halterin
August 2014 – Im Januar 2012 erstattete PETA Strafanzeige gegen eine Tierhalterin, die in Frankenthal mehrere  teils artengeschützte Wildvögel  hielt. Die Undercover-Recherche der Tierrechtsorganisation führte zu Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal und des Veterinäramtes des Rhein-Pfalz-Kreises. Während das Strafverfahren eingestellt wurde, erließ die Kreisverwaltung umfangreiche Haltungsauflagen, da die Volieren der Greifvögel zu klein und die hygienischen Zustände mangelhaft waren. Gegen die Tierhalterin wurde zusätzlich ein Bußgeldverfahren eingeleitet (Az. 5034 Js 3537/12 Staatsanwaltschaft Frankenthal).
 
Plastikfische statt lebender Tiere in Gronauer Nachtbar
August 2014 – Eine Zeugin hatte PETA gemeldet, dass in der Bar Gin & Juice in Gronau Fische lauter Musik und Besuchertrubel ausgesetzt waren. Nachdem die Tierrechtsorganisation den Betreiber um Ausquartierung der Tiere aus der Musikbar gebeten und das zuständige Veterinäramt eingeschaltet hatte, schwimmen nun Plastikfische durch das Aquarium.
 
Pferdehalterin zu 130 Tagessätze à 10 Euro verurteilt
August 2014 – Nachdem PETA im Juli 2013 Strafanzeige gegen eine Pferdehalterin in Döttesfeld/Rheinland-Pfalz wegen des Verdachts der Tierquälerei gestellt hatte und eine von der Tierrechtsorganisation beauftragte Tierärztin anhand von Beweisfotos eine tierärztliche Stellungnahme verfasste, leitete die Staatsanwaltschaft Koblenz umfangreiche Ermittlungen ein. Die örtliche Veterinärbehörde erteilte erhebliche Auflagen, in deren Verlauf der Bestand aufgelöst und der Frau ein Tierhalte- und Betreuungsverbot ausgesprochen wurde. Das Amtsgericht Neuwied verurteilte die Angeklagte rechtskräftig zu einer Geldstrafe von 130 Tagessätzen à 10 Euro. Damit ist sie  vorbestraft. (Az.: 2040 Js 20063/13 AG Neuwied/Staatsanwaltschaft Koblenz).
 
Erweiterung von Schweinemastanlage in Thedinghausen verhindert
Mai 2014 – Der Schweinemastanlagenbetreiber Hans Hermann A. hatte im April 2013 beim Landkreis Verden (Aller) die Erweiterung seines Stallgebäudes um 900 Mastschweineplätze auf insgesamt 2.100 Tierplätze beantragt. Nachdem sich die Behörde lange, aber letztlich erfolglos, gegen den Akteneinsichtsantrag von PETA gewehrt hatte, legte die Tierrechtsorganisation im September und Oktober 2013 Einwendungen gegen die Genehmigung dieser Anlage ein (behördliches Az.: 63-244-2013) U.a. verwies PETA dabei auf baurechtliche Gesetzesänderungen. Die Forderung auf Versagung der Genehmigung wurde auch im Erörterungstermin im Oktober 2013 unterstrichen. Die Behörde folgte der Argumentation PETAs und verlangte von dem Landwirt Nachbesserungen am Antrag, die dieser letztlich nicht erfüllen konnte.  Daher zog er seinen Antrag im Mai 2014 zurück. Die geplante Erweiterung der Schweinemastanlage wurde somit durch PETA verhindert.
 
Keine Wildtierdressuren in der ARD
August 2014 – Die Zusammenfassung des „38. Internationalen Zirkusfestivals von Monte Carlo“ in der ARD enthielt in diesem Jahr keine Szenen mit Wildtierdressuren. PETA hatte zuvor an den Sender appelliert, die Szenen mit Elefanten und Raubkatzen nicht auszustrahlen und argumentiert, dass die Haltung und Dressur von Wildtieren im Zirkus nicht mit dem Tierschutz vereinbar ist.

Bußgelder für Tiertransporteure
Juli 2014 – Die Polizei stoppte im Juli 2013 am Maschener Kreuz bei Hamburg einen Tiertransporter mit über 550 Ferkeln, von denen bei 34°C Außentemperatur bereits 55 Tiere verstorben waren. Ihr Tod hätte durch die Zurverfügungstellung von Trinkwasser verhindert werden können. PETA erstattete Strafanzeige; die Staatsanwaltschaft Schwerin stellte zwar die Ermittlungen gegen die drei Verantwortlichen ein, allerdings müssen sie insgesamt 1000 Euro Geldbuße bezahlen (Az.: 132 Js 21398/13 StA Schwerin).
 
Rechtskräftiger Strafbefehl gegen Kaninchenhalter
Juli 2014 – PETA erstattete im Juli 2012 Strafanzeige gegen den Kaninchenhalter Ludger B. in Kneheim. Dabei berief sich die Tierrechtsorganisation auf umfangreiche Undercover-Ermittlungen, die viele verletzte und verdreckte Kaninchen dokumentierten. Nach Veröffentlichung der Rechercheergebnisse wurde die Mastanlage auf Veranlassung des zuständigen Veterinäramtes Cloppenburg bereits geschlossen. Der von der Staatsanwaltschaft Oldenburg beantragte Strafbefehl gegen den Mäster wurde nun rechtskräftig (Az.: NZS 200 Js 41910/12 VRs (1102) StA Oldenburg).

Kreiselmäherfahrer wegen Kitz-Tötung verurteilt
Juli 2014 – Weil ein Kitz bei Mechernich durch einen Kreiselmäher getötet wurde, hatte PETA im Juli 2013 Strafanzeige gegen die Verantwortlichen erstattet. Die Staatsanwaltschaft Bonn erhob Anklage gegen den Fahrer des Kreiselmähers, das Amtsgericht Euskirchen verurteilte ihn zu einer empfindlichen Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 50 Euro wegen Verursachung erheblicher und länger andauernder Leiden und Schmerzen des Rehkitzes (Az.: 28 Ds 49/14 - 300 Js 181/13 Amtsgericht Euskirchen - Staatsanwaltschaft Bonn). Eine Geldstrafe in dieser Höhe gab es wegen eines solchen Tatbestands noch nie.
 
Unfall mit Kälbern hat strafrechtliches Nachspiel
Juli 2014 – Im September 2013 erstattete PETA Strafanzeige gegen die Verantwortlichen eines Kälbertransportes, der auf der A 7 bei Niederaula verunglückte. Dabei verbrannten 39 gerade mal 2 Wochen alte Kälber. Zwar erhielten die Verantwortlichen des Viehhandelsunternehmens Paul O./Lingen keine Strafe wegen tierschutzrechtlicher Vergehen, es wurde jedoch ein Strafbefehl gegen den Fahrer des Tiertransporters wegen fahrlässiger Körperverletzung beim Amtsgericht Hersfeld beantragt. Denn bei dem Unfall war ein Straßenarbeiter, der sich mit seinem Baustellenfahrzeug auf der Autobahn befand, schwer verletzt worden (Az.: 24 Js 18222/13 Staatsanwaltschaft Fulda).

Außengehege für die Schimpansen im Zoo Wuppertal
Juli 2014 – Die Schimpansen Epulu und Kitoto im Zoo Wuppertal können endlich zeitweise ein Außengehege benutzen. Die intelligenten Menschenaffen waren viele Jahre in einem kleinen bunkerähnlichen Innengehege aus Beton und Glas eingesperrt. Im Rahmen einer mehr als dreijährigen Kampagne hatten sich neben dem Primatologen Professor Dr. Volker Sommer und dem aus Wuppertal stammenden Schauspieler Christoph Maria Herbst über 22.000 PETA-Unterstützer mit einer Petition für die Tiere eingesetzt.

Freifrau zahlt Bußgeld wegen schlechter Tierhaltung
Juli 2014 –PETA erstattete im Juli 2013 bei der Staatsanwaltschaft Tübingen Strafanzeige gegen Freifrau v. M. wegen der tierschutzwidrigen Haltung von fünf Eseln in Hayingen. Beweisfotos belegten die ungepflegten Hufe der Tiere, die laut einem Gutachten, das PETA bei einer Tierärztin einholte, teilweise schon schmerzhafte Veränderungen aufwiesen. Die Freifrau musste nun ein Bußgeld an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen (Az.: 15 Js 12903/13 Staatsanwaltschaft Tübingen).

Anklage gegen Angelpark in Vreden-Zwillbrock
Juli 2014 – Im September 2013 erstattete PETA Strafanzeige gegen Andreas K., den Betreiber des Angelparadieses in Vreden-Zwillbrock. Der Vorwurf: U.a. das Anbieten von Trophäenangeln sowie das Quälen von Fischen beim verbotenen Catch & Release -Angeln. Die Auseinandersetzungen zwischen PETA und K. dauern schon länger an. Jetzt folgt die Staatsanwaltschaft Münster den Vorwürfen von PETA und hat Anklage gegen K. zum Amtsgericht Ahaus erhoben (Az.: 2 Ds 114/14 AG Ahaus 540 Js 1536/13 Staatsanwaltschaft Münster).

Kein Ponykarussell auf Pfingstkirmes
Juli 2014 – Trotz Temperaturen von weit über 30 Grad mussten einige sichtlich erschöpfte Ponys auf der Bergisch Gladbacher Pfingstkirmes in einem sogenannten Ponykarussell ihre Runden drehen. Nach Protesten lokaler Tierschützer sowie einem detaillierten Schreiben von PETA an den Bürgermeister und die Parteien im Stadtrat teilte der Bürgermeister mit, den Vertrag mit dem Schausteller nicht zu verlängern. Künftig soll es auf den städtischen Volksfesten keine Ponykarussells mehr geben.
 
Löwen aus Zirkus leben nun in Auffangstation
Juli 2014 – Nachdem ein Whistleblower eine Löwenhaltung in Crailsheim gemeldet hatte, ergaben weitere Recherchen, dass die Haltungsbedingungen der Tiere deutlich unter den offiziellen Mindestanforderungen lagen. Der Zirkusdompteur Heiko Olf hatte die Löwen einfach in Crailsheim „geparkt“. PETA erstattete Anzeige beim zuständigen Veterinäramt. Nach einigen Wochen wurden die Tiere in die niederländische Auffangstation „Stichting Leeuw“ (Stiftung Löwen) überführt.

Ebay löscht Tellereisen-Auktion
Juli 2014 – PETA Deutschland e.V. hatte Ebay um die Löschung einer Auktion mit Tellereisen gebeten. Grund: Tellereisen zählen zu den grausamsten Fang- und Tötungsapparaten und sind seit 1995 in der EU verboten. Durch illegal aufgestellte Fallen werden jedes Jahr viele Wildtiere, aber auch Hunde und Katzen, verstümmelt und getötet. Ebay bedankte sich für den Hinweis und löschte den Artikel umgehend von der Seite.

Bußgeld für Eierproduzenten
Juni 2014 – Die Wendländer Frischei GmbH betreibt mehrere Bio-Hühnerfarmen in Niedersachsen. PETA Deutschland e.V. erstattete 2013 beim Landkreis Lüchow-Dannenberg Anzeige gegen die Gesellschaft wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz. Der Vorwurf in der Anzeige: Tote Hühner wurden in für Menschen und Tiere zugänglichen, handelsüblichen Mülltonnen „entsorgt“. Der Landkreis Lüchow-Dannenberg sah den Tatbestand der Ordnungswidrigkeit ebenfalls als erfüllt an und verhängte ein Bußgeld. Das Verfahren ist rechtskräftig abgeschlossen.
Hintergrund: Einer der Geschäftsführer der Wendländer Frischei GmbH ist Richard Hennenberg, gegen den umfangreiche Ermittlungsverfahren wegen Tierquälerei und Betruges aufgrund von Undercover-Ermittlungen und Strafanzeigen von PETA Deutschland e.V. bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal laufen.

Goldfisch „Zaki“ ist kein WM-Orakel mehr
Juni 2014 - Nachdem PETA im Juni die Geschäftsführung von Kölle Zoo angeschrieben hatte und darum bat, Goldfisch „Zaki“ nicht mehr als WM-Orakel an den Zollern-Alb-Kurier in Balingen auszuleihen, wurden Zaki und sein Artgenosse tatsächlich aus ihrem Becken geholt und leben nun gemeinsam in einem Gartenteich beim Redaktionsleiter der Zeitung und werden nicht mehr als WM-Orakel befragt. Mit tierischen Ergebnis-Orakeln soll Aufmerksamkeit generiert werden, doch für die intelligenten Tiere – oft sind es Fische, Kraken oder Elefanten – bedeutet es Gefangenschaft und Einsamkeit.

Indischer „Tempel-Elefant“ Sunder gerettet
Juni 2014 – Nach zweijähriger Kampagnenarbeit und mehreren von PETA Indien angestrengten Gerichtsverhandlungen konnte der misshandelte indische „Tempel-Elefant“ Sunder in eine knapp 50 Hektar große naturnahe Auffangstation überführt werden. Neben zahlreichen Prominenten hatten sich auch rund 15.000 Tierfreunde aus dem deutschsprachigen Raum per Online-Petition an Sunders Rettung beteiligt.

Jallikattu-Festival: Indien verbannt grausame Tradition in die Geschichtsbücher
Mai 2014 – Nach jahrelanger Kampagne von PETA Indien hat der Oberste Gerichtshof von Indien die Verwendung von Stieren beim Jallikattu-Festival verboten. Das Festival wird seit 2000 Jahren im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu ausgeübt. Beim Jallikattu wurden Stiere geschlagen, mit Fäusten und Nagelstöcken traktiert; ihre Schwänze wurden abgeknickt und die Tiere wurden in Stierkämpfen niedergerungen, bis sie tot waren oder fliehen konnten. PETA Deutschland unterstützte die Kampagne mit einer Online-Petition und Protestaktionen vor der indischen Botschaft in Berlin.

Hundezüchter in Tettnang zu Geldbuße verurteilt
Juli 2012/Mai 2014 - Nach zwei Verhandlungstagen ist Hundezüchter Paul Z. wegen Tierquälerei wegen vier nachgewiesener Ordnungswidrigkeiten vom Amtsgericht Tettnang zu Geldbußen in Höhe von insgesamt 650 Euro verurteilt worden – vier weitere Vorwürfe wurden wegen geringer Schuld fallen gelassen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Paul Z. junge Hunde bzw. Welpen trat und die Tiere beim Kämmen grob behandelte. Zudem entsprachen die Seitenlängen in vier Zwingern nicht den Vorgaben der Hundehaltungsverordnung, auch meldete er seine Hundezucht nicht ordnungsgemäß als Gewerbe an (6 Ds 31 Js 4487/2011 – AK 376/2012). Das Verfahren befindet sich auf die Berufung der Staatsanwaltschaft Ravensburg hin noch in der Berufungsinstanz beim Landgericht Ravensburg.
Im Mai 2014 leitete die Staatsanwaltschaft Ravensburg ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen Paul Z. ein, weil PETA Deutschland e.V. erneut Strafanzeige wg. ähnlicher Vorwürfe erstattete (Az.: 36 Js 9017/14).

Aquarium aus Club „Douala“ in Ravensburg entfernt
Mai 2014 – Aufgrund eines Whistleblower – Hinweises schrieben PETA-Mitarbeiter im Mai den Club „Douala“ mit der Forderung an, ein Aquarium mit lebenden Fischen aus der Lokalität auszuquartieren. Die Fische waren im Club lauter Musik ausgesetzt. Daraufhin wurde das Aquarium vom Veterinäramt inspiziert und noch im selben Monat aus dem Club entfernt. Das Veterinäramt fand ein neues Zuhause für die Fische.
 
Erweiterung von Junghennenaufzuchtanlage verhindert
Mai 2014 – Der Betreiber einer Junghennenaufzuchtanlage im Kreis Paderborn hatte im vergangenen Jahr beantragt, seinen Betrieb um 25.400 Kükenplätze auf insgesamt 65.000 Tierplätze zu erweitern. PETA erhob Einwendungen gegen das Vorhaben mit der Begründung, dass der Antrag u.a. aus baurechtlichen Gründen nicht genehmigt werden könne.  Die Genehmigungsbehörde folgte dem Einwand und forderte vom Antragsteller umfangreiche baurechtliche Nachbesserungen, die dieser letztlich nicht erbringen konnte. Im Mai 2014 zog der Betreiber daher seinen Antrag zurück. Damit bleibt in dieser Anlage pro Jahr etwa. 75.000 Tieren ein Leben voller Leiden erspart, weiteren 75.000 männlichen „Eintagsküken“ pro Jahr der Tod durch Schreddern bei lebendigem Leibe oder Vergasen.
 
Hintergrund: Der Antragsteller betreibt eine weitere Anlage – einen Geflügelmastbetrieb – für die er ebenfalls 2013 die Genehmigung zum Ausbau um über 43.000 Tierplätze beantragt hatte. Auch hiergegen hatte PETA aus den gleichen Gründen Einwendungen erhoben, die Behörde folgte der Argumentation PETAs und der Antragsteller zog den Antrag zurück.  Der Anlagenbetreiber ist einer der Hauptakteure, die gegen den nordrhein-westfälischen Regierungserlass aus 2014 vorgehen, wonach männliche “Eintagsküken“ nicht mehr vergast bzw. geschreddert werden dürfen.

Aquarium aus „Gaststätte Billardsaal“ in  Stuttgart entfernt
Mai 2014 – Nachdem PETA-Mitarbeiter Anfang Mai in der „Gaststätte Billardsaal“ ein Aquarium mit Clownsfischen entdeckten, schalteten sie umgehend den Amtstierarzt ein. Bereits wenige Wochen später wurde das Aquarium aus der Lokalität entfernt. Die Fische waren lauter Musik und grellem Neonlicht ausgesetzt.

OLG-Beschluss: PETA darf Video über grausame Zirkusdressur weiter zeigen
April 2014 – Tiger-Dompteurin Carmen Zander scheiterte vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf auch in zweiter Instanz mit dem Vorhaben, ein von PETA veröffentlichtes Video über Tierquälerei im Zirkus verbieten zu lassen. Das OLG Düsseldorf stellte in seinem Beschluss (Az. 1 O 252/13) fest, dass Carmen Zander „im Rahmen der Dressur (notwendigerweise) durch dominante Zwangshandlungen den von ihr dressierten Tigern ihren eigenen Willen aufzwingt“.

Wirtschaftsbetriebe von BASF bieten keine Stopfleber mehr an
April 2014 - Nachdem PETA im Februar 2014 das BASF Gesellschaftshaus angeschrieben und um die Auslistung von Stopfleber aus der Kantine des Konzerns gebeten hatte, kam im April nun die erfreuliche Nachricht: die Wirtschaftsbetriebe von BASF bieten keine Stopfleber mehr an.

Keine Angora-Produkte mehr
April 2014 – Die Supermarktketten REWE, EDEKA, LIDL und NORMA haben nach Gesprächen mit PETA erklärt, keine Angora-Produkte mehr im Non-Food-Bereich einzukaufen. Winterwäsche, Socken oder Gelenkwärmer enthalten häufig Anteile von Angorawolle.

Das französische Restaurant „ La Casserole“ streicht Foie gras von der Speisekarte
April 2014 - Nachdem PETA einen Brief geschickt und mit dem Inhaber telefoniert hatte, gab dieser bekannt, bei einer Teamsitzung darüber zu entscheiden, ob Gänsestopfleber von der Karte gestrichen wird.. PETA übersandte ihm noch weitere Informationen und erhielt schließlich auf telefonische Nachfrage die Bestätigung, dass Stopfleber von der Karte gestrichen wurde.

Angora-Produktion geht zurück
April 2014 - Weil viele Großkunden in der Bekleidungsbranche nach Aufklärung von PETA keine Angora-Wollprodukte mehr ordern, schließt die Peters GmbH in Clausnitz ihre dortige Textilfabrik für Angorawäsche.

Neun Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung für Tierquälerin
April 2014 – Das Amtsgericht Ebersberg verurteilte eine Tierhalterin zu einer Freiheitsstrafe von 9 Monaten, einem lebenslangen Tierhalte- und Tierhandelsverbot sowie zu 150 Sozialstunden (Az.: 1 Ds 12 Js 23399/12 AG Ebersberg). Die Tierhalterin hatte jahrelang mehrere Tiere (Pony, Esel, Stute, Schweine, Hund) teils unter erbärmlichen Umständen gehalten, weshalb PETA bereits im Juli 2012 Anzeige erstattete. Da schon vorher  kein behördliches Eingreifen stattfand, erzeugte PETA mit der Strafantragstellung öffentlichen Druck und die Staatsanwaltschaft München II klagte die Tierhalterin nun erfolgreich an.

Bußgeld für tierquälerische Hundezucht
März 2014 – Nachdem PETA im April 2013 die tierquälerischen Zustände auf dem Gelände eines Tierhändlers und Hundezüchters in Gerbstedt-Friedeburg dokumentierte, ermittelte die Staatsanwaltschaft Halle/Saale. Das Landratsamt Mansfeld-Südharz verhängte mehrere Auflagen zur Abstellung der tierquälerischen Zustände, im März 2014 wurde dann ein Bußgeldbescheid rechtskräftig (Az.: 976 Js 11673/13 Staatsanwaltschaft Halle, FBII/39.20.2013-64 Landkreis Mansfeld-Südharz).

„Königsangeln“ verstößt gegen Tierschutzgesetz
März 2014 – Auf eine Strafanzeige von PETA Deutschland e.V. hin bestätigte die Staatsanwaltschaft Münster in einem bahnbrechenden Bescheid, dass das sogenannte „Königsangeln“ gegen § 17 des Tierschutzgesetzes verstößt, da es sich um Wettangeln handelt. Auch der Verzehr der Fische ändert daran nichts. Das Verfahren wurde zwar wegen geringer Schuld eingestellt, jedoch mit der Maßgabe, dass im Wiederholungsfall strafrechtliche Sanktionen zu erwarten sind (Az.: 540 Js 1433/13).

Rechtskräftiger Strafbefehl gegen Pferdehändler
März 2014 Tierquälerische Pferdehaltung bestraft: Nachdem PETA Strafanzeige gegen zwei Pferdehändler aus dem niedersächsischen Aschendorf erstattet hatte,  beantragte die Staatsanwaltschaft Osnabrück einen Strafbefehl gegen die beiden Beanzeigten beim Amtsgericht Papenburg wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz (Az.: NZS 871 Js 34257/13). Das Verfahren gegen einen der beiden Pferdehändler wurde nun eingestellt; gegen den anderen hingegen wurde ein Strafbefehl in Höhe von 40 Tagessätzen à 20 Euro rechtskräftig.

eBay stoppt Verkauf von Tellereisen
März 2014 – Ein gewerblicher Händler mit Sitz in China verkaufte auf der deutschen Seite des Online-Auktionsportals eBay massenweise Tellereisen (Schlagfallen). Nach Meldung von PETA wurde das Angebot gestrichen. Die Verwendung von Tellereisen ist in der Europäischen Union seit 2005 verboten, denn Tellereisen zählen zu den grausamsten Fang- und Tötungsapparaten.

China Southern Airlines transportiert keine lebenden Affen mehr zu Versuchslaboren
März 2014 - Die größte Fluggesellschaft der Volksrepublik China, China Southern Airlines (CSA) wird ab sofort keine lebenden Affen mehr zu Versuchslaboren transportieren. Das bestätigte ein CSA-Verantwortlicher der Tierrechtsorganisation PETA USA am 21. März 2014 in einem Schreiben. Das Unternehmen reagiert damit unter anderem auf die jahrelange, weltweite Kampagnenarbeit PETAs. Nach dem Rückzug von CSA aus dem Bereich der Tiertransporte ist Air France nun die letzte große Fluggesellschaft, die noch immer Affen zu Laboren in aller Welt befördert. PETA begrüßt die Entscheidung von CSA und wird sich in ihrer Kampagnenarbeit nun auf einen Transportstopp bei Air France konzentrieren.

Keine lebenden Karpfen mehr auf dem Wochenmarkt in Hannover
März 2014 – Ende Februar erstattete PETA bei der Staatsanwaltschaft Hannover Strafanzeige gegen den Wochenmarkt in Hannover List, wegen der Haltung lebender Karpfen in engen schmutzigen Behältern und des Verkaufs der Tiere an Kunden. Daraufhin wurden die lebenden Karpfen aus dem Angebot des Wochenmarktes gestrichen.

Großrazzia im VION-Schlachthof Bad Bramstedt
Februar 2014 - Großrazzia im VION-Schlachthof Bad Bramstedt: Rund 250 Beamte sicherten Akten wg. des Vorwurfs unhygienischer Missstände und Tierquälerei. Vorausgegangen war eine Strafanzeige von PETA aus dem Jahr 2012, die die unzureichende Betäubung von Rindern zum Inhalt hatte (Az.: 588 Js 9353/12 Staatsanwaltschaft Kiel). http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_aktuell/media/ndraktuell19607.html , http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/s-h_magazin/media/shmag26729.html und http://www.veganblog.de/2014/02/28/grossrazzia-im-vion-schlachthof/ .

Rechtswidrige Zwingerhaltung eines Hundes
Februar 2014 - Rechtswidrige Zwingerhaltung eines Hundes: Nachdem PETA nach umfangreichen Ermittlungen im April 2013 Strafanzeige gegen einen Tierhändler aus Einhausen erstattet hatte, erhob die Staatsanwaltschaft Darmstadt im Februar 2014 Anklage wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz (Az.: 500 Js 17201/13). Die Tierquälerei wurde in dem Format Hundkatzemaus ausgestrahlt (http://www.peta.de/hundkatzemauseinhausen#.UxSN0-JEEyg ).
 
Strafbefehl wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz
Februar 2014 - Nachdem PETA im Januar 2013 Strafanzeige gegen einen Kälber-, Kuh- und Ziegenhalter in Grenzach-Wyhlen erstattet hatte, beantragte die Staatsanwaltschaft Freiburg, Zweigstelle Lörrach einen Strafbefehl wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz (Az.: 81 Js 168/13).
 
Pferde beschlagnahmt
Februar 2014 - Nachdem PETA 2012 Strafanzeige gegen zwei Halter vernachlässigter Pferde in der Region Hannover erstattet hatte, wurde das langwierige Verfahren im Februar 2014 wg. geringer Schuld und einer Verwarnung eingestellt. Die Pferde wurden von der Region Hannover beschlagnahmt (Az.: NZS 1342 Js 19540/12 Staatsanwaltschaft Hannover).
 
Geldbuße für Pferdehalter
2014 - Update Dezember 2013: Der Pferdehalter aus Celle muss wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz  eine Geldbuße von 1200 Euro an die Landeskasse zahlen (Az.: NZS 20b Cs 3105 Js 26201/12).

Kaiserslautern: Zoo beendet Tigerhaltung
Februar 2014 – Nach dem Tod von Tiger Igor hat der Aufsichtsrat des Zoos Kaiserslautern beschlossen, die Tigerhaltung vorerst zu beenden. PETA hatte der Zoodirektion und der Öffentlichkeit mit Beiträgen in der Lokalpresse dargelegt, dass Tiger grundsätzlich nicht ausgewildert werden können und in den beengten Verhältnissen von Zoos unter Verhaltensstörungen leiden.

Berlin: Vertrag des Berliner Zoodirektors wird nicht verlängert
Januar 2014 – Der Arbeitsvertrag des umstrittenen Direktors des Berliner Zoos und Tierparks, Bernhard Blaszkiewitz, wurde vom Aufsichtsrat nicht verlängert. PETA hatte wiederholt schwere Tierschutzdefizite bemängelt und bei Behörden angezeigt. Blaszkiewitz hatte in seiner Amtszeit mehr als 1.000 Tiere aus dem Berliner Zoo an den dubiosen Tierhändler Werner Bode verkauft. Im Oktober 2012 wurde bekannt, dass der Berliner Zoo wiederholt Löwengeschwister verpaart hatte, deren Nachkommen aufgrund von genetischen Defekten mehrheitlich eingeschläfert werden mussten. Durch den Zoodirektor eigenhändig getötete verwilderte Hauskatzen auf dem Zoogelände, Tiger-Exporte an eine chinesische Zuchtfarm und mangelhafte Haltungsbedingungen, insbesondere bei den Eisbären, Raubkatzen und Elefanten, im Berliner Zoo und Tierpark sind weitere Beispiele einer langen Historie des missbräuchlichen Umgangs mit Tieren unter der Leitung von Blaszkiewitz.

Burladingen: Staatsanwalt beantragt Strafbefehl mit hoher Geldstrafe gegen Jäger wegen Hundequälerei
Februar 2014 – Nachdem PETA und die betroffene Hundehalterin Strafanzeige erstattet haben, soll ein Jäger 9.600 Euro Strafe bezahlen und zwei Monate lang seinen Führerschein abgeben. Der Jäger hatte im Dezember 2013 den Golden Retriever „Jazz“ im Wald aufgegriffen und an das Heck seines Geländewagens gebunden. Mit dem angebundenen Tier soll er etwa einen Kilometer durch Burladingen gefahren sein. (AZ.: 11 Js 9489/13 StA Hechingen)

Köln: Stadt vergibt Fläche nicht an Circus Carl Busch
Januar 2014 - Die Stadt Köln hat entschieden, den begehrten Neumarkt in der Kölner Innenstadt im März/April 2014 nicht an den Circus Carl Busch, sondern an das Zirkusunternehmen Roncalli zu vermieten. Im Vorfeld der Entscheidung hatte PETA der Stadt Köln behördliche Unterlagen über diverse Tierquälereien im Circus Carl Busch zukommen lassen – verbunden mit der Bitte, von einer Vermietung des beliebten Platzes auf dem Neumarkt an den Circus Carl Busch abzusehen. Einen Eilantrag des Circus Carl Busch gegen die Entscheidung der Stadt Köln hat das Verwaltungsgericht Köln abgelehnt, eine darauf folgende Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Münster zog der Zirkus zurück.

Ahlhorn: Neubau Schlachthof-Anlage verhindert
Januar 2014 – Nach Einwendungen der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. und durch öffentlichen Druck konnte die Errichtung eines weiteren Schlachthofes in Ahlhorn verhindert werden. Mindestens 120.000 Hühner werden damit pro Tag vor dem Tod gerettet

Peek & Cloppenburg, Street One, Peter Hahn und Ulla Popken stellen Einkäufe von Angora-Kleidung ein
Januar 2014 – Weitere Modeunternehmen reagieren auf den Angora-Skandal. Die beiden eigenständigen Firmen Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf und Peek&Cloppenburg KG Hamburg sowie die Young-Fashion-Marke Street One und die Versandhändler Peter Hahn und Ulla Popken stoppen die Bestellung von weiteren Angora-Produkten.

Das Ende für Operationsübungen an Tieren in 9 Ländern
Dank PETAs Einsatz werden veraltete Tierversuche, bei denen Tiere in Chirurgie-Kursen bislang aufgeschnitten und getötet wurden, in neun Ländern künftig voll und ganz eingestellt. Ab sofort kommen im Rahmen der medizinischen Ausbildung in Bolivien, Costa Rica, Ägypten, im Iran, in Jordanien, Mexiko, der Mongolei, Panama sowie Trinidad und Tobago stattdessen naturgetreue Simulationsmodelle des menschlichen Körpers zum Einsatz.

Berlin: Reiseagentur „JT Touristik GmbH“ streicht SeaWorld aus Angebotskatalog
Januar 2014 – Nachdem PETA Deutschland e.V. die Reiseagentur „JT Touristik GmbH“ im Dezember 2013 angeschrieben und über die nicht tiergerechte Behandlung von Orcas in Einrichtungen von SeaWorld, einer US-basierten Kette von Meeresparks, informiert hatte, teilte das Unternehmen nun schriftlich mit, sämtliche Werbung für SeaWorld aus betroffenen Hotelbeschreibungen entfernt zu haben. Auch ein Shuttleservice zu den Tier-Shows wird nicht mehr angeboten.
 

2013

Frankfurt am Main: Restaurant Lamoraga streicht Stopfleber aus Silvestermenü und von der Karte
Dezember 2013 – Das spanische Restaurant Lamoraga in Frankfurt am Main gab PETA heute schriftlich bekannt, künftig keine Stopfleber mehr zu servieren und diese folglich aus dem Silvestermenü zu streichen. PETA hatte das Restaurant Anfang der Woche angeschrieben und über Social Media auf das Menü mit Qualpastete aufmerksam gemacht. Auch PETA-Unterstützer haben daraufhin das Restaurant aufgefordert, Foie gras von der Karte zu streichen.

New Yorker, Marc O´Polo und s´Oliver stellen Produktion von Angora-Kleidung ein
Dezember 2013 – Nach der Veröffentlichung von Videoaufnahmen von PETA Asien, die zeigen, wie Angorakaninchen das Fell unter entsetzlichen Schmerzen ausgerissen, abgeschnitten und geschoren wird, bestätigten auch der in Braunschweig ansässige Modekonzern New Yorker sowie das in Stephanskirchen beheimatete Modeunternehmen Marc O´Polo, künftig keine Angora-Produkte mehr in Auftrag zu geben.

Polnisches Militär beendet tödliche Tierversuche
November 2013 – Nach mehrjährigen Gesprächen und Protestkampagnen von PETA USA und ihren internationalen Schwesterorganisationen haben die polnischen Streitkräfte PETA nun versichert, den Einsatz von Tieren in der Ausbildung von Sanitätspersonal künftig vollständig mit modernen Simulationsmodellen des menschlichen Körpers zu ersetzen. Bislang wurden lebende Tiere zu Übungszwecken aufgeschnitten, verstümmelt und getötet.

Modeketten listen Angora europaweit aus
November 2013 – Nachdem Videoaufnahmen von PETA Asia enthüllten, wie Angorakaninchen das Fell unter entsetzlichen Schmerzen ausgerissen, abgeschnitten und geschoren wird, listen Modekonzerne europaweit das Tierqualprodukt nun aus. Allen voran stellen H&M, C&A und ESPRIT die Bekleidungsproduktion mit Angora vorerst ein. Außerdem kündigten die schwedischen Firmen Lindex, Gina Tricot, MQ sowie das dänische Unternehmen IC Companys an, künftig kein Angora mehr zu verwenden.

Ettlingen: Sternerestaurant Erbprinz streicht Stopfleber von der Karte
28. November 2013 – Das Restaurant Erbprinz in Ettlingen gibt in einer offiziellen Presseerklärung auf seiner Facebook-Seite bekannt, künftig keine Stopfleber mehr zu servieren. PETA hatte das Restaurant zweimal angeschrieben und über Social Media darauf aufmerksam gemacht, dass es sich bei Stopfleber um ein Tierqualprodukt handelt. Auch PETA-Unterstützer haben daraufhin das Restaurant aufgefordert, Foie gras von der Karte zu streichen.

LOGOCOS Naturkosmetik AG zieht sich aus dem chinesischen Markt zurück
November 2013 – Die LOGOCOS Naturkosmetik AG wird sich mit all ihren Marken aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen und schon zum 1. Dezember 2013 keine Waren mehr nach China liefern. Das Unternehmen zieht damit Konsequenzen aus der unbeweglichen Haltung der chinesischen Behörden in Sachen Tierschutz. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. begrüßt den richtungsweisenden Vorstoß und arbeitet ab sofort in Kooperation mit LOGOCOS daran, auch Mitbewerber zum Rückzug aus China zu bewegen, um gemeinsam politischen Einfluss zu nehmen.

Online Shop „Sweet & Fine“ in Döhlau ohne Stopfleber
November 2013 – Heute teilte der Geschäftsführer des Online Versandhandels „Sweet & Fine“, ein Geschäftszweig der Schoko-Hammer Süßwaren GmbH in Döhlau, PETA Deutschland e.V. telefonisch mit, dass es in Zukunft keine Stopfleber mehr im Sortiment geben wird. PETA hatte die Geschäftsleitung vor zwei Tagen angeschrieben und über die tierquälerische Praxis auf Stopfleberfarmen informiert. Eine gute Nachricht für Gänse und Enten.

Belvini.de bald ohne Stopfleber
November 2013 – Der Onlineversandhandel „Belvini.de GmbH“ in Dresden wird den Verkauf von Stopfleber bis Ende des Jahres auslaufen lassen. Diesen Entschluss fasste Rüdiger Kühnle, Inhaber und Leiter des auf Wein spezialisierten Onlineshops, nachdem PETA das Unternehmen vergangene Woche angeschrieben und über die tierquälerische Praxis auf Stopfleberfarmen informiert hatte.

Marheineke Markthalle in Berlin ohne Stopfleber
November 2013 – Am heutigen St. Martinstag teilte die Berliner Martkhalle Marheineke PETA Deutschland e.V. schriftlich mit, dass am französischen Stand „Les épicuriens“ in Zukunft keine Stopfleber mehr verkauft wird. PETA hatte den Vertriebsleiter der Markthalle vergangene Woche angeschrieben und über die tierquälerische Praxis auf Stopfleberfarmen informiert. Nach „eingehender Diskussion zwischen Betreiber und Mieter“ kam es zu einer Einigung. Eine gute Nachricht für Gänse am St. Martinstag.

„500 Pfund-Angeln“ in Halver abgesagt
November 2013 - 500 Forellen gerettet: PETA meldete dem Veterinäramt Märkischer Kreis vergangene Woche Verstöße im Vorfeld des für den 2. November angesetzten Event "500 Pfund- Angeln" in Halver. Die Veranstalter planten, einen Teich des Angelparks mehrfach vor den Augen der Angler mit Regenbogenforellen zu besetzen. Ein rechtswidriger Vorgang – Fische müssen 18 Stunden vor dem Eintreffen der Angler eingesetzt werden, da der sogenannte „Angelzirkus“ verboten ist. Dem Angelpark-Betreiber wurden Auflagen erteilt, die er nicht erfüllen konnte. Die Veranstaltung wurde abgesagt.

Strafbefehl gegen zwei Pferdehändler beantragt
Oktober 2013 - Tierquälerische Pferdehaltung: Nach einer Strafanzeige von PETA gegen zwei Pferdehändler aus dem niedersächsischen Aschendorf hat die Staatsanwaltschaft Osnabrück einen Strafbefehl gegen die beiden Beanzeigten beim Amtsgericht Papenburg wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz beantragt (Az.: NZS 871 Js 34257/13).

Das Gourmetrestaurant Rosin serviert keine Stopfleber mehr
Oktober 2013: Das mit 2 Michelinsternen und 18 Gault Millau-Punkten ausgezeichnete Restaurant Rosin in Dorsten-Wulfen wird in Zukunft keine Stopfleber mehr servieren. PETA Deutschland e.V. hatte Frank Rosin im Spätsommer angeschrieben und ihn über die tierquälerische Praxis auf Stopfleberfarmen informiert. Das Restaurant gab nun telefonisch bekannt, die vermeintliche „Delikatesse“ nicht mehr anzubieten.

Die Pizzeria Bella Sardegna in Darmstadt /Eberstadt serviert keine Stopfleber mehr
Oktober 2013: Diesen Entschluss fasste das italienische Restaurant, nachdem PETA Deutschland e.V. die Geschäftsführung über die tierquälerische Praxis auf Stopfleberfarmen informiert hatte. Kurz darauf teilte der Geschäftsführer PETA schriftlich mit, dass er das Tierqualprodukt künftig nicht mehr anbieten werde.

Hundezucht Hünnemeyer gibt Gewerbe auf
Oktober 2013: Nach knapp fünf Jahren hartnäckiger rechtlicher Recherchen, die auch eine Akteneinsicht umfassten, wird die Hundezucht Hünnemeyer aufgegeben. PETA hatte die Stadt Oberhausen immer wieder mit Nachdruck auf die leidvollen Bedingungen der Hundehaltung hingewiesen. Die Züchterin wird ihr Gewerbe nun abmelden und ihre Genehmigung nach § 11 TierSchG zurückgeben. (Az.: 2-4-20 Stadt Oberhausen).
Hintergrund: Nach einem Ordnungsgeldverfahren im Jahre 2012 wurden verbesserte Haltungsbedingungen bei der Hundezucht Hünnemeyer in Oberhausen festgestellt.
Nachdem PETA die Hundezucht von Sieglinde Hünnemeyer in Oberhausen 2009 aufgesucht und die tierquälerischen Zustände dokumentiert hatte, kam es bereits im November 2011 zu einem Ordnungsgeldverfahren durch die Stadt Oberhausen. Daraufhin wurde der Tierbestand erheblich reduziert und die Haltungsbedingungen wurden verbessert (u. a. 23 Wi 289/11 - 113 Js 98/11 – Amtsgericht Oberhausen). Die Hundezucht Hünnemeyer war in der Vergangenheit immer wieder durch unzureichende Haltungsbedingungen aufgefallen.

Anklage gegen tierquälerische Tierhaltung in Ebersberg erhoben
Herbst 2013: Nachdem PETA 2012 eine tierquälerische Hunde- und Pferdehaltung im bayerischen Ebersberg angezeigt hatte, wurde nun nach intensiven Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft München II Anklage beim Amtsgericht Ebersberg erhoben (Az.: 1 Ds 12 Js 23399/12).

Erweiterung Gefügelmasthaltung Delbrück verhindert
September 2013: Nachdem der Inhaber einer Geflügelmastanlage in Delbrück im Juli 2013 bei der Genehmigungsbehörde des Kreises Paderborn einen Ausbau seiner Stallungen beantragt hatte, reichte PETA umgehend Einwendung gegen das Vorhaben ein.  Der Geflügelwirt beabsichtigte seine Anlage um insgesamt über 40.000 Mast- und 3.000 Elterntierplätze zu erweitern. Zunächst versuchte der Antragsteller durch ein Nachbesserungsgesuch sein Vorhaben zu retten, doch letztendlich zog er seinen Antrag zurück. Der verhinderte Stallungsausbau rettet pro Jahr circa 100.000 Junghennen – bei drei Mastperioden/ Jahr – sowie knapp 40.000 Enten – bei achtwöchigem Besatz/Durchgang –und 3.000 Elterntiere.

Staatsanwaltschaft Lüneburg beantragt Strafbefehl gegen Pferdehalter in Celle
Herbst 2013: Nachdem PETA 2012 Strafanzeige gegen einen Pferdehalter im Landkreis Celle erstattet hatte, hat die Staatsanwaltschaft Lüneburg einen Strafbefehl beim Amtsgericht Celle wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz beantragt (Az.: NZS 20b Cs 3105 Js 26201/12).

Strafbefehl gegen Verantwortliche einer Reitanlage im bayerischen Beuern ist rechtskräftig
Herbst 2013: Nachdem PETA und andere Organisationen die Verantwortlichen einer Reitanlage im bayerischen Beuern angezeigt hatten, hat die Staatsanwaltschaft Augsburg einen Strafbefehl wegen tierquälerischer Haltung von Pferden beantragt. Der Strafbefehl ist rechtskräftig geworden (Az.: 601 Js 140925/12).

Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer rückt vom Katzenabschuss auf Borkum ab
Oktober 2013 – Gemeinsam mit vielen anderen Tierfreunden hat PETA Deutschland e.V. erfolgreich gegen die Pläne der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer protestiert, heimatlose Katzen auf Borkum zum Abschuss freizugeben. Nun soll gemeinsam mit dem lokalen Tierschutzverein auf das Einfangen der Tiere gesetzt werden.

Der Kreisfischereiverein Hohenstrauß sagte eine für September geplante Duo-Wettfischveranstaltung ab
September 2013 - Der Kreisfischereiverein Hohenstrauß sagte eine für September geplante Duo-Wettfischveranstaltung ab,
nachdem PETA das zuständige Veterinäramt in Weiden darum gebeten hatte, diese zu untersagen.

Schutz für Eselmutter und neugeborenes Fohlen im Zirkus
August 2013 – Entgegen expliziter Tierschutzbestimmungen führte der Zirkus Henry im Landkreis Aichach-Friedberg eine hochschwangere bzw. nach der Geburt säugende Eselin und ihr Fohlen mit. Nach einer Anzeige von PETA gegen die Zirkusverantwortlichen stellte das zuständige Veterinäramt sicher, dass der Zirkus den Landkreis Aichach-Friedberg für etwa zwei Wochen nicht verließ, um die Belastung für die Tiere möglichst gering zu halten. Zudem eröffnete die Behörde ein Bußgeldverfahren gegen den Zirkusleiter.

Versandhändler Westwing nimmt Handyhüllen aus Schlangenleder aus dem Angebot
August 2013 – Nachdem PETA das Münchener Unternehmen Westwing über die tierquälerischen Hintergründe der Exotenlederindustrie informiert hatte, entfernte die Geschäftsführung nun sämtliche Handyhüllen aus Schlangenleder aus ihrem Angebot.

Restaurant „L‘Orangerie“ in Darmstadt streicht Foie Gras von seiner Speisekarte
Juli 2013 – Nachdem PETA das Restaurant „L‘Orangerie“ in Darmstadt über die grausame Praxis auf Stopfleberfarmen informierte, hat sich die Geschäftsführung dazu entschlossen, das tierquälerische Produkt von der Menükarte zu streichen.

Kein Verkauf lebender Fische mehr im Hafen von Travemünde
Juni 2013 – Nachdem PETA von einer Zeugin darüber informiert worden war, dass am Fischerhafen von Travemünde lebende Fische in Plastiktüten gesteckt und an Kunden verkauft werden, informierten wir das zuständige Veterinäramt in Lübeck. Dieses schickte die Wasserpolizei los, die Namen und Adresse des Fischers ermittelte. Das Veterinäramt kündigte nun ordnungsrechtliche Maßnahmen an.

Restaurant „Portomarin“ streicht Foie Gras von seiner Speisekarte
Juni 2013 – Nachdem PETA das spanische Restaurant „Portomarin“ in Hamburg über die grausame Praxis auf Stopfleberfarmen informierte, hat sich die Geschäftsführung dazu entschlossen, das tierquälerische Produkt auf seiner neuen Speisekarte nicht mehr anzubieten.

Angelparadies Marbeck in Borken cancelt Wettbewerbsangeln
Juni 2013 – Nach Gesprächen zwischen PETA, dem Angelparadies Marbeck, sowie dem zuständigen Veterinäramt im Kreis Borken,
beschloss der Inhaber des Angelparks sein „Event“ zu streichen und die Praxis des „Angelcircus“ von nun an einzustellen.

Veterinärbehörde rettet Elefant aus tierquälerischer Zirkushaltung
Mai 2013 – Nachdem PETA verschiedene Veterinärbehörden wiederholt auf die tierquälerische Haltung der Elefantendame Chitana im Zirkus Las Vegas aufmerksam gemacht hatte, beschlagnahmte das Kreisveterinäramt Bad Segeberg die 28-jährige Elefantin schließlich. Im Zirkus lebte Chitana in tierschutzwidriger Einzelhaltung und wurde nachts an zwei Beinen fixiert. Zudem litt sie unter schweren Verhaltensstörungen. Heute lebt die Elefantendame zusammen mit einer Artgenossin in einem belgischen Zoo.

Das Deutsche Kinderhilfswerk erteilt Zirkussen mit Wildtieren eine Absage
Mai 2013 – Im Januar 2013 buchte das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. (DKHW) eine Kindervorstellung des Zirkus Berolina. Dieser Zirkus führt zahlreiche Wildtiere wie Elefanten, Bären oder Tiger mit. Nachdem PETA das DKHW über die systembedingt tierquälerischen Bedingungen für Wildtiere in der Manege informierte, sagten die Verantwortlichen zu, bei der künftigen Planung ähnlicher Veranstaltungen den Tierschutz zu berücksichtigen und PETA ggf. diesbezüglich zu konsultieren.

Importverbot für Delfin-Zirkus nach Prag
Mai 2013 – Der tschechische Zirkus Kaiser darf nicht wie geplant Delfine aus der Ukraine für sein Prager Gastspiel einfliegen. PETA Deutschland e.V. hatte mehrfach an den tschechischen Umweltminister Martin Frélich appelliert, Zirkus Kaiser ein Import- und Auftrittsverbot für die Delfine auszusprechen. Rund 30.000 Tierfreunde beteiligten sich an unserer Online-Petition. Am 31. Mai hat das tschechische Umweltministerium nun entschieden, den CITES Importantrag für die drei Tümmler abzulehnen.

Restaurant „Zeiskamer Mühle“ streicht Foie Gras von seiner Speisekarte
Mai 2013 – Nachdem PETA das Hotel & Restaurant „Zeiskamer Mühle“ im rheinland-pfälzischen Zeiskam über die abscheuliche Praxis auf Stopfleberfarmen informierte, hat sich die Geschäftsführung dazu entschlossen, das tierquälerische Produkt nicht mehr anzubieten.

Geldbuße für vorbestraften Hundehalter
Mai 2013 – PETA-Ermittler deckten eine tierquälerische Zwingerhaltung im hessischen Dautphetal auf. Durch Langzeitüberwachung konnten Verstöße gegen die Hundehaltungsverordnung nachgewiesen werden. Nachdem auch das Veterinäramt Marburg-Biedenkopf alarmiert und Strafanzeige erstattet worden war, erging Ende Mai 2013 vom Amtsgericht Biedenkopf das Urteil, dass der schon „erheblich wegen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in Erscheinung“ getretene Hundehalter eine Geldbuße von 300 Euro wegen Verstößen gegen die Hundehaltungsverordnung zu zahlen hatte. Die Ermittlungsakten zeigten, dass dem Veterinäramt die Tierhaltung bereits seit 2007 bekannt war. (Az.: 41 Ds – 4 Js 3770/12 AG Biedenkopf).

Nach PETA-Protest: Bundeswirtschaftsministerium stellt Förderung des Pelz-Pavillons in China ein
Auf der Pelzmesse „Hong Kong International Fur & Fashion Fair“ wird ab 2014 kein offizieller deutscher Pavillon mit dem Slogan ‚Made in Germany‘ mehr zu sehen sein.
Die Pelzindustrie in Deutschland verliert damit weiter an Boden und staatlicher Unterstützung. Herzlichen Dank an die mehr als 20.000 Menschen, die unsere Online-Petition an Minister Rösler unterstützt und sich für ein Stopp des Deutschen Pelz-Pavillons stark gemacht haben!

Pferde beschlagnahmt
April 2013 - Nachdem auch PETA Strafanzeige gegen einen Pferdehof in Hamdorf/Schleswig-Holstein erstattet hatte, beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft Kiel zusammen mit dem Veterinäramt Bad Segeberg 14 Pferde.

Schutz für kleine Tiere: Tchibo stellt Vertrieb von Insektenforscher-Set ein
April 2013 – Tchibo setzt erneut ein Zeichen für den Tierschutz: Nachdem PETA wegen eines Insektenforscher-Sets mit dem Unternehmen Rücksprache gehalten hat, wurde das Angebot aus dem Onlineshop entfernt. Darüber hinaus sicherte Tchibo zu, künftig keine ähnlichen Produkte anzubieten. PETA hatte das Unternehmen darauf aufmerksam gemacht, dass auch Insekten schutzwürdig sind und nicht aus der Natur eingefangen werden sollten.

Keine Reptilienausstellungen im Kölner Jugendzentrum „AbenteuerHallen“
April 2013 – Nachdem PETA von einer Reptilienausstellung in den „AbenteuerHallen“ in Köln-Kalk erfahren hatte, informierten wir die Verantwortlichen über die Tierschutzproblematik und die Gesundheitsgefahr für Menschen durch Salmonellen. Die Leitung des Jugendzentrums sagte darauf hin zu, künftig keine Ausstellungen mit exotischen Tieren mehr zu genehmigen.

Wiesenhof-Mitarbeiter verurteilt: Erstes Strafurteil gegen Putenausstaller in Deutschland
April 2013 – Sie traten auf Puten ein, schlugen sie und warfen sie umher. Dieser rücksichtlose Umgang von sieben Wiesenhof-Mitarbeitern wurde nun von der Staatsanwaltschaft Oldenburg rechtskräftig mit Geldbußen und einer Geldstrafe belegt. Im Auftrag der Firma Thoben und Tellmann führten die Angestellten Ausstallungen in einem Wiesenhof-Betrieb der Unternehmensgruppe RWS aus. Der Leiter der Putenfarm muss nach einem rechtskräftig gewordenen Strafbefehl 2.500 Euro bezahlen, sechs weitere Mitarbeiter müssen jeweils 400 Euro Strafe entrichten. Der Erfolg stellt gleichzeitig ein Novum in der deutschen Rechtsgeschichte dar: Das Gericht führte ausdrücklich die Rechtsfigur der „Rohheit“ an, die bislang kaum in die Intensivtierhaltung Eingang fand. Grundlage für die Verurteilung war die im August 2011 in der ARD ausgestrahlte Reportage „Das System Wiesenhof“. In diesem Bericht wurde unter anderem das PETA-Dokumentationsmaterial über das brutale Verhalten der Arbeiter beim Einfangen der Tiere in einem Stall bei Höltinghausen gezeigt. PETA erstattete gleichzeitig Strafanzeige. (Az.: 218 Cs 240 Js 47751/11 (513/12) Amtsgericht Cloppenburg/Staatsanwaltschaft Oldenburg)

Nach PETA-Strafanzeige: Pirmasenser stellt Chinchillazucht ein
März 2013 – Im Juni 2012 wurde PETA von Informanten auf tierquälerische Zustände in einer Chinchilllazucht im Kreis Pirmasens aufmerksam gemacht. PETA erstatte daraufhin Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Zweibrücken. Nachdem das zuständige Kreisveterinäramt erhebliche Missstände feststellte und Auflagen erteilte, gab der Mann seine über 100 Tiere umfassende Zucht auf. (Az. 4108 Js 8343/12 Staatsanwaltschaft Zweibrücken, Az. VIII-177-06 Kreisveterinäramt Südwestpfalz)

Lübecker Winterzirkus darf keine schwangeren Kamele mitführen
Februar 2013 - Nachdem PETA Anzeige gegen den Lübecker Winterzirkus beim städtischen Veterinäramt erstattet hatte, müssen die beiden hochschwangeren Kamele nicht mehr im Zirkus mitreisen. Das Veterinäramt verfügte die Überstellung der Kamele in ein festes Winterquartier. Gemäß Zirkusleitlinien des zuständigen Bundesministeriums dürfen hochschwangere und säugende Tiere nicht im reisenden Zirkus mitgeführt werden.

Nach PETA-Anzeige: Hundehalter in Apen rechtskräftig verurteilt
Februar 2013 – Ein Hundehalter hat seinen Schäferhundmischling jahrelang in einem ungeheizten und nicht isolierten Verschlag gehalten - festgebunden an einer nur 2 Meter langen Kette. Durch die mangelhaften Haltungsbedingungen war der Hund so schwer krank, dass er eingeschläfert werden musste. Der Strafbefehl des Amtsgerichts Westerstede, wegen der Zufügung erheblicher, länger andauernder Leiden und Schmerzen ist in einer Höhe von 600 Euro rechtskräftig geworden (Az.: Cs 240 Js 12442/12 AG Westerstede).

Pferdehalterin aus Brackenheim wegen Tierquälerei zu 1.500 Euro verurteilt
Februar 2013 – Weil sie zwei Pferde in ihrem Stall über Jahre hinweg ohne Auslauf eingesperrt hielt und verwahrlosen ließ, wurde eine Frau vom Amtsgericht Brackenheim zu einer Geldstrafe von 1.500 Euro rechtskräftig verurteilt. Zudem wurde gegen die Beschuldigte ein fünfjähriges Tierhaltungsverbot ausgesprochen. Zuvor brachte PETA mit erschütternden Videoaufnahmen den Fall ins Rollen und forderte eine Beschlagnahmung der verhaltensgestörten Tiere sowie ein Tierhaltungsverbot. Die Pferde leben inzwischen auf einem Gnadenhof bei Salzburg. (Az. 2 Cs 16 Js 27410/11 Amtsgericht Brackenheim/Staatsanwaltschaft Heilbronn)

Elefantenparade beim SemperOpernball abgesagt
Januar 2013 – Nach Protesten von PETA wurde der Einsatz dreier Elefanten im Rahmen der SemperOpernball-Eröffnungsfeier abgesagt. PETA hatte im Vorfeld an die Entscheidungsträger appelliert, die Elefanten nicht einzusetzen und auf zahlreiche Unfälle mit Elefanten sowie die Tierschutz-Problematik hingewiesen.

Nach PETA-Gesprächen: Kleiderkreisel untersagt Verkauf von Echtpelz
Januar 2013 – Die Second-Hand-Tauschbörse Kleiderkreisel hat sich dazu entschieden, künftig keinen Echtpelz von Wildtieren auf der Onlineplattform anzubieten. Zuvor hatte PETA die Geschäftsführung über die Zustände in der Pelzindustrie informiert.

Hotelrestaurant Altenberger-Hof stellt Lebendhälterung von Hummern ein
Januar 2013 – Im Hotelrestaurant Altenberger-Hof in Odenthal-Altenberg werden keine lebenden Hummer mehr gehalten. Die Geschäftsführung bestätigte gegenüber PETA, dass ein entsprechendes Becken entfernt wurde. Die Tierrechtsorganisation, die zuvor von einem aufmerksamen Tierfreund alarmiert wurde, hatte sich im Oktober 2012 an das Gasthaus gewandt und darum gebeten, von einer Lebendhälterung der Krebstiere abzusehen.

2012

Weitere Städte verbieten Gastspiele von Zirkusbetrieben mit bestimmten Wildtieren auf kommunalen Flächen
Dezember 2012 – Die Stadträte von Baden-Baden, Delmenhorst und Ellwangen haben beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusunternehmen zu vermieten, die bestimmte Wildtiere mitführen. Zuvor wurden die zuständigen Kommunalpolitiker von PETA mit ausführlicher Begründung darum gebeten, ein Verbot in die Wege zu leiten.

Kein Pelz am Filmset
Dezember 2012 – Die Regisseure Sönke Wortmann und Feo Aladag versprachen PETA, an ihren Filmsets keinen echten Pelz zu verwenden.

Putenmäster Knops rechtskräftig wegen Tierquälerei verurteilt
Dezember 2012 – Im Sommer 2010 deckte PETA erschütternde Zustände in einer Putenmastanlage in Deyelsdorf auf. Nun wurde der Geschäftsführer der Mastanlage, Volker Knops, wegen Tierquälerei zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.500 Euro verurteilt. Zuvor hatte die Generalstaatsanwaltschaft Rostock eine Neuaufnahme der Ermittlungen verfügt und ein – für den Mäster vernichtendes – Offizialgutachten der Universität Leipzig einholen lassen (Aktenzeichen des rechtskräftigen Strafbefehls v. 8.10.2012: 15 Cs 702/12 – 552 Js 16794/10 Amtsgericht/Staatsanwaltschaft Stralsund).

Tierschutzwidrige Hundehaltung in Nottuln – Veterinäramt beschlagnahmt Tiere
November 2012 – Auf eine tierschutzwidrige Hundehaltung ist das Einsatz-Team von PETA im nordrhein-westfälischen Nottuln gestoßen. Mehrere Hunde fristeten ein trauriges Dasein in einer zugemüllten und mit Kot übersäten Scheune. Darunter auch sieben Welpen, die ohne Wissen des Hofbesitzers auf dem Dachboden ausharren mussten. Nachdem PETA die zuständigen Behörden alarmiert hatte, wurden alle Tiere beschlagnahmt und in einem Tierheim untergebracht.

Keine lebenden Krebstiere bei Feinkost Böhm
November 2012 – Der in Stuttgart ansässige Feinkostladen Böhm wird künftig keine lebenden Krebstiere mehr anbieten. PETA erstattete zuvor eine Anzeige beim zuständigen Veterinäramt, weil das Lebensmittelgeschäft Ende Oktober lebende Langusten und Krebstiere auf Eis gelagert hatte und Flusskrebse ohne Wasser zum Verkauf anbot.

Pferde aus Brackenheim finden Zuflucht auf Gutshof
November 2012 – Im vergangenen April stieß PETA bei einer Recherche im baden-württembergischen Brackenheim auf zwei verhaltensgestörte Pferde, die seit mehreren Jahren in einem dunklen Verschlag gehalten wurden. Nachdem das zuständige Veterinäramt Heilbronn trotz eindeutiger Belege nicht einschritt, löste PETA mit der Veröffentlichung des schockierenden Videomaterials eine Welle der Entrüstung in der Öffentlichkeit aus. Zeitgleich schloss sich PETA einer laufenden Strafanzeige gegen die Halterin an und forderte ein Tierhaltungsverbot. Der Druck auf das Veterinäramt wurde immer größer, woraufhin die Pferde schließlich von der Behörde beschlagnahmt wurden. Die Tiere, die in einer Pferdeklinik betreut wurden, werden nun Zuflucht auf einem Gutshof in Bayern finden.

Kaufland stellt Lebendhälterung von Fischen ein
November 2012 – Seit 2006 verhandelt PETA mit der Lebensmittelkette Kaufland über die Hälterung lebender Fische. Nach einem zweiten Gespräch im September gab das Handelsunternehmen nun bekannt, innerhalb der nächsten fünf Jahre die Lebendhälterung von Fischen einzustellen. "Bereits im Laufe von 2013 werden wir dies in drei von insgesamt neun Filialen umsetzen", so Hergen Blase, Bereich Nachhaltigkeit.

Restaurant in Lotte-Wersen stellt Hälterung lebender Hummer ein
November 2012 – Nachdem PETA das Restaurant "Tennessee Mountain" in Lotte-Wersen (Kreis Steinfurt) sowie auch das zuständige Veterinäramt auf die tierquälerische Haltung von lebenden Hummern im Restaurant aufmerksam gemacht hatte, stellte der Geschäftsführer auf Druck der Behörde die Hälterung der Krebstiere ein.

Weitere Städte verbieten Gastspiele von Zirkusbetrieben mit Wildtieren auf kommunalen Flächen
Oktober 2012 – Die Stadträte von Darmstadt, Heppenheim und Siegen haben beschlossen, kommunale Flächen künftig nicht mehr an Zirkusunternehmen zu vermieten, die bestimmte Wildtiere mitführen. Zuvor wurden die zuständigen Kommunalpolitiker von PETA mit ausführlicher Begründung darum gebeten, ein solches Verbot in die Wege zu leiten.

Nach PETA-Recherche: Illegaler Mastbetrieb in Lastrup muss schließen
Oktober 2012 – Ende Juli dokumentierten Ermittler der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. dramatische und extrem tierquälerische Missstände in einer illegalen Kaninchenmastanlage in Lastrup und erstatteten Strafanzeige. Das zuständige Veterinäramt erteilte daraufhin ein sofortiges Schlachtverbot gegen den illegalen Züchter und zwang ihn, die Mastanlage zu schließen.

VHS Bad Krozingen verzichtet auf Hummer und Stopfleber im Kochkurs
Oktober 2012 – Nachdem PETA Ende September die Volkshochschule in Bad Krozingen angeschrieben und darum gebeten hatte, Hummer und Stopfleber aus dem geplanten Gourmet-Kochkurs zu streichen, entschied sich die VHS-Leitung nun dazu, den Kurs künftig nicht mehr in dieser Form anzubieten.

Tödliche Versuche an lebenden Schweinen – DMI gibt auf
Oktober 2012 – Das Unternehmen Deployment Medicine International (DMI) wird in Thüringen keine tödlichen Übungskurse an lebenden Schweinen durchführen. Der Vertragspartner der US-Armee zog seine Klage vor dem Verwaltungsgericht Gera zurück. PETA hatte im Vorfeld eine anderthalbjährige Kampagne gegen das tierquälerische Vorhaben betrieben. Doch auch ohne Klagerücknahme von DMI wäre ein eindeutiges Urteil zugunsten der Landesregierung Thüringen gefällt worden. Denn sämtliche Gutachter haben die Versuche aus fachwissenschaftlicher und medizinisch-ethischer Sicht ausnahmslos verurteilt.

Geldbuße für Kölner Tier-Messi
Oktober 2012 – Aufmerksame Bürger alarmierten PETA mit der Bitte, eine Tierhaltung in Köln-Lövenich zu überprüfen. Auf einem völlig verwahrlosten und mit Schrott und Abfällen übersäten Grundstück hielt ein Mann Kaninchen, Ziegen, Hunde und Vögel. Die Staatsanwaltschaft Köln erhob Mitte Mai 2012 Anklage gegen den Tiermessi; in der mündlichen Verhandlung vor dem Amtsgericht Köln im Oktober 2012 wurde das Verfahren eingestellt. Der Tierhalter musste 500 Euro Geldbuße an den Kölner Tierschutzverein zahlen; mittlerweile ist das Gelände aufgegeben. Aus den Ermittlungsakten ergibt sich, dass die Missstände den Behörden bereits seit 1997 bekannt waren – es wurde jedoch zu keinem Zeitpunkt effektiv eingeschritten. (Az.: 523 Ds 355/12 13 Js 9/12 AG Köln)

Erfolg für die PETAKids – Insekten müssen nicht mehr für Zeitschrift sterben
September 2012 – Die Zeitschrift für Kinder „Mini-Biester“ des Hachette-Verlages wurde eingestellt. Die Beilage des Magazins bestand aus echten Käfern und Spinnen, die dafür getötet und in Harz gegossen wurden. Über PETAs Kinderseite PETAKids.de erhielt der Verlag zahlreiche Protest-E-Mails von Kindern, die sich gegen die Tötung der Insekten engagiert haben.

Bühnenaufführung ohne Wölfe
September 2012 – Nachdem sich PETA dafür eingesetzt hatte, ein Bühnenstück im Düsseldorfer „Tanzhaus“ ohne echte Wölfe aufzuführen, sagten der Veranstalter und das Veterinäramt den Einsatz der Tiere ab. PETA hatte dem Intendanten und den Behörden gegenüber die hohen Ansprüche von Wölfen sowie tierschutzrechtliche Bestimmungen angeführt, um den Einsatz der Tiere zu verhindern.

Veterinäramt entfernt Aquarium aus Aichacher Discothek
September 2012 – Nachdem PETA das zuständige Veterinäramt auf ein in der Aichacher Discothek befindliches Aquarium und die damit einhergehende tierquälerische Haltung aufmerksam machte, veranlasste die Behörde nun die Entfernung des Aquariums.

Verantwortungsloser Landwirt aus Zemitz muss Pferd verkaufen
September 2012 – Nachdem ein couragierter Informant PETA auf eine tierquälerische Haltung eines Pferdes im mecklenburg-vorpommerschen Zemitz aufmerksam machte, setzte die Tierrechtsorganisation das Veterinäramt des Landkreises Vorpommern-Greifswald über die Missstände in Kenntnis. Die Staatsanwaltschaft Stralsund leitete darauf hin ein Strafermittlungsverfahren ein (Az.: 552 Js 12284/12). Der verantwortungslose Landwirt hat auf diesen Druck hin das Pferd mittlerweile verkauft.

Online-Händler „Delisophie“ stellt Versand von lebenden Hummern ein
August 2012 – Nachdem PETA den Online-Händler „Delisophie“ im Frühjahr 2012 wegen des Versands lebender Hummer erst angeschrieben, dann angezeigt hatte, stellten die Betreiber das Angebot im Sommer 2012 ein.

Textilunternehmen "Ernsting‘s family" stellt TV-Spot mit Elefanten ein
August 2012 – Nachdem PETA das Textilunternehmen "Ernsting‘s family" über die brutalen Dressurmethoden und die artwidrigen Haltungsbedingungen für Elefanten im Zirkus informierte, entschied sich die Geschäftsleitung dazu, die Ausstrahlung eines TV-Werbespots mit Elefanten umgehend einzustellen. Insbesondere der für die Produktion gebuchte Circus Voyage steht aufgrund seiner Tierhaltung in der Kritik von PETA.

Wettangelveranstaltungen in Schleswig-Holstein abgesagt – 3.000 Fische gerettet
August 2012 – Nachdem PETA beim zuständigen Veterinäramt in Rendsburg Protest gegen drei im kommenden Herbst geplante Wettangelveranstaltungen in Schleswig Holstein einlegte, wurden die grausamen Wettbewerbe abgesagt. Somit konnte etwa 3.000 Fischen das Leben gerettet werden.

Stallauflösung
Juli 2012 – PETA-Ermittler stießen 2012 auf einen extrem verunreinigten Rinderhaltungsbetrieb in Schleswig-Holstein. Nachdem das zuständige Veterinäramt benachrichtigt worden war, erteilte die Behörde dem Tierhalter umfangreiche Auflagen – unter anderem zur Haltung der Kälber (Verbot der Anbindehaltung, Verfügbarkeit von frischem Trinkwasser zu allen Zeiten etc.) und der Kühe (Vermeidung des Einwachsens von Halsketten, Gewährleistung tierärztlicher Versorgung, Klauenpflege, Weidegang in den Sommermonaten, Installation ausreichender Beleuchtung etc.). Der am stärksten vernachlässigte Stallbereich wurde stillgelegt (Az.: 160-03-0-L, Amt Sandesneben-Nusse).

Nidda und Karben beschließen Zirkus-Wildtierverbot auf kommunalen Flächen
Juli 2012 – Die Stadtverordnetenversammlungen der hessischen Städte Nidda und Karben haben im Juni 2012 beschlossen, dass Zirkusbetriebe, die Wildtiere mitführen, nicht mehr auf städtischen Flächen zugelassen werden. Die Grundlage dieses Entschlusses stellt die Entschließung des Bundesrates vom 25. November 2011 (BR Drucksache 565/11) dar. Dies betrifft vor allem Elefanten, Bären, Primaten, Nashörner, Giraffen und andere Tierarten. PETA hat die engagierten Lokalpolitiker zuvor über die rechtlichen Möglichkeiten eines kommunalen Verbotes für Wildtiere im Zirkus informiert und inhaltlich unterstützt.

Strandhotel Glücksburg streicht Foie gras von seiner Speisekarte
Juli 2012 – Nachdem eine Aktivistin der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. das Strandhotel Glücksburg über die abscheuliche Praxis auf Stopfleberfarmen informiert hatte, entschloss sich die Geschäftsführung nun dazu, das tierquälerische Produkt nicht mehr länger zu verkaufen.

Restaurant „Altes Amtshaus“ streicht Foie gras von seiner Speisekarte
Juli 2012 – Nachdem PETA das Hotel & Restaurant „Altes Amtshaus“ im baden-württembergischen Mulfingen-Ailringen über die abscheuliche Praxis auf Stopfleberfarmen informiert hatte, entschloss sich die Geschäftsführung dazu, das tierquälerische Produkt nicht mehr länger anzubieten.

ZDF stellt tierquälerische Schimpansen-Serie „Unser Charly“ ein
Juni 2012 – Das ZDF hat die Produktion der Unterhaltungsserie „Unser Charly“, bei der in 15 Jahren mindestens ein Dutzend junger Schimpansen zum Einsatz kamen, eingestellt. PETA hat das ZDF wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass die Schimpansen für die Unterhaltungsindustrie als Babys ihren Müttern weggenommen und mit Gewalt und Zwang zum Gehorsam gebracht werden. Bereits 2002 hatten Schauspieler der ZDF-Serie öffentlich von Schlägen für die Schimpansen beim Dreh berichtet. PETA hat 2004 Beweise und Fotos vorgelegt, wonach mindestens ein Schimpanse aus der Serie in eine US-amerikanische Pseudo-Auffangstation abgeschoben wurde, wo er vereinsamt in einem viel zu kleinen, verdreckten Gehege leben musste.

Pferdemutter und neugeborenes Fohlen müssen nicht im Zirkus mitreisen
Juni 2012 – Nachdem PETA den Circus Central beim Kreisveterinäramt Kelheim angezeigt hat, müssen eine Pferdemutter sowie ihr neugeborenes Fohlen zeitweise nicht mehr im Zirkus mitreisen. Gemäß Zirkusleitlinien dürfen hochschwangere und säugende Tiere nicht im reisenden Zirkus mitgeführt werden. Nach der Anzeige von PETA hat der Zirkus die Tiere in ein festes Quartier gebracht.

Schlachter aus Kirchheim rechtskräftig verurteilt
Juni 2012 – Wegen vorsätzlicher Tierquälerei wurde ein Schlachter einer Bio-Schlachterei in Kirchheim von der Staatsanwaltschaft Stuttgart rechtskräftig verurteilt – der Mann muss ein Bußgeld in Höhe von 40 Tagessätzen zahlen (Staatsanwaltschaft Stuttgart/Amtsgericht Kirchheim/Teck: Az.: 172 Js 113762/09). Das Verfahren gegen den anwesenden Amtstierarzt wurde wegen geringer Schuld, und weil er noch nicht vorbestraft war, nach § 153 Strafprozessordnung eingestellt. PETA hatte 2009 bei einer Undercover-Recherche die tierquälerischen Praktiken aufgedeckt.

Freizeitpark Conny-Land schließt Delfinarium
Juni 2012 – Die Geschäftsführung des Freizeitparks Conny-Land im schweizerischen Lipperswil hat angekündigt, zum Ende der Saison das Delfinarium zu schließen. PETA führt seit Jahren eine Kampagne gegen den Freizeitpark und hatte diese anlässlich einer Technoparty unweit des Delfinbeckens im November 2011 und den anschließenden dubiosen Todesfällen zweier Delfine intensiviert. PETA stand regelmäßig in Kontakt mit Park-Betreiber Roby Gasser, es wurden Online-Petitionen initiiert und auch eine Strafanzeige erstattet – eine falsche Medikation sowie die Verabreichung von Opiaten führte zum Tod von Chelmers und Shadow im Dezember 2011. Auch wandte sich PETA mehrfach an die Schweizer Regierung, um ein Importverbot von Delfinen zu erwirken.

Kölner Seniorenheim führt vegetarischen Wochentag ein
Juni 2012 – Nachdem PETAs Ernährungsexpertin Sabine Weick im Herz Jesu Seniorenzentrum in Köln im April einen Vortrag über die Vorteile veganer Ernährung gehalten hat, zog die Leitung Konsequenzen. Angesichts der gezeigten Bilder von leidenden Tieren aus der Intensivtierhaltung und der Aufklärungsarbeit über eine gesunde Ernährung, hat sich das Seniorenzentrum nun dazu entschlossen, Schritt für Schritt einen vegetarischen Wochentag einzuführen. Zuerst wird es sich um einen vegetarischen Mittagstisch handeln, im Laufe der Zeit sollen dann alle Mahlzeiten an einem Wochentag fleischlos sein.

Stadt Bonn beschließt Zirkus-Wildtierverbot auf kommunalen Flächen
Mai 2012 – Gemäß eines Stadtratsbeschlusses vom April 2012 vergeben die Bundesstadt Bonn sowie ihre Beteiligungsgesellschaften künftig grundsätzlich keine Flächen an Zirkusse und vergleichbare Einrichtungen – sofern diese Wildtiere mit sich führen oder einsetzen. Ausnahmen können im Einzelfall erlassen werden, wenn ein Veranstalter belegen kann, dass ein Wildtier zum Altbestand des Zirkusses gehört (Stichtag: Inkrafttreten dieses Beschlusses) und eine anderweitige Unterbringung nicht möglich ist. PETA hat die Bonner Initiative mit zahlreichen Aktivitäten und Beratungsleistungen unterstützt und auf eine Konkretisierung der Verbotsregelung hingearbeitet.

Keine Reptilienbörsen in städtischen Gebäuden in Bad Oeynhausen
Mai 2012 – Nachdem PETA die Stadt Bad Oeynhausen in einem Schreiben über die mit Reptilienbörsen einhergehenden Gefahren für Mensch und Tier aufmerksam machte, entschied sich der Stadtrat dazu, diesen Veranstaltungen künftig keine städtischen Flächen zur Verfügung zu stellen.

Veterinäramt verbietet Wettangeln am Edersee
Mai 2012 – Aufgrund eines Protestschreibens von PETA wird das von „Angelholikern“ veranstaltete Wettangeln am Edersee, das für Anfang September geplant war, nicht stattfinden. Das zuständige Veterinäramt hat die Tierquälerei verboten.

Elefant muss nicht bei Stadtjubiläumsfeier auftreten
Mai 2012 – Die Stadt Schwäbisch Gmünd setzt bei ihrer 850-Jahr-Feier im Juli 2012 keinen Elefanten bei der Nachstellung von mittelalterlichen Szenerien ein. PETA hat die städtischen Organisatoren zuvor über das hohe Unfallrisiko bei Veranstaltungen mit Elefanten sowie die gewaltsame Dressur informiert, mit der die Tiere grundsätzlich zum Gehorsam gezwungen werden. Weiterhin wies PETA die Stadt darauf hin, dass der für die Veranstaltung vorgesehene Elefantentrainer Sonni Frankello für den rücksichtlosen Umgang mit seinen Elefanten bekannt ist – auf Frankellos Elefantenhof kam es 2007 zu einem schweren Unfall mit einem Elefanten, bei dem sein Sohn lebensgefährlich verletzt wurde.

Wettangelveranstalter muss Termine absagen – Tausende Fische vor dem Tod bewahrt
April 2012 – Aufgrund von PETAs Anzeige gegen die TFT Trout-Fishing-Tackle & Event-Marketing GbR mit Sitz in Schladen sowie Briefen an die zuständigen Veterinärämter und Angelseen mussten bereits drei geplante Wettangelveranstaltungen abgesagt werden, bei denen pro Tag zwischen 1000 und 3000 Forellen hätten gefischt werden sollen. Mehrere tausend Fische konnten somit vor einem grausamen und unnötigen Tod bewahrt werden. Die Kampagne gegen TFT geht weiter!

Karlsruher Restaurant „Künstlerkneipe“ nimmt Hummer von der Karte
April 2012 – Nachdem PETA die Betreiber des Karlsruher Restaurants „Künstlerkneipe“ über das Leiden von Hummern, die für menschliche Essensgelüste getötet werden, informierte, haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, das Krustentier künftig nicht mehr in ihrem Gasthaus anzubieten.

Hotel „Grüner Baum“ in Lahr streicht Foie gras von seiner Speisekarte
März 2012 – Nachdem eine Unterstützerin von PETA die Geschäftsleitung des Hotels „Grüner Baum“ in Lahr über die abscheuliche Praxis auf Stopfleberfarmen informiert hatte, entschieden sich die Verantwortlichen dazu, das tierquälerische Produkt nicht mehr länger anzubieten.

Elefantendame Kariba kommt nicht in einen Zirkus
März 2012 – Tierpark Ströhen hat Elefantendame Kariba in den Olmense Zoo in Belgien abgegeben und somit frühere Überlegungen verworfen, die Elefantin an einen Zirkus zu verkaufen. PETA hatte den Tierpark zuvor schriftlich über die unsäglichen Haltungsbedingungen und den rücksichtslosen Umgang mit Elefanten in dem betreffenden Zirkus informiert.

Die Schweiz verbietet den Import von Delfinen
März 2012 – Nach jahrelangen Protesten von PETA und mehreren Tierschutzorganisationen gegen die Delfinhaltung im Schweizer Freizeitpark Conny-Land hat der Schweizer Ständerat ein Importverbot für Delfine verhängt. Conny-Land ist zwar nicht dazu gezwungen, seinen Delfinbestand aufzulösen, doch darf er keine neuen Delfine importieren, was langfristig zum Auslaufen der Delfinhaltung führt. PETA hatte Ende Februar 2012 die Schweizer Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf schriftlich um ein Import- und Handelsverbot von Delfinen in der Schweiz gebeten und im Vorfeld eine umfangreiche Kampagne betrieben.

Zirkus Universal Renz: Kranke Tiger müssen nicht mehr auftreten
März 2012 – Nachdem PETA über Monate hinweg mehrere Augenzeugenberichte erhalten hatte, dass bei Zirkus Universal Renz ein oder mehrere kranke Tiger auftreten müssen, wandte sich PETA an das zuständige Veterinäramt des aktuellen Gastspielortes. Das Veterinäramt Kreis Lippe veranlasste, dass die kranken Tiger ab sofort nicht mehr für Vorstellungen eingesetzt werden.

Nach PETAs Appell: DPD stellt Transport von lebenden Tieren ein
März 2012 – Nachdem PETA die Dynamic Parcel Distribution GmbH & Co. KG (DPD) über das Leid lebend transportierter Hummer informiert hatte, hat sich das Logistikunternehmen nun dazu entschlossen, den Transport lebender Hummer und aller anderen Tiere komplett einzustellen.

Galeria Kaufhof stoppt Verkauf von Kaninchenpelz
Februar 2012 – Nach längeren Gesprächen mit PETA erklärte die Warenhauskette Galeria Kaufhof, für die nächste Herbst-/Winter-Saison 2012/2013 keine Kaninchenfellprodukte mehr zu bestellen. PETA geht davon aus, dass die Auslistung von Produkten mit Kaninchenfell auch über die kommende Winter-Saison Bestand hat und wird dies natürlich auch überwachen.

Nach PETAs Strafanzeige: Ehemaliger Milchbetrieb-Mitarbeiter zur Geldstrafe verurteilt
Februar 2012 – Nach einer Strafanzeige seitens PETA gegen einen Angestellten eines Milchbetriebs im mecklenburg-vorpommerschen Sadelkow wurde der Mann nun vom Amtsgericht Neubrandenburg zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen á 25 Euro wegen Tierquälerei verurteilt. PETA hatte im Juli 2010 aufgedeckt (http://www.peta.de/datzetal), wie der inzwischen ehemalige Angestellte des Betriebs mit einem Knüppel auf Rinder einschlug.

LIDL stellt Verkauf von Hummern ein
Februar 2012 – Nachdem PETA LIDL dazu aufgefordert hatte, Hummer aus dem Sortiment zu streichen, hat der Discounter nun angekündigt, diese im Jahr 2012 nicht mehr in deutschen Filialen anzubieten.

PUMA verzichtet auf tierische Produkte
Januar 2012 – Nachdem PETA USA den Sportartikelhersteller PUMA SE auf das Leiden der Tiere, die für Modezwecke ausgebeutet und getötet werden, aufmerksam machte, entschied sich das Unternehmen, künftig keine „Mulesing“-Wolle, Pelz, exotisches Leder und Daunen von lebenden Gänsen zu beziehen. PETA USA zeichnete das Unternehmen mit Sitz im fränkischen Herzogenaurach mit dem „Compassionate Retailer Award“ aus.

RWTH verzichtet auf Operationen an lebenden Schweinen
Januar 2012 – Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums der Rheinisch-Westfälisch-Technischen Hochschule Aachen wird künftig keine OP-Kurse anbieten, bei denen Medizinstudenten an lebenden Schweinen ausgebildet werden. PETA hatte Mitte Januar gemeinsam mit Ärzte gegen Tierversuche und AKUT e.V. die Universitätsleitung dazu aufgefordert, in Zukunft ausschließlich tierfreie Lehrmethoden in der Chirurgie einzusetzen.

Restaurant „Heiner’s“ in Gelsenkirchen streicht Stopfleber von seiner Speisekarte
Januar 2012 – Nachdem PETA das Restaurant „Heiner’s“ in Gelsenkirchen über die abscheuliche Praxis auf Stopfleberfarmen informiert hatte, entschied sich die Geschäftsführung dazu, das tierquälerische Produkt nicht mehr länger anzubieten.
 

2011

Auflagen für Hundezüchter in Erfurt
Nachdem das Veterinäramt Erfurt nach Veröffentlichung der PETA-Ermittlung dann mehrfach Kontrollen mit immer wieder neuen Auflagenfestlegungen vornahm, wurde im Juni 2011 eine Ordnugnsverfügung mit Zwangsgeldandrohung an den Hundezüchter versandt. Auflagen: Alle Hunde müssen die Möglichkeit zum Zugang zu Freiflächen haben, der Aufenthalt in der Halle darf nur auf die Nachtzeit beschränkt bleiben. Es muss allen Hunden ein überdachter, witterungsgeschützter, schattiger Liegeplatz mit wärmegedämmten Boden zur Verfügung stehen (Az.: 39-5-1200 dr. wa-st)..
Nachdem der Druck auf Eccarius wg. der Auflagen zu groß wurde, verzog er zunächst unbekannt in einen anderen Landkreis. Eine weitere Strafanzeige von PETA Deutschland e.V. wg. muitmaßlicher falscher Vermögensangaben mündete im Juli 2011 in einen rechtskräftig gewordenen Strafbefehl des Amtsgerichts Erfurt wegen Abgabe einer falschen Eidesstattlichen Versicherung. Er musste 1000 Euro zahlen (Az.: Cs 820 Js 37031/10 AG Erfurt).

Russland verbietet den Import von kanadischen Robbenfellen
Dezember 2011 – Die von PETA und Pamela Anderson sowie anderen Tierschutzorganisationen angeführte Kampagne zur Beendigung des Robbenmassakers feiert mit dem Rückzug von Kanadas größtem Pelz-Abnehmer einen wichtigen Etappensieg. Kasachstan und Weißrussland schlossen sich dem Einfuhrverbot ebenfalls an.

Nach Hinweis von PETA: Keine WWF-Anzeigen mehr bei Circus Krone
Dezember 2011 – Circus Krone wird auf Wunsch des WWF Deutschland zukünftig keine WWF-Freianzeigen mehr auf der Rückseite der Circus-Krone-Eintrittskarten oder in anderen Publikationen verwenden. PETA Deutschland e.V. hatte dem WWF zuvor aktuelle Informationen über die leidvolle Situation von Wildtieren speziell bei Circus Krone zukommen lassen.

Vereinsamte Haflingerstute aus Ahrensfelde bekommt neues Zuhause
Dezember 2011 – Nach Druck von PETA und lokalen Tierschützern konnte die vereinsamte Haflingerstute aus Ahrensfelde im Kreis Storman an eine Offenstallhaltung mit Kontakt zu Artgenossen vermittelt werden. Die Stute fristete seit vielen Jahren ein einsames Leben auf einer Weide. Besorgte Tierschützer versuchten immer wieder, der armen Stute zu helfen. Das verständigte Ordnungsamt sowie das Veterinäramt sahen sich monatelang nicht in der Pflicht, einzuschreiten. In ihrer Sorge um das Pferd wandte sich eine Informantin schließlich an PETA. Eine PETA-Ermittlerin dokumentierte daraufhin im Juni dieses Jahres die Zustände, was zu einer Strafanzeige gegen die Halter und die Verantwortlichen des Veterinäramtes führte. Es folgten mehrere Presseartikel, doch für das Pferd änderte sich zunächst nichts.

Keine Terraristikbörsen in Krefeld
Dezember 2011 - Nach einem Schreiben von PETA, in dem auf die Gefahren und Missstände auf sogenannten Terraristikbörsen hingewiesen wurde, hat sich Oberbürgermeister Gregor Kathstede dazu entschlossen, keine derartigen Veranstaltungen in städtischen Gebäuden zu genehmigen.

Nach Druck von PETA: Walkendorfer Tierquäler übergibt Tiere an Tierschutzverein
Dezember 2011 - Nachdem örtliche Tierschutzorganisationen auf unser Video aufmerksam und der Tierhalter aufgrund PETAs Internetkampagne mürbe wurde, konnten die Organisationen alle drei Hunde, vier Schafe sowie das Pferd in seine Obhut nehmen. Die Hasen waren nicht mehr vor Ort, ebenso der Papagei. Hierzu schweigt der Tierquäler. Die beiden Enten konnten noch nicht eingefangen werden. PETA hat Anzeige gegen die untätigen Behörden erstattet und Akteneinsicht beantragt.

Nach Ordnungsgeldverfahren: Verbesserte Haltungsbedingungen bei Hundezucht Hühnemeyer in Oberhausen
November 2011 – Nachdem PETA die Hundezucht Sieglinde Hühnemeyer in Oberhausen 2009 aufgesucht und die tierquälerischen Zustände dokumentiert hatte, kam es zu einem Ordnungsgeldverfahren durch die Stadt Oberhausen. Daraufhin wurde der Tierbestand erheblich reduziert und die Haltungsbedingungen verbessert (u.a. 23 OWi 289/11 (113 Js 98/11 – Amtsgericht Oberhausen). Die Hundezucht war in der Vergangenheit immer wieder durch unzureichende Haltungsbedingungen aufgefallen.

Tierquäler wird wegen Taubenmord zur Geldstrafe verurteilt
November 2011 – Das Esslinger Amtsgericht verurteilte rechtskräftig einen Tierquäler wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen. Zuvor hatte PETA eine Belohnung von 500 Euro ausgelobt für Hinweise, die zur Ermittlung des Unbekannten führen. Dank Informationen eines Zeugen konnte der Täter ermittelt werden. Der Taubenzüchter hatte 18 seiner Tauben die Hälse umgedreht. Um die Herkunft der Tiere zu verschleiern, hatte er den Vögeln teilweise die Beine abgeschnitten und die Nummern-Ringe entfernt.

Nach PETAs Enthüllung: Staatsanwaltschaft lässt Pferdehof räumen
November 2011 – Nachdem PETA-Ermittler schwere Missstände auf einer Weide im Kreis Rendsburg-Eckernförde aufdeckten, hat die Kieler Staatsanwaltschaft rund 50 zum Teil abgemagerte und verwahrloste Stuten und Fohlen, aber auch Schweine und Kaninchen, beschlagnahmen lassen. Dem Züchter, der auch Mitglied im „Verband der Züchter des Holsteiner Pferdes e.V.“ ist, drohen nun ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sowie eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren. Eines der Pferde hatte ein Abszess im Gesicht, ein Fohlen lief aufgrund einer Beinfehlstellung auf dem Fesselgelenk. Die Tiere wurden auf verschiedenen Höfen in der Umgebung untergebracht.

Universität Ulm beendet Versuche an lebenden Schweinen
Nach der Kritik der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat sich die Universität Ulm dazu bereit erklärt, einen umstrittenen Kurs für Medizinstudenten und Assistenzärzte, in dem lebende Schweine zerstückelt und anschließend getötet werden, künftig nicht mehr anzubieten. PETA hatte dazu einen Aufruf gegen die grausamen Praktiken an der Universität gestartet. In der Folge gingen in den ersten Stunden über 3.000 Protest-Mails bei den Verantwortlichen ein und legten Medienberichten zufolge zeitweise den Server der Klinik lahm. Zuvor hatte PETA mehrmals darauf hingewiesen, dass zahlreiche tierversuchsfreie Ausbildungsmethoden und moderne Operationssimulationen zur Verfügung stehen, die realitätsnaher und sinnvoller für angehende Chirurgen sind, zumal Eingriffe an lebenden Schweinen aufgrund unterschiedlicher Anatomie ein völlig falsches Bild vermitteln.

Schluss mit Stopfleber im Restaurant „La Baracca“
Das Restaurant „La Baracca“ in Hamburg hat mit sofortiger Wirkung Stopfleber von seiner Speisekarte gestrichen. Nach scharfer Kritik erklärte sich die Geschäftsführung dazu bereit, das umstrittene Produkt künftig nicht mehr anzubieten.

Missstände auf einem Milchbauernhof im Alb-Donau-Kreis – Gericht bestätigt Tierquälerei
Im Herbst 2010 hatten PETA-Ermittler gravierende Missstände auf einem Milchbauernhof im Alb-Donau-Kreis aufgedeckt und Anzeige gegen den verantwortlichen Landwirt erstattet. Die Staatsanwaltschaft Ulm hatte daraufhin Anklage wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz erhoben. Das Verfahren wurde vom Amtsgericht Ulm eingestellt, der Landwirt musste als Auflage 900 Euro an eine Hospizgruppe zahlen. Die tierquälerischen Zustände, insbesondere die mangelnde Klauenpflege, wurden bestätigt (Az. 8 Ds 12 Js 21304/10).

Nach PETAs Anzeige: Tierquäler muss Schäferhund abgeben
Im Mai 2010 hat PETA eine tierquälerische Haltung eines Schäferhundes im Landkreis Storman bei der zuständigen Behörde angezeigt. Mit einer Ordnungsverfügung von August 2011 untersagte die Behörde daraufhin die Hundehaltung. Die gerichtliche Überprüfung endete für den Tierquäler mit einer Niederlage. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig gab der Behörde Recht, wodurch die Hundehaltung eingestellt werden musste (Az. 4 MB 50/11, Beschluss des Schleswig-Holsteinischen OVG v. 22.09.2011). Der Schäferhund, inzwischen an einen neuen Hundehalter übergeben, wurde ständig an einer schweren Kette gehalten, eine Laufvorrichtung war nicht vorhanden. Nur für wenige Stunden wurde ihm ein sozialer Kontakt zu einem anderen Hund im Zwinger gewährt, der noch dazu völlig unzureichend war nach Begutachtung des Kreisveterinärs.

Nach PETAs Kritik: Veterinäramt untersagt Ponykarussell im Vergnügungspark Antalya
Nachdem PETA die schlimme Tierquälerei von Ponys im Vergnügungspark in Antalya, Türkei, anprangerte und von zahlreichen mitfühlenden Menschen dabei unterstützt wurde, besuchte die Veterinärbehörde das Ponykarussell und beendete die Tierquälerei. Die Ponys, an Stangen fixiert, wurden gezwungen, endlose Runden im Kreis zu laufen. Auf ihren Rücken saßen teils viel zu schwere und viel zu große Kinder. Die Pferde waren völlig entkräftet und nassgeschwitzt. Unter dem Zeltdach staute sich die Hitze bei einer Luftfeuchtigkeit von knapp 90 Prozent. Die Ponys zeigten eine stark erhöhte Atmung, deutliche Symptome von Durst, Apathie und Teilnahmslosigkeit. Dies alles waren Zeichen von Verhaltensstörungen, Stress, Schmerzen und Krankheit.

PETA erwirkt Rekordstrafe gegen den weltgrößten Geflügelproduzenten Lohmann
Nach drei Jahren intensiver Ermittlungen ist im September 2011 der Strafbefehl gegen den „deutschen Geflügelpapst" Prof. Rudolf Preisinger rechtskräftig geworden. Ferner wurde gegen den Lohmann-Konzern, für den Preisinger in diesem Geschäftsbereich verantwortlich ist und der geschäftliche und verwandtschaftliche Beziehungen zur PHW-Gruppe (Wiesenhof) unterhält, eine Geldbuße in Höhe von 100.000 Euro verhängt. Damit wurde der weltgrößte Geflügelkonzern zu der höchsten Geldbuße verurteilt, die jemals in Deutschland wegen Tierschutzdelikten ausgesprochen wurde. Ein „Erdrutsch gegen die Geflügelmafia“, wie Dr. Edmund Haferbeck, Rechts- und Agrarexperte bei PETA, die Entscheidung des Gerichts kommentierte. Über Jahre hinweg wurden bei Lohmann unzulässige Amputationen wie das Abschneiden von Zehen und sogar von Kämmen, die sehr gut durchblutet sind, bei den „Legehennenelterntieren“ vorgenommen. Darüber hinaus werden nach wie vor männliche Eintagsküken, die bei den hochgezüchteten „Legehennenrassen“ als „ökonomisch untauglich“ gelten, vergast oder im sogenannten Kükenmuser getötet. Durch dieses Verfahren wird diese Praxis in wenigen Jahren eingestellt werden.

Keine Wildtier-Zirkusse bei Aurelis-Real-Estate
Die bundesweit tätige Immobiliengesellschaft Aurelis-Real-Estate vermietet ab sofort keine Grundstücke mehr an Zirkusbetriebe, die Wildtiere mitführen. Das Unternehmen, mit dem PETA in den letzten Wochen in Verhandlungen stand, verfügt über insgesamt 1300 Liegenschaften aus ehemaligen Bahnflächen in innenstadtnahen Arealen, vorwiegend in Ballungszentren.

Haltungsbedingungen von 2 verwahrlosten Pferden in Oberlangen verbessert – alte Stute vor dem Hungertod gerettet
Nachdem PETA das Veterinäramt über sämtliche Missstände auf einer Wiese in Oberlangen im Emsland informiert und der TV-Sender RTL unsere Ermittler auch zur Nachkontrolle begleitetet hatte, wurden sämtliche Missstände bei der Pferdehaltung verbessert. Eine alte Stute hat mittlerweile gut zugenommen und war beim Kontrollbesuch unserer Ermittler kaum wiederzuerkennen. Zuvor fand eine PETA-Ermittlerin die Tiere auf einer abgelegenen Wiese. Eine alte Stute war vollkommen abgemagert, die jüngere hatte äußerst ungepflegte Hufe. Die Wiese war komplett abgegrast, die Tiere hatten kein zusätzliches Raufutter und viel zu wenig Wasser. Außerdem war die Weide war mit Stacheldraht umzäunt und bot zahlreiche Verletzungsmöglichkeiten. Auch umliegende Pferdeweiden, die einzig mit Stacheldraht eingezäunt waren, wurden nach der TV-Ausstrahlung tierfreundlicher gestaltet.

Magdeburger Zoo-Verantwortliche wegen Tötung von Tigerbabys verurteilt
Nach Strafanzeige von PETA wurden die Magdeburger Zoo-Verantwortlichen wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vom Amtsgericht Magdeburg verurteilt. Zoodirektor Kai Perret und drei weitere Mitarbeiter hatten 2008 drei gesunde Tigerbabys getötet, nur weil sie nicht „reinrassig“ waren. Eine Revision gegen das Urteil durch die Verantwortlichen des Zoo Magdeburg wurde im Juli 2011 vom Oberlandesgericht Naumburg abgewiesen, wie zuvor schon die Berufung durch das Landgericht Magdeburg; das Urteil ist somit rechtskräftig. Aktenzeichen: 2 Ss 82/11 OLG Naumburg und 26 Ns 120/10 LG Magdeburg.

Kölner Messe „Anuga“ streicht Stopfleber aus dem Warenverzeichnis
Bereits 2009 hat PETA die Food- und Beverage-Messe „Anuga“ aufgefordert, den Stand eines tierquälerischen Stopfleber-Produzenten zu verbieten. Bei dem umstrittenen Stand handelte es sich um die französische „Euralis Groupe“ mit den Marken Rougie und Bizac, die sich bei der Produktion der Stopfleber nicht immer an die tierschutzrechtlichen Mindestanforderungen hält. Jetzt hat die „Anuga“ verkündet, ab 2011 die Stopfleber-Produkte aus dem Warenverzeichnis zu streichen. Damit positioniert sich die Messe gegen das grausame Produkt.

Anklage-Erhebung im Fall des Milchbauernhofs im Alb-Donau-Kreis
PETA-Ermittler hatten im Herbst 2010 gravierende Missstände auf dem Milchbauernhof aufgedeckt und per Anzeige den Behörden bekanntgegeben. Nunmehr hat die Staatsanwaltschaft Ulm Anklage gegen den Landwirt wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz erhoben.

Online-Shop beendet Verkauf von Foto-Tapete mit dressiertem Elefanten
Der Online-Shop „Bilder-Welten.net“ hat mit sofortiger Wirkung den Verkauf einer Foto-Tapete mit der Abbildung eines Elefanten, der ein Zirkuskunststück ausführen muss, eingestellt. Zuvor hatte PETA der Firma Informationen und Videos zur Verfügung gestellt. Aus dem Material ging hervor, dass Elefanten im Zirkus mit Schlägen und anderen Formen der Gewalt zu solchen unnatürlichen Verhaltensweisen gezwungen werden. PETA konnte den Online-Shop auch insofern überzeugen, dass der Anbieter schließlich auch keine Tapete mit dem Motiv eines gequälten Menschen anbieten würde.

Skandalöse Haltung auf einem Mast- und "Milchkuh"-Betrieb aufgedeckt
Nachdem PETA-Ermittlerinnen erschreckende Zustände auf einem Mast- und „Milchkuh“-Hof in Steinhorst, Schleswig-Holstein, aufgedeckt und das zuständige Veterinäramt informiert hatten, begutachtete eine Amtsveterinärin diesen umgehend und erteilte Auflagen, um den Tieren ein würdevolleres Leben zu ermöglichen. 15 Kühe und Bullen, die erst knapp ein Jahr alt waren, standen dicht aneinander gedrängt knöcheltief in ihren eigenen Exkrementen. Mit einer dicken Eisenkette am Hals angebunden, vegetierten die Kuh-Kinder in fahlem Licht vor sich hin. Die Ketten scheuerten schmerzhaft und die wunden Stellen auf ihrer vollgekoteten Haut brannten. Ihr Stall war eine einsturzgefährdete, dunkle Bretterbude, in der sie weder vor Regen noch vor Kälte ausreichend geschützt waren. Einstreu gab es nicht. Die jungen Tiere konnten einzig auf Beton und ihrem eigenen Mist stehen und sich hinlegen – mehr Bewegungsfreiheit blieb ihnen nicht.

Niedersächsischer Geflügelmäster wegen tierschutzrechtlicher Missstände verurteilt
Ein Geflügelmäster aus Bösel wurde im April 2011 wegen Ordnungswidrigkeiten nach der Tierschutznutztierhaltungsverordnung vom Amtsgericht Cloppenburg zu einer Geldbuße verurteilt (Az. NZS 18 Ds 240 Js 62255/07 (63/10). Das Verfahren geht auf eine Strafanzeige von PETA aus dem Jahr 2007 zurück.

KaDeWe stoppt Verkauf lebender Hummer
Jahrelang hat PETA an das Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe appelliert, den Verkauf von lebenden Hummern zu beenden. Jetzt hatten die zahlreichen Aktionsaufrufe, Stürmungen, Protestaktionen und Strafanzeigen endlich Erfolg: Die Hummer-Becken, vor denen PETA-Aktivisten noch im Oktober 2010 blutbeschmiert demonstrierten, sind abgebaut.

Keine Wildtier-Zirkusse bei IKEA
Die schwedische Möbelhauskette IKEA erklärt nach Schriftwechsel mit PETA, dass sie zukünftig keinem Zirkus mit Wildtieren eine Genehmigung für eine Vorstellung auf den Flächen ihrer Möbelhäuser (derzeit 46 Standorte in Deutschland) erteilen wird.

Tier-Hölle in Arnsberg geschlossen
Tote Kaninchen, vegetierende Hühner, verdreckte Gehege ohne Wasser und Futter. Die Veröffentlichung der Arnsberger Undercover-Recherche von PETA brachte im Februar 2011 einige Steine ins Rollen. So wurde dem Züchter Walter B. durch das zuständige Veterinäramt fast die gesamte Haltung von Tieren untersagt. Außerdem hat sich Walter B. überzeugen lassen, seine über 100 Tiere freiwillig abzugeben. Die Kaninchen, Hühner, Enten und Gänse wurden abgeholt und auf verschiedenen Tierschutzhöfen untergebracht. Auf alle geretteten Tiere wartet nun ein Leben in Freiheit. Selbstverständlich werden sie niemals geschlachtet.

Weltweit größter Teeproduzent beendet nach Treffen mit PETA alle Tierversuche für Tee
Der weltgrößte Teeproduzent Unilever, unter anderem Hersteller von Lipton-Tee, hat im Februar 2011, wenige Tage vor dem Start einer internationalen PETA-Kampagne angekündigt, mit sofortiger Wirkung weltweit keine Tierversuche mehr für Tee oder die Inhaltsstoffe von Tee durchzuführen, sollten diese nicht gesetzlich vorgeschrieben sein. Zuvor hatte das Unternehmen über 40.000 E-Mails von PETA-Unterstützern weltweit erhalten, darunter über 8.500 über die Website PETA.de, und sich mit den PETA-Vorständen aus Deutschland, Großbritannien, Indien und den USA getroffen. Während dieses Treffens wurde Unilever über die unmittelbar bevorstehende globale „Lipton: Tierversuche für Tee“-Kampagne in Kenntnis gesetzt.

PETA darf „Tierkreuzigung“ durchführen
Die Stadt Ulm hatte PETA verboten, am Gründonnerstag 2010 eine „Tier-Kreuzigungsszene“ vor dem Ulmer Münster aufzuführen. PETA wollte als Lamm, Hase und Kalb verkleidete Aktivisten eine Kreuzigungsszene darstellen lassen, dazu Plakate mit der Aufschrift „Wir leiden und sterben für eure Ernährungs-Sünden” zeigen. PETA wollte so auf die Verantwortung der Kirchen für das Leid der Mitgeschöpfe in der Massentierhaltung aufmerksam machen. Nach eingehender Verhandlung erlaubte das Verwaltungsgericht Sigmaringen im Januar 2011 die Performance. PETA plant, die Aktion am Gründonnerstag 2011 vorm Ulmer Münster durchzuführen.

Tiermarkt in der Ostwestfalenhalle Kaunitz stoppt Handel mit Hundewelpen
Ab Januar 2011 werden auf dem monatlich stattfindenden Tiermarkt in Verl keine Hundewelpen mehr verkauft. Dies bestätigte die Pressesprecherin der Stadt Verl, Mirjam Drüke, gegenüber PETA. Über 1.000 Tierfreunde hatten zuvor auf der PETA-Website an einem Aktionsaufruf teilgenommen und Protest-E-Mails an den Verler Bürgermeister geschickt. Sie forderten den Verkaufsstopp von Kleintieren in der Ostwestfalenhalle in Kaunitz. Der Handelsstopp für Hundewelpen ist der erste Teil-Erfolg. PETA drängt weiter auf Schließung des gesamten Tiermarkts.

2010

QS-zertifizierter Putenmastbetrieb wegen Tierquälerei verurteilt
Das Amtsgericht Cloppenburg hat den Betriebsleiter des zum Zeitpunkt der Aufnahmen QS-zertifizierten Putenmastbetrieb Agrar-Consulting R & S wegen Tierquälerei aufgrund der PETA-Undercover-Ermittlung rechtskräftig verurteilt. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat die schweren Tierquälereien bestätigt, insgesamt dauerten die Ermittlungen fast drei Jahre (Az. 18 Cs 240 Js 44568/07 (243/10). QS versucht – bislang erfolglos – seit fast vier Jahren, diese Undercover-Dokumentationen vom Landgericht Hamburg verbieten zu lassen. Dabei scheute QS auch vor wahrheitswidrigen Vorträgen nicht zurück. Wegen der Vorlage einer falschen Eidesstattlichen Versicherung, dass die Bilder angeblich nicht aus seinem Betrieb stammen würden (wurde von der ermittelnden Kriminalpolizei eindrücklich widerlegt), wurde der Betriebsleiter dieses zum Zeitpunkt der Aufnahmen QS-zertifizierten Betriebes ebenfalls rechtskräftig verurteilt.

Anklage gegen Falschaussage im QS-Verfahren
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat beim Amtsgericht Hamburg gegen einen Geflügelmäster Anklage erhoben und gegen einen Schweinemäster einen Strafbefehl wegen uneidlicher Falschaussage im QS-Zivilverfahren vor dem Landgericht Hamburg beantragt. Beide waren zum Zeitpunkt der PETA-Undercover-Ermittlungen 2007 QS-zertifiziert. Beide haben im Presserechtsverfahren von QS gegen PETA nach Auffassung der Staatsanwaltschaft falsche uneidliche Aussagen getätigt. Beide Mäster sind bereits wegen der 2007 angezeigten Delikte straf- bzw. ordnungsrechtlich sanktioniert worden.

Rücktritt von Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen
Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen ist im Dezember 2010 wegen Tierschutz- und Lohndumping-Vorwürfen zurückgetreten. Ausgelöst wurden die Tierschutz-Vorwürfe durch eine Undercover-Reportage von PETA Deutschland e. V., die am 9. August in „REPORT Mainz“ (ARD) ausgestrahlt wurde. Die Aufnahmen entstanden in Putenmastställen, mit denen Astrid und ihr Ehemann Garlich Grotelüschen in engster geschäftlicher Beziehung stehen. Schon vor der Sendung stritt Grotelüschen alle Vorwürfe ab, behauptete, die Aufnahmen wären manipuliert. Sogar vor der Verbreitung inhaltlich falscher Eidesstattlichen Versicherungen über das niedersächsische und das mecklenburg-vorpommerische Landwirtschaftsministerium schreckte sie nicht zurück. Die CDU-Niedersachsen musste sogar eine Unterlassungserklärung wegen der über PETA verbreiteten Verleumdungen abgeben. Im Oktober 2010 legte PETA mit neuen Undercover-Aufnahmen aus einem Putenmastbetrieb der Ahlhorner Putenerzeugergemeinschaft nach, an der Grotelüschen Anteile hat. Ausgestrahlt wurde die Recherche in „BRISANT“ (ARD). Hinzu kamen auch menschenrechtswidrige Praktiken, die PETA neben den tierquälerischen Aspekten bereits in Strafanzeigen thematisiert hatte.

Strafbefehle gegen Amputation von Zehen und Kämmen
Der weltweit führende Geflügelproduzent „Lohmann Tierzucht“ in Cuxhaven wurde von PETA in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Stade der systematischen Tierquälerei überführt. Die Staatsanwaltschaft Stade hat für das verbotene betäubungslose Amputieren von Zehen und Kämmen allein zu Kennzeichnungszwecken Strafbefehle gegen die Lohmann-Geschäftsführer beim Amtsgericht Cuxhaven beantragt.

„Fleischfreier Donnerstag“ in Wiesbaden
Seit November 2010 gibt es in Wiesbaden den „Fleischfreien Donnerstag“. PETA Deutschland e. V. und andere Organisationen hatten sich schriftlich an die Stadt Wiesbaden gewandt und vermittelt, dass der Konsum tierischer Produkte einer der Hauptverantwortlichen des Klimawandels ist – und dass enorme Vorteile für Umwelt, Gesundheit und Tiere in einem Veggie-Tag stecken.

Spezialitäten-Händler listet Stopfleber aus
Der Wein- und Spezialitäten-Händler „Carls Tesdorpf GmbH“ aus Lübeck versprach PETA im Oktober 2010, Stopfleber aus dem Sortiment zu streichen. PETA hatte den Händler zuvor mit Bildern und Videos über die Grausamkeiten der Foie-gras-Produktion informiert.

Tierquälerei bei Circus Krone staatsanwaltlich bestätigt
Im September 2009 hat PETA Deutschland e.V. die tierquälerische Tierhaltung des Münchner Circus Krone bei der Staatsanwaltschaft München angezeigt. Die Staatsanwaltschaft veröffentlicht jetzt einen Bescheid, in dem festgestellt wird, „[…] dass bei einem Teil der Tiere des Circus Krone tatsächlich deutliche Haltungsmängel sowie Verhaltensstörungen vorlagen, die gutachterlicherseits als erhebliche Leiden im Sinne von § 17 Nr. 2b Tierschutzgesetz eingestuft wurden. Insbesondere wurden bei den Elefanten Verhaltensstörungen in Form von Bewegungsstereotypien beobachtet“. Trotzdem wurde das Verfahren eingestellt, weil dem Zirkus kein „Vorsatz“ nachweisbar sei. Die Tierquälereien sind jetzt allerdings eindeutig nachgewiesen. Dieser Bescheid ist eine gute Grundlage für die weitere Kampagnenarbeit von PETA gegen Circus Krone.

Keine Stopfleber-Werbung in der „Brigitte“
Im September empfahl die Frauenzeitschrift "Brigitte" in dem Artikel "Pariser Picknickkorb" ihren Lesern den Kauf von Stopfleber (franz. Foie Gras). PETA schrieb die Redaktion an und informierte sie ausführlich über die grausame Produktion von Stopfleber. Die Antwort von "Brigitte": "Ihre differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema hat uns überzeugt und wir mussten leider feststellen, dass wir in diesem Fall ungenaue Hintergrundrecherche betrieben haben. Gern versprechen wir, dass wir zukünftig wieder nach bewährtem Maße recherchieren werden, um solche Dinge nicht wieder in der Brigitte stattfinden zu lassen!"

„Horrorhof“ in Datzetal muss schließen
PETA veröffentlichte im August 2010 verdeckt aufgenommene Videos aus einem Milch produzierenden Hof in Datzetal (Mecklenburg-Vorpommern). Aufgrund heftiger behördlicher Interventionen, vor allem durch die von PETA eingeschaltete Staatsanwaltschaft, gab der wegen Tierquälerei angezeigte Landwirt die Tierhaltung nur zwei Wochen nach Veröffentlichung der Videoaufnahmen auf. Hof und Tiere wurden an einen Nachfolger übergeben, die Milchproduktion wurde eingestellt. Der „Horror-Bauer“ hat keinen Zugriff mehr auf die Tiere. Auf den Videos ist zu sehen, wie die Kühe mit Stangen und Holzlatten in den Melkstand geprügelt und von den Weiden gehetzt werden. Viele Kälber und Kühe überlebten diese Tortur nicht – die Leichen wurden teilweise nur beiseite geworfen und verwesten. Der Hofboden war mit Gülle überschwemmt, die Tiere standen in den eigenen Exkrementen. Der Datzetaler Hof lieferte an die Großmolkerei HUMANA Milchunion (Babynahrung).

Delfine aus Swimmingpool befreit
Die in der Türkei in einem kleinen privaten Swimming-Pool gehaltenen Delfine Tom und Misha sind wieder frei. Unermüdliche Proteste von türkischen und internationalen Tierschützern, unterstützt von PETA durch Briefe an den Bürgermeister in Hisaronü sowie Aktionsaufrufe an die Verantwortlichen vor Ort, führten schließlich dazu, dass THE SUN und Born free die zwei Delfine mit Zwischenstopp in einem Rehabilitationszentrum ins offenen Meer zurückbringen konnten.

ADAC beendet Kooperation mit Zirkussen
Anfang Juli startete PETA einen Aktionsaufruf, an dem sich tausende Menschen beteiligten. Sie schrieben E-Mails und / oder Faxe an den ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club), um die Verantwortlichen davon zu überzeugen, dass eine Kooperation mit einem Wildtierzirkus nicht im Sinne des Tierschutzes ist. Schon im August lenkte der ADAC ein und schrieb: „Gerne teile ich Ihnen mit, dass wir nach Prüfung der Kooperation mit dem Zirkus Charles Knie die Bewerbung für die gesamte Rubrik "Zirkus" im ADAC-Vorteilsprogramm zum Herbst dieses Jahres einstellen werden.“

Entenquäler verurteilt
Als eine 17 Jahre alte Ente im Dezember 2009 in Weingarten von Jugendlichen gesteinigt wurde, sorgte der Fall landesweit für Aufsehen. PETA setzte eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Diese wurden gefasst und im Juli 2010 vor dem Jugendgericht Ravensburg verurteilt.

Keine Wildtier-Dressuren beim Möbelhaus „XXXLutz“
Das Möbelhaus "XXXLutz" erklärt nach Schriftwechsel mit PETA, dass es zukünftig auf den Flächen seiner Möbelhäuser (derzeit 27 Standorte) keinem Zirkus mit Wildtieren eine Genehmigung erteilen wird. Die derzeitigen Standortleiter wurden informiert.

Tierfeindlicher Werbespot abgesetzt
Nachdem die Börsenspiel-Community MyStocks.de einen Werbespot veröffentlicht hatte, in dem ein Igel auf einer Wippe in die Luft geschleudert wurde, wandte sich PETA an das Unternehmen. Denn der Werbespot könnte möglicherweise als Anreiz dienen, Tieren aus Spaß zu schaden. Von PETAs Argumenten überzeugt, entfernten die Verantwortlichen den Spot auf der Homepage von MyStocks und beendeten die Ausstrahlung im TV.

Restaurants streichen Stopfleber von der Speisekarte
Das Dresdner Gourmetrestaurant „Bean & Beluga“, das "5th Avenue" in Hannover, "Lucullus" in Frankfurt und "Breitenbachs" in Stuttgart servieren ihren Gästen keine Foie gras mehr. PETA hatte die Geschäftsführer Anfang 2010 angeschrieben und um Auslistung von Stopfleber gebeten. Bilder und Videos über die grausame Produktionsmethode wurden mitgeschickt. Aufgrund der Grausamkeit des Produkts haben alle vier Restaurants zugestimmt, keine Foie gras mehr zu verkaufen.

Veggie-Day in Bremen
Seit Anfang 2010 gibt es in Bremen den „Veggie-Day“ unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters. Auch in anderen deutschen Städten steht ein fleischfreier Wochentag zur Debatte. Dank Informationsbriefen von PETA Deutschland e. V. sowie anderer Organisationen wurden den Städten vermittelt, dass der Konsum tierischer Produkte einer der Hauptverantwortlichen des Klimawandels ist, und dass enorme Vorteile für Umwelt, Gesundheit und Tiere in einem Veggie-Tag stecken.

Lufthansa fliegt keine Hunde & Katzen ins Versuchslabor
PETA hat die internationale Fluglinie Lufthansa dazu aufgefordert, den Transport von Tieren für Versuchslabore einzustellen. PETA vorliegende Fotos zeigen ca. 50 Beagle in Transportboxen, die auf dem New Yorker John F. Kennedy International-Flughafen in ein Frachtflugzeug der Lufthansa verladen und an ein schottisches Labor geliefert wurden. Nicht einmal einen Tag nachdem PETA Deutschland und PETA USA diese Fotos im April 2010 weltweit veröffentlichten und eine Kampagne starteten, erklärte Lufthansa eine neue Richtlinie, die den Transport von Hunden & Katzen an Versuchslabors verbietet.

Undercover-Video über tierquälerische Känguru-Haltung weiterhin erlaubt
Zirkus-Artistin Angelika K. hat gegen PETA geklagt, um die Ausstrahlung des von PETA erstellten Undercover-Videos über die offensichtlich tierquälerische Haltung von Kängurus zu verbieten. Vor dem Amtsgericht München hat K. ihre Klage nun zurückgezogen. PETA darf die Undercover-Videos weiterhin zeigen. Mittlerweile ist sie verurteilt worden wegen tierquälerischer Haltung von Katzen.

Egmont Ehapa-Verlag verzichtet auf Echtpelz
Dem Kindermagazin „Micky Maus“, Ausgabe 7/2010, war als Extra eine Faschingsmaske mit Pelzbesatz beigelegt. Nachdem sich zahlreiche entsetzte Eltern bei der PETA Deutschland e. V. gemeldet haben, beauftragten wir ein Labor mit der Analyse der Maske – offensichtlich wurde bei der Serienproduktion echter Kaninchenpelz verwendet. Nach intensiven Gesprächen mit PETA hat der Egmont Ehapa-Verlag nun eine Verzichtserklärung von Echtpelz auf alle vom Verlag vertriebenen Produkte ausgesprochen und den Vertrag mit seinem Lieferanten gekündigt.

Nike verbannt Exotenleder aus allen Produktbereichen
Im Februar 2010 hat Sportschuh-Hersteller Nike alle Käufe und die Herstellung von Produkten, die exotische Häute enthalten, eingestellt. PETA USA hatte Nike Videoaufnahmen zum Thema Exotenleder geschickt und die Grausamkeiten des Handels diskutiert. In der neuen Firmenpolice schreibt Nike: „Tierhäute dürfen von keiner Tierart stammen, die als exotisch angesehen werden kann. Dies schließt unter anderem Alligatoren, Krokodile, Echsen, Schlangen, Strauße, Fische und Meeressäuger ein.“ Nike ist der weltweit führende Schuhhersteller und in über 160 Ländern aktiv. Die jährlichen Verkaufszahlen für 2009 überstiegen 19 Milliarden Dollar.

2009

Baustopp für Delfinarium auf Rügen
Das von der Delphimar GmbH auf der Insel Rügen geplante Projekt “Delphinarium Glowe” ist gestorben. Gescheitert ist das etwa 80 Millionen Euro umfassende Vorhaben am Bundesumweltministerium. PETA protestierte gemeinsam mit vielen anderen Organisationen gegen das geplante Delfin-Gefängnis: mit Protestbriefen an die Bundeskanzlerin sowie an lokale Politiker und zuständige Behörden, mit Online-Aktionsaufrufen und Unterschriften-Listen. Nur noch in drei deutschen Zoologischen Gärten werden zurzeit Delfine gehalten – im Zoo Münster, Duisburg und Nürnberg.

Ringling Zirkus sagt Deutschland-Tour ab
PETA hat alle Hallen, die der Zirkus „Ringling Brothers and Barnum & Bailey“ für seine Deutschland-Tour (Dezember 2009 - Januar 2010) auf dem Plan hatte, mit der langen Liste der Tierschutzverstöße des Zirkus konfrontiert. Außerdem konnten sich die Betreiber der Hallen ein Video anschauen, auf dem zu sehen ist, wie Ringling-Mitarbeiter Elefanten und Tiger mit Elefantenhaken und anderen Gegenständen schlagen. Ringling hat seine Deutschlandtour abgesagt und wohl erkannt, dass das wirtschaftliche Produkt „Wildtiere im Zirkus“ in Deutschland keinen oder kaum mehr Absatz findet und dass ihn die Tierrechtsszene in Deutschland eine „heiße“ Gastspielzeit beschert hätte.

Movie Park verzichtet auf Schlangen-Artistin
Eine Schlange, die bei einem Show-Akt von einer „Künstlerin“ durch die Luft gewirbelt wurde, muss diese Tortur nicht länger erleiden. PETA hat Kontakt mit dem Movie Park und dem zuständigen Veterinäramt aufgenommen und bewirkt, dass der Freizeitpark die tierschutzwidrige Vorführung einer Schlange sofort einstellte.

Europäische Chemikalienagentur (ECHA) verzichtet auf doppelte Tierversuche
PETA USA, PETA Europe und PETA Deutschland e. V. haben in gemeinsamer Anstrengung mit anderen Tierrechtsgruppen bewirkt, dass die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) voraussichtlich 4,5 Millionen Tieren enormes Leid in Versuchslaboren ersparen wird. Die Tierrechtsgruppen hatten sich an ECHA gewandt und ihre Bedenken darüber zum Ausdruck gebracht, dass einige Unternehmen möglicherweise doppelte Toxizitätstests für Stoffe durchführen könnten, wenn die Chemikalien unter REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) registriert werden. Denn nach REACH müssten Chemikalien stetig mehr Tierversuche durchlaufen, wenn sich die Produktionsmenge erhöht. Durch den Einfluss der Tierrechtler erklärte ECHA im September 2009, dass diese Tierversuche nicht durchgeführt werden müssen, wenn ähnliche, umfassendere Tests vorgeschlagen werden.

ARD verzichtet auf Ausstrahlung von Zirkus-Wildtierdressuren
Die ARD verzichtete bei der Sendung „33. Internationales Zirkusfestival Monte Carlo“ auf die Ausstrahlung der beiden Wildtiernummern (Elefanten- und Tigervorführung). Als Begründung gibt der Sender unter anderem an, dass „die öffentliche Diskussion im Moment nicht zugunsten von Wildtieren im Zirkus verläuft. Das haben wir auch an der Reaktion unserer Zuschauer im Rahmen von ‚Stars in der Manege‘ gesehen, als wir überwiegend Lob dafür bekamen, das wir in der letztjährigen Gala auf Wildtiere verzichtet hatten.“ Dass „Stars in der Manege“ 2009 ohne Wildtiere ausgestrahlt wurde, war ein Erfolg der PETA Kampagne „Wildtiere raus aus dem Zirkus“. Insofern ist der ARD-Verzicht auf Wildtiere beim Festival Monte Carlo 2009 ein Bumerangeffekt.

Heidelberg will Elefantenbullen im Zirkus verbieten
Im Juli 2009 bestätigte die Heidelberger Stadtverwaltung auf Einwirkung von PETA, Elefantenbullen in die Liste der Tiere aufzunehmen, für die in Heidelberg ein Mitführ- und Auftrittsverbot gilt.

Undercover-Ermittlungen gegen Hühnerbaron
Nach Undercover-Recherchen von PETA Deutschland e. V. gegen einen NRW-Hühnerbaron hat die Staatsanwaltschaft Wuppertal ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Betrugs eingeleitet. Der Landtag hat die PETA-Ermittlungen bereits in einer offiziellen parlamentarischen Antwort im Wesentlichen als zutreffend bestätigt.

Rechtskräftige Verurteilung des Zirkus Barus wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz
Nach jahrelangen Ermittlungen und aufgrund mehrerer Strafanzeigen von PETA Deutschland e. V. gegen den Zirkus Barus hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart im Juli 2009 einen Strafbefehl wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz beim Amtsgericht Nürtingen beantragt, welcher rechtskräftig wurde.

PETAs Holocaust-Kampagne behauptet sich vor Gericht
Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass PETAs Holocaust-Kampagne nicht gegen die Menschenwürde verstößt, insofern die Instanzengerichte rechtswidrig gehandelt haben. Dennoch wurde die Verfassungsbeschwerde nach drei Jahren Anhängigkeit nicht zur Entscheidung angenommen. PETA Deutschland e. V. ist im August 2009 vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gezogen.

Staatsanwaltschaft beschließt: Doping verstößt gegen Tierschutzgesetz
Nach umfangreichen Strafanzeigen von PETA Deutschland e. V. in konkreten Fällen des Pferdeleistungssports hat die Staatsanwaltschaft Münster im August 2009 bestätigt, dass Doping ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt. Da es sich um einen Ordnungswidrigkeiten-Tatbestand handelt, ist das Verfahren an die zuständige Verwaltungsbehörde zur Verfolgung abgegeben worden.

Berliner Luxus-Hotel verzichtet auf Stopfleber
PETA überzeugte das „Kempinski Hotel Bristol Berlin“ nach langem Widerstand, Gerichte mit Foie Gras (Stopfleber) komplett von der Speisekarte zu nehmen.

EU-Einfuhr- und Handelsverbot für Robbenprodukte ab 2010
PETA und weitere Tierschützer weltweit haben mit Protesten gegen das jährliche Robbenschlachten in Kanada bewirkt, dass das Europaparlament im Mai für ein Import- und Handelsverbot stimmte. Die Einfuhr und der Handel von Robbenprodukten ist in allen 27 Mitgliedsstaaten der EU ab 2010 verboten. Laut einem Bericht der Associated Press (AP) exportierte Kanada alleine 2008 Robbenprodukte im Wert von ca. 3,5 Mio. Euro in die EU.

Fünfzehn Hummer entgehen dem Tod im Kochtopf
Die stellvertretende Direktorin des Hotels Schloss Heinsheim überredete ihren Vorgesetzten dazu, keine Hummer mehr zu verkaufen. Für fünfzehn europäische Hummer, die bereits in der Speisekammer des Kochs auf ihren Tod warteten, erreichte sie die Freilassung. PETA organisierte den Transport der sensiblen Krustentiere an die Ostsee, wo sie von einem PETA-Aktivisten in die Freiheit entlassen wurden.

Verbesserte Tierhaltung im Zirkus Krone
Auf Druck von PETA Deutschland e. V. und durch die in der ARD im Dezember 2008 ausgestrahlten PETA-Undercover-Aufnahmen aus dem "Reich" des Zirkus Krone, veranlasst die Münchener Aufsichtsbehörde einen umfangreichen Auflagenkatalog für die Tierhaltung im Zirkus Krone. Unter fachlicher Mitwirkung von PETA Deutschland e. V. gibt die Behörde im März 2009 einen umfangreichen, ca. 100 Einzelauflagen beinhaltenden Bescheid an den Zirkus aus. Krone hat Teile dieser Auflagen, insbesondere in der Pferdehaltung, bereits umgesetzt.

Keine Tötung von Tieren zu militärischen Übungszwecken in Bolivien
Im Februar startete PETA Deutschland e.V. nach Sichtung eines YouTube-Videos über grausame Militärübungen an Hunden in Bolivien eine Online-Kampagne, die dann auch von PETA USA und anderen Schwesterorganisationen aufgenommen wurde. Über 20.000 Mitglieder und Unterstützer der diversen PETA-Organisationen kontaktierten daraufhin den bolivianischen Präsidenten Evo Morales. Ende März kündigte der bolivianische Verteidigungsminister San Miguel dann vor Fernsehkameras einen Gesetzesentwurf zum Verbot des Missbrauchs und der Tötung von Tieren zu militärischen Trainingszwecken an. Dies ist eine historisch einmalige Verordnung, da es bisher in Bolivien keine Tierschutzverordnungen gab.

Zirkus G. Althoff wegen Elefanten-Quälerei verurteilt
Auch aufgrund von Strafanzeigen von PETA Deutschland e. V. wird eine der Verantwortlichen des Zirkus G. Althoff vom Amtsgericht Bad Kreuznach wegen Tierquälerei im Zusammenhang mit einem Elefanten verurteilt.

2008

H&M, Hugo Boss, C&A sowie Adidas weigern sich, Wolle von ‚gemulesten’ Schafen zu beziehen
Nach Gesprächen über die Grausamkeit hinter australischer Wolle, entschloss sich H&M, das international agierende Unternehmen mit Stammsitz in Schweden, dazu, nur noch Wolle von Schäfern zu beziehen, die Mulesing (eine grausame Prozedur, bei der australische Schäfer große Stücke Haut und Fleisch von Hinterteilen der Lämmer schneiden) nicht praktizieren. Kurz darauf hat sich auch der deutsche Einzelhandelsriese Hugo Boss – mit Hauptsitzen in Metzigen und New York City - gegen Wolle ausgesprochen, an der Blut klebt. Desweiteren schloss sich C&A dem Boykott an, ebenso wie Adidas.
Diese vier Firmen gesellen sich mit ihrer tierfreundlichen Entscheidung zu anderen führenden Modehäusern, die versprochen haben, keine australische Merinowolle oder Wolle von Lämmern, bei denen das Mulesing angewandt wird, zu beziehen – unter ihnen Abercrombie & Fitch, Timberland und 30 weitere europäische Unternehmen.

Kein Echtfell-Spielzeug mehr bei Karlie & Trixi
Die beiden größten Hersteller von Heimtierbedarfsmitteln, Karlie und Trixie, haben zum Mai 2008 die Produktion von Echtfell-Spielzeugen für Katzen eingestellt. PETA ließ den Geschäftsführern einen Brief mit Informationsmaterial über die grausame Fellgewinnung zukommen. Hinzu bekamen sie Videomaterial, in dem zu sehen ist, wie Füchse, Nerze, Kaninchen, aber auch Hunde und Katzen gequält, misshandelt und getötet werden, um aus ihren Fellen kommerziellen Gewinn zu schlagen. PETA Deutschland e.V. bat die Firmen Karlie und Trixie ausdrücklich, mit gutem Beispiel voran zu gehen und der grausamen Pelzbranche den Rücken zu kehren. Die Umstellung auf Plüschspielzeug folgte mit dem Sommerkatalog ab Mai 2008, Restbestände von Echtfellspielzeug werden allerdings noch „abverkauft“. Positiv zu bemerken ist, dass auch andere Anbieter von Tieraccessoires nachziehen und Echtfellartikel aus ihrem Sortiment verbannen.

Kein Hundeshampoo mit Nerzöl bei Gimborn & Pitti
Weiter forderte PETA diverse Hersteller von Hundeschampoos auf, den Inhaltstoff „Nerzöl“ durch Alternativen zu ersetzen bzw. auszusondern. Die Gewinnung von Nerzöl ist eng verbunden mit der blutigen Branche der Pelzgewinnung, da dieses Öl aus der Fettschicht getöteter Nerze gewonnen wird. Es gibt sowohl pflanzliche als auch synthetische Inhaltstoffe, die hervorragende Alternativen zu Nerzöl darstellen. Fortschrittliche Hundeschampoohersteller haben sofort auf das Schreiben inkl. Informationen zur Nerzöl- und Pelzgewinnung reagiert und haben den Inhaltstoff entweder eingestellt oder durch Alternativen ersetzt. Ein Dankeschön an Gimborn und Pitti.

"Stars in der Manege" ohne exotische Tiere!
Seit 46 Jahren wird die von Prominenten begleitete Zirkus-Gala „Stars in der Manege“ unter anderem mit den Tieren des Circus Krone aufgezeichnet. PETAs jahrelanger Protest und im Circus Krone aufgenommenes Videomaterial, welches die tierquälerischen Haltungsbedingungen der Tiere dokumentiert, haben u.a. dazu geführt, dass die Veranstalter von „Stars in der Manege“ im Jahr 2008 auf die Nutzung exotischer Tiere verzichtet haben.

Anzeigen gegen Zootier-Fachhandlungen
Gegen mehrere Zoofachtierhandlungen werden aufgrund einer zweijährigen PETA-Undercover-Ermittlung Strafanzeigen erstattet. Einige führen zu Kontrollen und zur Abstellung von Missständen, eine wird zur Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten an die zuständige Verwaltungsbehörde abgegeben.

Veterinärbehörden unterstützen ordnungswidrigen Zirkus
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigt aufgrund von Ermittlungen und einer gestellten Strafanzeige von PETA Deutschland e. V., dass der Zirkus Barus ohne die erforderliche Genehmigung gem. §11 des Tierschutzgesetzes gastiert und dieses Fehlverhalten noch dazu von den Stuttgarter Veterinärbehörden geduldet worden ist. Das Verfahren wurde zur Verfolgung dieser Ordnungswidrigkeiten an die zuständige Verwaltungsbehörde abgegeben.

PETA schreibt am "Vegan"-Buch mit
PETA Deutschland e. V. wirkt bei der komplett aktualisierten und neu bearbeiteten Auflage des Buches „Vegan“ in Zusammenarbeit mit dem ECHO-Verlag mit.

2007

Tommy Hilfiger verzichtet auf Pelz
Nach Monaten der Gespräche mit PETA USA schließt sich Tommy Hilfiger im März 2007 den Unternehmen Calvin Klein, Ralph Lauren und Kenneth Cole an und verbannt Pelz aus seinen Kollektionen. “Mit sofortigem Beginn stellt das Unternehmen die Entwicklung aller Produkte ein, die Pelz enthalten, und alle noch in der Produktion befindlichen Pelzkleidungsstücke werden mit Auslieferung der Kollektion Frühjahr 2008 aus den Verkaufskanälen ausverkauft", gab die Tommy Hilfiger Corp. in einer Stellungnahme bekannt.

Fred Gehring, CEO der Tommy Hilfiger Corp., äußerte gegenüber dem Modehandelsmagazin Women’s Wear Daily, dass “um garantieren zu können, dass unsere Produkte auch wirklich der Integrität entsprechen, die wir unseren Kunden versprechen, wir uns dazu entschlossen haben, komplett auf Webpelz überzugehen.”

Gourmet-Online-Unternehmen listen Stopfleber aus
Im Rahmen von PETAs Anti-Stopfleberkampagne wurden im Februar und März 2007 18 Unternehmen angeschrieben, die Foie Gras (Stopfleber) verkaufen. Drei Unternehmen reagierten prompt, als sie die Wahrheit über die grausame Produktion erfuhren und nahmen das Produkt sofort aus dem Sortiment. Weitere sechs Unternehmen reagierten, als sie zahlreiche Proteste von Aktivisten erhielten. Die Kampagne läuft weiter.

Rettung für Pferde in der Türkei
Nachdem sich PETA über 2 Jahre mit der Unterstützung von Corinna Schumacher für abgemagerte, kranke und verletzte Arbeitspferde auf den Straßen Antalyas einsetzte und von den Behörden die strikte Umsetzung des Tierschutzgesetzes forderte, reagierten diese im März 2007 wie folgt: „Der Einsatz schwacher Pferde in verschiedenen Tätigkeiten, darunter auch Transportwesen, wurde mit Entscheid Nr. 7 der Antalya City Commission on Animal Protection vom 26. Januar 2007 verboten. Das Bürgermeisteramt Antalya hat ein Programm gestartet, das den Ankauf der schwachen Pferde koordinieren wird, die in verschiedenen Tätigkeiten zum Einsatz kommen, damit sie ihr Leben angenehm in speziellen Schutzbereichen verbringen können, nachdem die Tierärztekammer und der Tierschutzverein Antalya sich tierärztlich um sie gekümmert haben.“

Burton Snowboards verkauft keinen Pelz mehr
Weniger als 2 Monate nachdem PETA2.com von den USA aus eine Protestkampagne gestartet hatte und somit massenhaft E-Mails und Anrufe bei Burton Snowboards eingingen, hat sich Burton verpflichtet, auf Pelz zu verzichten! Burton Snowboards sind bekannt für ihre umweltfreundliche Einstellung, und wir freuen uns, dass Sie nun auch tierfreundlich werden und an all die Tiere denken, die auf Pelzfarmen erschlagen, ertränkt oder mit Stromschlägen getötet werden. Mit Burtons Zusage, alle Pelzbesätze ihrer Produkte mit künstlichem Webpelz zu ersetzen, ist die Extremsport-Community stärker denn je, wenn es gegen die Grausamkeit an Tieren geht. Nach unseren Erkenntnissen benutzt keiner der großen Snowboard-Bekleidungshersteller echten Pelz mehr.

QS-qualitätsgeprüfte Tiermäster am Pranger
Die Staatsanwaltschaft Oldenburg leitet Ermittlungsverfahren gegen mehrere Geflügelmastbetriebe, die QS-zertifiziert sind, aufgrund von Undercover-Enthüllungen von PETA Deutschland e. V. und entsprechender Strafanzeigen ein. Ein zum Zeitpunkt der Undercover-Aufnahmen QS-zertifizierter Schweinemäster aus NRW, promovierter Tierarzt, muss eine Geldbuße von 5.000 Euro wegen der Missstände in seinem Betrieb zahlen.

2006

EU-Parlament fordert tierversuchsfreie Methoden
Dem Lobbyismus von PETA und PETA Europe ist es zu verdanken, dass das Europäische Parlament im März 2006 erklärte, dass man jetzt tierversuchsfreie Methoden für die meisten Schalentier-Toxizitätstests verwenden will. Dadurch bleibt zehntausenden Tieren unvorstellbares Leid und der Tod in Experimenten erspart.

Ralph Lauren wird pelzfrei
Ralph Lauren stoppt Pelzverkauf nachdem PETA USA den Konzern mit einem Video über die Verhältnisse auf chinesischen Pelztierfarmen aufklärte. Nach den Treffen sandte die Polo Ralph Lauren Corporation PETA USA eine unterzeichnete Erklärung, in der das Unternehmen seine Absicht bestätigt, jegliche Werbung für Pelz zurückzuziehen, alle noch ausstehenden Bestellungen für Pelzprodukte zu stornieren und beginnend mit der Winterkollektion 2006 keinerlei Pelzprodukte mehr zu verkaufen.

Keine Pelz-Farm in Bayern mehr
Die letzte Pelz-Farm Bayerns schließt mit Jahresende, nachdem PETA seit Jahren mit Demonstrationen, Mahnwachen und Anzeigen wegen Tierquälerei die Schließung der Nerzfarm nahe Amberg gefordert hatte. Damit ist ganz Süd- und Mitteldeutschland frei von Pelzproduktion.

Schlachtszenen im Stuttgarter Weihnachtstrubel
Gegen den Widerstand der Landeshauptstadt Stuttgart setzt PETA Deutschland e. V. in einem Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart eine Versammlung in den Vorweihnachtstagen auf dem belebten Stuttgarter Einkaufsboulevard durch, bei der Videos aus der Massentierhaltung und Schlachtbetrieben auf der Fußgängerzone mitten im Weihnachtstrubel gezeigt werden.

PETA wehrt sich gegen Versammlungsverbot in Stuttgart
PETA Deutschland e. V. erwirkt ein rechtskräftiges Urteil gegen die Landeshauptstadt Stuttgart, mit dem die Versammlungsfreiheit auf Stuttgarts größtem Festplatz, den Cannstatter Wasen, durchgesetzt wird. Die Landeshauptstadt Stuttgart hatte im Vorfeld PETA-Demonstrationen gegen Zirkusse unter anderem mit dem Argument verhindert, es handele sich nicht um einen öffentlichen, sondern um einen Privatplatz einer Objektgesellschaft. Es stellte sich heraus, dass die Stadt Stuttgart 100-prozentiger Gesellschafter ist.

Zirkus G. Althoff wegen Tierquälerei verurteilt
Auch auf die Strafanzeige und den jahrelangen, teils Undercover-Ermittlungen von PETA Deutschland e. V. hin, werden die Verantwortlichen des Zirkus G. Althoff rechtskräftig vom Landgericht Hanau wegen diverser Delikte, auch wegen Tierquälerei gem. § 18 des Tierschutzgesetz, verurteilt.

Verschärfte Haltungsbedingungen auf deutschen Pelzfarmen
Auch aufgrund der wissenschaftlichen Arbeiten des PETA-Mitarbeiters Dr. Haferbeck erlässt die Bundesregierung eine Tierschutzverordnung zur Verschärfung der Haltungsbedingungen auf deutschen Pelzfarmen. Ein nahezu erfolgreicher Abschluss eines fast 20-jährigen Kampfes.
 

2005

PETAs „Schmerzedes“-Kampagne ist erfolgreich. Mercedes gibt nach und bietet lederfreie Autos an.

PETAs Jugendkampagne peta2.de ist deutschlandweit auf Festivals und Events vertreten. Kooperationen mit MTV steigern das Interesse bei der Zielgruppe.

peta2.de launcht gemeinsam mit TITUS einen Onlineshop mit lederfreien Skateschuhen.

PETA USAs Vizepräsident nimmt am Wiener Opernball als offizieller Begleiter von Pamela Anderson teil.

PETA USA und seine Schwesterorganisationen starten ihre Antiwollkampagne gegen australische Wolle und fordert das Verbot der Lebendtransporte in den Nahen Osten und das Abschneiden von Hautfalten ohne Betäubung (mulesing).

PETA überzeugt den Fernsehsender NeunLive, das Leben eines Ferkelchens namens Schnappi zu verschonen, das am Ende einer Sommer-Show getötet und gegessen werden sollte. Als Ersatz dafür erschienen PETA Aktivisten in der Show und kochten für alle ein veganes Essen.

Dank der Beweise, die von PETA und anderen geliefert wurden, wurde dem Zirkus Giovanni Althoff die Lizenz entzogen. Mittels Berichten an den Staatsanwalt, Video- und Fotodokumentationen, Artikeln in Zeitungen und Zeitschriften und dem permanenten Druck auf Behörden konnte PETA helfen, einen Elefanten und zwei unterernährte Pferde zu retten.

Covance wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe verurteilt
Ein Jahr nachdem PETA USAs verdeckter und bei Covance eingeschleuster Mitarbeiter das Tierversuchslabor des Konzerns Covance verließ, verurteilt das US-Landwirtschaftsministerium unter Bezug auf PETA USAs unwiderlegbare Videoaufnahmen den Konzern wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe. Der verdeckte Mitarbeiter hatte gefilmt, wie die Angestellten bei Covance die Affen schlugen, sie gegen die Käfigtüren schmissen und sie auch psychisch quälten. Kranke und verletzte Affen wurden nicht dem Tierarzt vorgeführt, sondern vegetierten in ihren Käfigen dahin. Ohne jegliche Beschäftigungsmöglichkeit, die den Affen ermöglich hätte, sich wohler zu fühlen, zogen die Affen pausenlos Kreise in ihrem Käfig, rissen sich die Haare aus und bissen sich selbst.

Chicago verbietet den Verkauf von Foie Gras!
Am 26. April 2006 beschließt der Stadtrat mit 48 zu 1 Stimme, den Verkauf von Stopfleber zu verbieten, so dass Amerikas drittgrößte Stadt zur tierfreundlichsten Stadt aufstieg, indem sie diese grausame Tierquälerei untersagte. Foie Gras (Stopfleber) wird durch Zwangsernährung produziert, bei der Enten und Gänsen dreimal täglich ein Rohr durch den Hals in den Magen gestoßen wird und sie mit etwa 900g Nahrung gestopft werden. Diese Zwangsfütterung beschädigt die Speiseröhre der Vögel und ihre Leber schwillt auf das 10-fache ihrer Normalgröße an, so dass sie zur „Fettleber“ mutiert. Der Stadtrat traf diese großartige Entscheidung nachdem er ein Video über die Foie Gras-Produktion gesehen hatte, das von PETA USA und der Animal Protection & Rescue League gedreht und von Sir Roger Moore besprochen wurde. Der Stadtrat Joe Moore äußerte sich folgendermaßen: "Je weniger Restaurants dieses grausame Tierqualprodukt anbieten, umso weniger Tiere sind dieser unsagbar grausamen Tortur ausgeliefert."

PETAs „Holocaust auf Ihrem Teller“-Kampagne rechtmäßig. Sieg vor dem Obersten Gerichtshof in Österreich
Die kontrovers diskutierte „Holocaust auf Ihrem Teller“-Kampagne von PETA Deutschland e.V. ist rechtmäßig – dies urteilte nunmehr der Oberste Gerichtshof Österreichs in letzter Instanz und hob alle vorherigen Instanzen-Entscheidungen als rechtswidrig auf. Auf 19 Seiten wird der Rechtsstreit zwischen jüdischen Mitbürgern und der Tierrechtsorganisation erörtert und PETA vollständig Recht gegeben: Die plakative Gegenüberstellung von Bildern aus KZs, auf denen gedemütigte und ausgehungerte Menschen gezeigt werden, und von verschiedenen Tierarten aus der üblichen Massentierhaltung ist rechtmäßig

Neue hummerfreie Zonen in der Stuttgarter Gourmet-Gastronomie
Jetzt können viele Hummer in Stuttgart aufatmen. Nachdem das 5-Sterne-Hotel den geplanten Hummerkochkurs absagte, hat die Rauschenberger Gastronomie Gruppe das am Schlossplatz gelegene Restaurant Cube (nominiert für den Leaders Club Award 2005 als eines der vier besten Restaurantkonzepte Deutschlands) sowie den Rauschenberger Partyservice ab sofort und für immer zur hummerfreien Zone erklärt.

Pferdehalter wegen Missständen verurteilt
Auch aufgrund von Undercover-Ermittlungen und einer Strafanzeige von PETA Deutschland e. V. wird Pferdehalter Ehrenberg vom Amtsgericht Ludwigsburg rechtskräftig zu mehrmonatigen Gesamtfreiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt, ergänzt mit einem Pferdehaltungsverbot.

PETA ist Co-Autor bei wichtigem Tierversuchsbuch
PETA Deutschland e. V. wirkt an der komplett aktualisierten und neu bearbeiteten Auflage des Tierversuchsbuchs „Was Sie schon immer über Tierversuche wissen wollten“ in Zusammenarbeit mit dem ECHO-Verlag mit.